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Di, 13:01 Uhr
07.05.2002

nnz-architektur-auge

Nordhausen (nnz). Im heutigen Artikel des „architektur-auge" soll thematisiert werden, was Baukultur in Nordhausen und in unserer Region bedeutet, vor allem im Hinblick auf den Bundeswettbewerb „Stadtumbau Ost“. Also klicken Sie rein, wenn Sie wissen wollen, was Baukultur sein kann und vielleicht auch ist.


Umstritten? In der letzten Ausgabe dieser Reihe habe ich einen kleinen Überblick gegeben, um was es bei der Initiative „Architektur und Baukultur“ hier in Deutschland geht. Heute möchte ich versuchen, für die Stadt Nordhausen und ihre Region einen Denkanstoß zu geben.

Die Baukultur in unserer Stadt verfügt über ein sehr breites Spektrum bis in die Gegenwart hinein. Da sind beispielsweise der Dom oder das Meyenburg-Museum zu nennen, aber auch das umgebaute Badehaus sowie das Seniorenheim St. Jakob in der Rautenstraße. All diese Baukörper stehen für eine Baukultur in unserer Stadt. Dies ist natürlich in den Jahren gewachsen und zu jeder Zeit gab es kritische Auseinandersetzungen zur Interpretation der Baukultur.

Dies können wir heute am besten an den Umbaumaßnahmen für die Landesgartenschau 2004 erleben. Hierbei möchte ich die Diskussion um die Gabionen erwähnen, welche zur Zeit auf dem Petersberg errichtet werden. Für den einen sind diese Wände einfach nur erschreckend, für andere wiederum ein interessantes Gestaltungsmittel, um die gewünschte Terrassenanlage zu gliedern. Aus fachlicher Sicht geben die Wände den statischen Anforderungen einen interessanten Ausdruck und assoziieren den Gedanken der Fortführung der alten Stadtmauer. Natürlich können die Planer es nicht jedem gerecht machen.

Man sollte sich auch immer wieder vor Augen führen, dass auch der Park Hohenrode, das Gehege oder die Promenade von Experten angelegt wurden und es damals ebenfalls Diskussion um diese Vorhaben gab. Dies sind und waren Beiträge zur Diskussion der Baukultur in unserer Stadt. Mit diesen Themen sollten wir uns alle auseinander setzen und unseren Beitrag dazu leisten. So sind wir weiterhin gespannt, wie sich unsere Baukultur in der kommenden Zeit durch die weiteren Maßnahmen des Stadtumbaus entwickeln wird.

Hierbei möchte ich Ihnen Mut machen, sich in die Entwicklung mit einzubringen. Es ist eine gute Möglichkeit, bei der Zukunftsgestaltung unserer Stadt und der Region seine Gedanken in den Prozess des Bundeswettbewerbes „Stadtumbau Ost“ einfließen zu lassen. Hierzu können Sie unter der Homepage der Stadt Nordhausen aktiv teilnehmen. Es ist also wichtig, sich mit Baukultur zu beschäftigen und Hintergründe zu erfragen.

In einer weiteren Folge des "architektur-auge" soll der „Stadtumbau Ost“ in der Stadt Nordhausen ein Thema sein. Also schauen Sie wieder rein, wenn es heißt: nnz-architektur-auge
Ihr Detlef Schmidt, Architekt
Autor: nnz

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