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Mo, 13:03 Uhr
03.03.2008

Gute Nachrichten

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Im Jahr 2007 stellten 515 Unternehmen bei den Thüringer Amtsgerichten einen Insolvenzantrag. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 266 bzw. 34,1 Prozent weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Von den 515 Unternehmensinsolvenzen waren zum Zeitpunkt der Antragstellung 2 918 Beschäftigte betroffen. Die voraussichtlichen Gläubigerforderungen beliefen sich auf 192 Millionen Euro bzw. auf durchschnittlich fast 372.000 Euro je Verfahren.

In allen Wirtschaftsbereichen Thüringens gab es weniger Unternehmensinsolvenzen. Der wirtschaftliche Schwerpunkt des Insolvenzgeschehens lag auch im Jahr 2007 mit 121 Verfahren im Baugewerbe, doch der Rückgang um 71 Verfahren bzw. 37,0 Prozent im Vergleich zum Jahr zuvor ist beträchtlich.

Das Grundstücks- und Wohnungswesen hatte mit 108 Verfahren ebenfalls einen erheblichen Anteil am Insolvenzgeschehen in Thüringen. Hier trat der größte Rückgang mit 73 Insolvenzen bzw. 40,3 Prozent ein. Im Bereich Handel/Reparatur von Kraftfahrzeugen und Gebrauchsgütern und im Verarbeitenden Gewerbe setzte sich die rückläufige Entwicklung mit 103 (-19,5 Prozent) und 72 (-25,0 Prozent) Insolvenzmeldungen weniger fort.

Die Gesamtzahl der Insolvenzen ging in Thüringen im Vergleich zum Jahr 2006 um 187 bzw. 3,9 Prozent auf 4 580 zurück. Von den 4 580 insgesamt gemeldeten Insolvenzen wurden 4 311 eröffnet (94,1 Prozent). 253 Verfahren (5,5 Prozent) wurden mangels Masse abgewiesen und 16 Verfahren endeten mit der Annahme eines Schuldenbereinigungsplanes.

Die voraussichtlichen Gläubigerforderungen beliefen sich für alle Verfahren auf rund 583 Millionen Euro. Pro Verfahren standen zum Zeitpunkt der Antragstellung Forderungen von durchschnittlich 127.000 Euro aus.

Bei den übrigen Schuldnern (Natürliche Personen als Gesellschafter, ehemals selbständig Tätige, private Verbraucher, Nachlässe) wurden 4 065 Insolvenzanträge registriert, 79 bzw. 2,0 Prozent mehr im Jahr 2006. Besonders die privaten Verbraucher mussten 2007 mit 3 062 Insolvenzanträgen gegenüber 2 830 im Jahr zuvor (+ 8,2 Prozent) verstärkt das Insolvenzrecht in Anspruch nehmen.

Erfreulicherweise gingen in den letzten drei Monaten 2007 weniger private Verbraucher zum Insolvenzgericht. In diesem Zeitraum verringerte sich die Zahl der Privatinsolvenzen um 269 bzw. 27,1 Prozent auf 722. 884 Insolvenzanträge betrafen ehemals selbständig Tätige, die für ihre Person von den Entschuldungsmöglichkeiten des neuen Insolvenzrechts Gebrauch machten (- 4,7 Prozent).

Regional betrachtet wurde in den kreisfreien Städten Thüringens mit 255 Insolvenzanträgen je 100 000 Einwohner öfter der Weg zum Amtsgericht angetreten als in den Landkreisen mit durchschnittlich 178 Insolvenzverfahren.
So wurden in den Städten Eisenach (361), Erfurt (289) und Gera (267) die meisten Fälle je 100 000 Einwohner registriert.

Die wenigsten Insolvenzanträge je 100 000 Einwohner wurden im Saale-Holzland-Kreis mit 118 Fällen sowie im Saale-Orla-Kreis, im Kyffhäuserkreis und im Landkreis Hildburghausen mit jeweils rund 146 Fällen festgestellt.
Autor: nnz

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