So, 17:33 Uhr
02.03.2008
Handball-Landesliga im Focus
In der Handball-Landesliga der Männer stand an diesem Wochenende nur ein Nachholspiel auf dem Programm und trotzdem rückt sie ins Zentrum des Focus. Zündstoff bietet eine Presseerklärung, die sich unter der Woche wie ein Lauffeuer verbreitete.
Nun ist es Gewissheit, die Spielgemeinschaft Erfurt/Bad Langensalza bricht am Saisonende auseinander. Die Entscheidung sich zu trennen gaben beide Vereine in der Pressemitteilung unter der Überschrift Getrennte Wege bekannt.
Nun gesellen sich Vertreter am grünen Tisch zu der ohnehin schon spannenden Saison und sorgen vielleicht für viel Wirbel. Sie haben zu entscheiden ob die Spielgemeinschaft Erfurt/Bad Langensalza II, gebildet aus THC Erfurt/Bad Langensalza und HSC Erfurt, als THC Erfurt/Bad Langensalza das Aufstiegsrecht wahrnehmen darf.
Ohne Zweifel ist die SG II in dieser Spielserie der Ligaprimus und steht rein sportlich zurecht auf dem ersten Tabellenplatz. Rechtlich gesehen ist sie als zweite Mannschaft einer Spielgemeinschaft, deren Erste schon im Oberhaus ansässig ist, nicht aufstiegsberechtigt. So jedenfalls sieht die rechtliche Regelung nach Satzungen und Ordnungen aus. Zugegeben, der Sachverhalt stellt ein Präzedenzfall dar und es wird sicher nicht leicht für die Verantwortlichen in Erfurt eine Entscheidung zu fällen.
Sollte diese für den THC fallen, ist die Spannung abrupt zu Ende. Der THC ist mit den Ressourcen zweier Vereine auf der Zielgeraden und 4 Punkten Vorsprung wohl kaum noch zu schlagen. Der vorher begehrte zweite Platz, berechtigte zum Aufstieg, verliert plötzlich etwas an Glanz.
Ein Hauen und Stechen um Platz zwei wird es aber geben wenn die Entscheidung unerwartet gegen den THC ausfällt. Neben den Nordhäuser SV können dann noch der Vfb TM Mühlhausen 09 der HV 90 Artern und vielleicht noch der SV Petkus Wutha Farnroda sich Hoffnungen auf ein Ticket ins Oberhaus machen.
Die besten Karten auf der langen Zielgeraden haben die Nordhäuser, wenn da nicht das Derby am letzten Punktspieltag beim HV 90 Artern wäre. Letztes Jahr gab es durch den HV 90 noch Schützenhilfe. Diesmal müssen sie gewinnen um selbst das Podest besteigen zu können.
Alles Grübeln hilft nichts, es muss Klarheit her. Die Liga sollte frühzeitig informiert werden, um sich auf die (veränderte) Situation einstellen zu können.
Frank Ollech
Autor: nnzNun ist es Gewissheit, die Spielgemeinschaft Erfurt/Bad Langensalza bricht am Saisonende auseinander. Die Entscheidung sich zu trennen gaben beide Vereine in der Pressemitteilung unter der Überschrift Getrennte Wege bekannt.
Nun gesellen sich Vertreter am grünen Tisch zu der ohnehin schon spannenden Saison und sorgen vielleicht für viel Wirbel. Sie haben zu entscheiden ob die Spielgemeinschaft Erfurt/Bad Langensalza II, gebildet aus THC Erfurt/Bad Langensalza und HSC Erfurt, als THC Erfurt/Bad Langensalza das Aufstiegsrecht wahrnehmen darf.
Ohne Zweifel ist die SG II in dieser Spielserie der Ligaprimus und steht rein sportlich zurecht auf dem ersten Tabellenplatz. Rechtlich gesehen ist sie als zweite Mannschaft einer Spielgemeinschaft, deren Erste schon im Oberhaus ansässig ist, nicht aufstiegsberechtigt. So jedenfalls sieht die rechtliche Regelung nach Satzungen und Ordnungen aus. Zugegeben, der Sachverhalt stellt ein Präzedenzfall dar und es wird sicher nicht leicht für die Verantwortlichen in Erfurt eine Entscheidung zu fällen.
Sollte diese für den THC fallen, ist die Spannung abrupt zu Ende. Der THC ist mit den Ressourcen zweier Vereine auf der Zielgeraden und 4 Punkten Vorsprung wohl kaum noch zu schlagen. Der vorher begehrte zweite Platz, berechtigte zum Aufstieg, verliert plötzlich etwas an Glanz.
Ein Hauen und Stechen um Platz zwei wird es aber geben wenn die Entscheidung unerwartet gegen den THC ausfällt. Neben den Nordhäuser SV können dann noch der Vfb TM Mühlhausen 09 der HV 90 Artern und vielleicht noch der SV Petkus Wutha Farnroda sich Hoffnungen auf ein Ticket ins Oberhaus machen.
Die besten Karten auf der langen Zielgeraden haben die Nordhäuser, wenn da nicht das Derby am letzten Punktspieltag beim HV 90 Artern wäre. Letztes Jahr gab es durch den HV 90 noch Schützenhilfe. Diesmal müssen sie gewinnen um selbst das Podest besteigen zu können.
Alles Grübeln hilft nichts, es muss Klarheit her. Die Liga sollte frühzeitig informiert werden, um sich auf die (veränderte) Situation einstellen zu können.
Frank Ollech

