Do, 13:04 Uhr
28.02.2008
nnz-Forum: SPD im moralischen Sumpf?
Mit der inneren Situation der Thüringer Sozialdemokratie beschäftigt sich ein Leser nnz im Forum dieser Zeitung...
Ich habe den Artikel von Frau Baufeldt mit großen Interesse gelesen, ich kann dem, was sie da geschrieben hat, nur zustimmen. Die SPD ist vor allem mit der selbstgerechten Herrschaft von Schröder und Clement in einen tiefen moralischen Sumpf geraten. Seit dem Antritt von Schröder zum Kanzler laufen der Partei die Mitglieder in Scharen davon.
Schon seine peinlichen Rücktrittserpressungen zeigten den Mitgliedern wohin der Weg führt, nämlich ins moralische Abseits. Schröder regierte nach der Losung: Wer nicht mit mir ist, der ist gegen mich, und der muss gehen! (siehe Lafontaine und andere Minister, die nicht nach seiner Pfeife tanzen wollten!)
Wie Frau Baufeldt schreibt, verfährt Matschie genauso. Ist denn den meisten unserer Politiker die Macht wichtiger als das Wohl des Volkes und die Bewahrung der Demokratie? Vor kurzem las ich ein Buch von Prof. Hans-Jürgen Wirth Narzissmus und Macht. Darin ist auch anhand von Beispielen die besondere Anfälligkeit von Politikern für psychische Störungen beschrieben – insbesondere für narzistische Persönlichkeitsstörungen. Dieses Buch müsste für jeden angehenden Politiker zur Pflichtlektüre werden. Insbesondere zeigt Prof. Wirth darin, wie Politiker sich nicht verhalten sollten.
Übrigens, ich gebe Frau Baufeldt Recht, für die SPD wird es ein böses Erwachen geben, zu sehr verstrickt man sich in Versprechen, die von niemanden mehr ernst genommen werden, einschließlich vieler Genossen. August Bebel würde sich abwenden, wenn er das machiavellistische Treiben seiner SPD-Nachfahren beobachten könnte.
Harald Buntfuß, Nordhausen
Autor: nnzIch habe den Artikel von Frau Baufeldt mit großen Interesse gelesen, ich kann dem, was sie da geschrieben hat, nur zustimmen. Die SPD ist vor allem mit der selbstgerechten Herrschaft von Schröder und Clement in einen tiefen moralischen Sumpf geraten. Seit dem Antritt von Schröder zum Kanzler laufen der Partei die Mitglieder in Scharen davon.
Schon seine peinlichen Rücktrittserpressungen zeigten den Mitgliedern wohin der Weg führt, nämlich ins moralische Abseits. Schröder regierte nach der Losung: Wer nicht mit mir ist, der ist gegen mich, und der muss gehen! (siehe Lafontaine und andere Minister, die nicht nach seiner Pfeife tanzen wollten!)
Wie Frau Baufeldt schreibt, verfährt Matschie genauso. Ist denn den meisten unserer Politiker die Macht wichtiger als das Wohl des Volkes und die Bewahrung der Demokratie? Vor kurzem las ich ein Buch von Prof. Hans-Jürgen Wirth Narzissmus und Macht. Darin ist auch anhand von Beispielen die besondere Anfälligkeit von Politikern für psychische Störungen beschrieben – insbesondere für narzistische Persönlichkeitsstörungen. Dieses Buch müsste für jeden angehenden Politiker zur Pflichtlektüre werden. Insbesondere zeigt Prof. Wirth darin, wie Politiker sich nicht verhalten sollten.
Übrigens, ich gebe Frau Baufeldt Recht, für die SPD wird es ein böses Erwachen geben, zu sehr verstrickt man sich in Versprechen, die von niemanden mehr ernst genommen werden, einschließlich vieler Genossen. August Bebel würde sich abwenden, wenn er das machiavellistische Treiben seiner SPD-Nachfahren beobachten könnte.
Harald Buntfuß, Nordhausen
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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