Do, 12:22 Uhr
28.02.2008
Es wird nicht besser
Die Gastwirte dieses Freistaates sollten das zurückliegenden Jahr eher abhaken. Auch der Dezember 2007 trug nicht wesentlich zur gewerblichen Erbauung zu...
Das Thüringer Gastgewerbe musste im Dezember 2007 nach vorläufigen Ergebnissen des Thüringer Landesamtes für Statistik merkliche Umsatzeinbußen von nominal, d.h. in jeweiligen Preisen, von 6,6 Prozent und real, d.h. unter Ausschaltung von Preisänderungen von 8,9 Prozent gegenüber Dezember 2006 in Kauf nehmen.
Das Gaststättengewerbe, insbesondere die getränkegeprägte Gastronomie, war von dieser Entwicklung überdurchschnittlich betroffen. Während das Gaststättengewerbe im Dezember 2007 Umsatzrückgänge von nominal 7,7 Prozent und real 10,2 Prozent verbuchte, meldete die getränkegeprägte Gastronomie sogar von ein Minus von 12,8 Prozent (nominal) und 15,2 Prozent (real). Auch die speisengeprägte Gastronomie musste im Dezember 2007 spürbare Umsatzeinbußen in Höhe von 6,8 bzw. 9,3 Prozent in Kauf nehmen.
Nicht viel anders fiel im Dezember 2007 das Umsatzergebnis im Beherbergungsgewerbe aus (dazu zählen die Hotellerie und das sonstige Beherbergungsgewerbe wie die Vermietung von Ferienhäusern und Ferienwohnungen). Hier kam es zu Umsatzrückgängen nominal um 5,0 Prozent und real 6,8 Prozent gegenüber dem Dezember 2006. Auch die Umsätze der Kantinen und Caterer sanken im Dezember 2007 um 5,9 bzw. 8,4 Prozent.
Im Jahresvergleich muss das Thüringer Gastgewerbe gegenüber dem Jahr 2006 real ein Umsatzminus von 2,6 Prozent verkraften. Nominal entsprach der Umsatz 2007 dem des Vorjahres (0,0 Prozent). Die Gastgewerbeumsätze in Deutschland lagen im Jahr 2007 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes nominal um 0,5 Prozent und real um 3,0 Prozent ebenfalls unter dem Vorjahresniveau.
Beim Thüringer Gastgewerbe konnte im gesamten Jahr 2007 nur die Hotellerie nominal (+ 3,6 Prozent) und real (+ 1,2 Prozent) ein Umsatzplus erzielen. Alle anderen Bereiche des Gastgewerbes mussten in der realen Umsatzentwicklung Einbußen in Kauf nehmen.
Im Jahresdurchschnitt 2007 wurden 0,4 Prozent weniger Personen beschäftigt als im Jahr zuvor. Die Anzahl der Vollbeschäftigten verringerte sich um 1,9 Prozent und die Anzahl der Teilzeitbeschäftigten stieg um 1,3 Prozent.
Autor: nnzDas Thüringer Gastgewerbe musste im Dezember 2007 nach vorläufigen Ergebnissen des Thüringer Landesamtes für Statistik merkliche Umsatzeinbußen von nominal, d.h. in jeweiligen Preisen, von 6,6 Prozent und real, d.h. unter Ausschaltung von Preisänderungen von 8,9 Prozent gegenüber Dezember 2006 in Kauf nehmen.
Das Gaststättengewerbe, insbesondere die getränkegeprägte Gastronomie, war von dieser Entwicklung überdurchschnittlich betroffen. Während das Gaststättengewerbe im Dezember 2007 Umsatzrückgänge von nominal 7,7 Prozent und real 10,2 Prozent verbuchte, meldete die getränkegeprägte Gastronomie sogar von ein Minus von 12,8 Prozent (nominal) und 15,2 Prozent (real). Auch die speisengeprägte Gastronomie musste im Dezember 2007 spürbare Umsatzeinbußen in Höhe von 6,8 bzw. 9,3 Prozent in Kauf nehmen.
Nicht viel anders fiel im Dezember 2007 das Umsatzergebnis im Beherbergungsgewerbe aus (dazu zählen die Hotellerie und das sonstige Beherbergungsgewerbe wie die Vermietung von Ferienhäusern und Ferienwohnungen). Hier kam es zu Umsatzrückgängen nominal um 5,0 Prozent und real 6,8 Prozent gegenüber dem Dezember 2006. Auch die Umsätze der Kantinen und Caterer sanken im Dezember 2007 um 5,9 bzw. 8,4 Prozent.
Im Jahresvergleich muss das Thüringer Gastgewerbe gegenüber dem Jahr 2006 real ein Umsatzminus von 2,6 Prozent verkraften. Nominal entsprach der Umsatz 2007 dem des Vorjahres (0,0 Prozent). Die Gastgewerbeumsätze in Deutschland lagen im Jahr 2007 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes nominal um 0,5 Prozent und real um 3,0 Prozent ebenfalls unter dem Vorjahresniveau.
Beim Thüringer Gastgewerbe konnte im gesamten Jahr 2007 nur die Hotellerie nominal (+ 3,6 Prozent) und real (+ 1,2 Prozent) ein Umsatzplus erzielen. Alle anderen Bereiche des Gastgewerbes mussten in der realen Umsatzentwicklung Einbußen in Kauf nehmen.
Im Jahresdurchschnitt 2007 wurden 0,4 Prozent weniger Personen beschäftigt als im Jahr zuvor. Die Anzahl der Vollbeschäftigten verringerte sich um 1,9 Prozent und die Anzahl der Teilzeitbeschäftigten stieg um 1,3 Prozent.

