Di, 08:22 Uhr
26.02.2008
nnz-Forum: Zeitgeist
Die nnz hatte in der vergangenen Woche eine Statistik zu legalen Waffen und Waffenbesitzkarten. Dazu eine Anmerkung aus dem Nachbarlandkreis Eichsfeld.
Es entspricht heutzutage anscheinend dem Zeitgeist, legale Waffenbesitzer zu verunglimpfen und als "Ballermänner "hinzustellen. Genaue und neutrale Informationen darf deshalb der Leser Ihrer Artikel nicht erwarten. Bedenklich aber wird es, wenn Details aus Desinteresse oder Unfähigkeit verfälscht werden.
Es ist schlichtweg falsch zu behaupten, dass jeder legale Besitzer von erlaubnispflichtigen Waffen über mehrere "Ballermänner" und mehrere Waffenbesitzkarten verfügt. Nur wenige Sportschützen schießen mehrere in ihrem Verband angebotene und staatlich genehmigte Disziplinen. Es liegt in der Natur der Sache, dass sie dann dafür auch mehr als eine Waffe benötigen. Wenn es sich bei dieser Waffe um eine grundsätzlich andere Waffenart handelt, kann es dann auch sein, dass er dafür eine weitere (andere) Waffenbesitzkarte benötigt.
Ein Jäger würde sicherlich auch die Notwendigkeit der Verwendung verschiedener Waffen entsprechend des zu jagenden Wildes begründen können. Hier handelt es sich um keine "Aufrüstung", sondern um Vorgaben aus dem Jagdrecht.
Es ist erstaunlich, dass sich der Autor Ihres Artikels überwinden konnte, festzustellen. dass die Waffenbesitzer mit den vielerlei Waffen im vergangenen Jahr "keinerlei großen Unsinn" gemacht haben. Das es sich bei den legalen Waffenbesitzern um den wahrscheinlich am besten überprüften und regelmäßig kontrollierten Personenkreis in Deutschland handelt, sollte dabei wohl auch eine gewisse Rolle gespielt haben.
In seiner negativen Grundeinstellung wäre Ihr Autor auch gut beraten, sich einmal über die Bedeutung der Sportwaffen für die olympischen Disziplinen Sportschießen und Biathlon klar zu werden und auch die Jäger einmal unter dem Gesichtspunkt des aktiven Naturschutzes zu sehen.
Hans Gülland, Kreisschützenmeister Eichsfeld Vizepräsident Waffenrecht des TSB
Autor: nnzEs entspricht heutzutage anscheinend dem Zeitgeist, legale Waffenbesitzer zu verunglimpfen und als "Ballermänner "hinzustellen. Genaue und neutrale Informationen darf deshalb der Leser Ihrer Artikel nicht erwarten. Bedenklich aber wird es, wenn Details aus Desinteresse oder Unfähigkeit verfälscht werden.
Es ist schlichtweg falsch zu behaupten, dass jeder legale Besitzer von erlaubnispflichtigen Waffen über mehrere "Ballermänner" und mehrere Waffenbesitzkarten verfügt. Nur wenige Sportschützen schießen mehrere in ihrem Verband angebotene und staatlich genehmigte Disziplinen. Es liegt in der Natur der Sache, dass sie dann dafür auch mehr als eine Waffe benötigen. Wenn es sich bei dieser Waffe um eine grundsätzlich andere Waffenart handelt, kann es dann auch sein, dass er dafür eine weitere (andere) Waffenbesitzkarte benötigt.
Ein Jäger würde sicherlich auch die Notwendigkeit der Verwendung verschiedener Waffen entsprechend des zu jagenden Wildes begründen können. Hier handelt es sich um keine "Aufrüstung", sondern um Vorgaben aus dem Jagdrecht.
Es ist erstaunlich, dass sich der Autor Ihres Artikels überwinden konnte, festzustellen. dass die Waffenbesitzer mit den vielerlei Waffen im vergangenen Jahr "keinerlei großen Unsinn" gemacht haben. Das es sich bei den legalen Waffenbesitzern um den wahrscheinlich am besten überprüften und regelmäßig kontrollierten Personenkreis in Deutschland handelt, sollte dabei wohl auch eine gewisse Rolle gespielt haben.
In seiner negativen Grundeinstellung wäre Ihr Autor auch gut beraten, sich einmal über die Bedeutung der Sportwaffen für die olympischen Disziplinen Sportschießen und Biathlon klar zu werden und auch die Jäger einmal unter dem Gesichtspunkt des aktiven Naturschutzes zu sehen.
Hans Gülland, Kreisschützenmeister Eichsfeld Vizepräsident Waffenrecht des TSB
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.

