Di, 07:14 Uhr
26.02.2008
Darwin versus Moses?
Für den Donnerstag wird um 19 Uhr wird in die Aula des Humboldt-Gymnasiums in die Blasii-Straße geladen. Zukunft hat tatsächlich Tradition, wenn die Notwendigkeit besteht, weltanschauliche Fragestellungen zu jeder Zeit nachzugehen, zu diskutieren und Raum zu geben auch für kontroversen Disput. Mehr dazu in Ihrer nnz.
Dies soll besonders im Jubiläumsjahr 2008 am Humboldt-Gymnasium geschehen. Dazu ist der renommierte Professor für Biologie-Didaktik der Universität Oldenburg und Herausgeber zahlreicher Fachzeitschriften und Bücher, der Biologe und Religionspädagoge Ulrich Kattmann der Einladung an das Gymnasium gefolgt.
Er spricht aus Anlass der öffentlichen Auseinandersetzung zwischen Kreationismus und Evolutionsbiologie, die auch vom Ministerpräsidenten Althaus mitgetragen wird, zum provokanten Thema: Darwin versus Moses?
Im Vortrag wird der Charakter naturwissenschaftlicher Theorien geklärt und auf dieser Basis werden die zentralen Argumente von Evolutionstheorie und Kreationismus geprüft. Schließlich wird das Verhältnis von Schöpfungsglauben und Naturwissenschaft erörtert.
Der Vortrag wird eingeleitet durch ein fiktives Gespräch, das so hätte niemals stattfinden können, einem Gespräch zwischen dem schwedischen Naturwissenschaftler Carl von Linne und dem Begründer der Evolutionsbiologie Charles Darwin. Schüler der 12. Jahrgangsstufe schlüpfen in die Figuren der berühmten Forscher.
Eine Diskussion ist bei der Brisanz des Themas sicher spannend. Denn: Das nebeneinander Stehenlassen, die friedliche Koexistenz von religiöser und wissenschaftlicher Lehre setzt Dominanzverzicht von beiden Seiten voraus. Der Quantenphysiker John Polkinghorne schreibt in seinem Buch: An Gott glauben im Zeitalter der Naturwissenschaften: Religion hat keinen Zugang zum absoluten Beweis ihres Glaubens, aber die Wissenschaft bei sorgfältiger Analyse auch nicht. Herzlich willkommen am Donnerstagabend, lädt die Fachschaftsleiterin Eva-Maria Kelle ein.
Autor: nnzDies soll besonders im Jubiläumsjahr 2008 am Humboldt-Gymnasium geschehen. Dazu ist der renommierte Professor für Biologie-Didaktik der Universität Oldenburg und Herausgeber zahlreicher Fachzeitschriften und Bücher, der Biologe und Religionspädagoge Ulrich Kattmann der Einladung an das Gymnasium gefolgt.
Er spricht aus Anlass der öffentlichen Auseinandersetzung zwischen Kreationismus und Evolutionsbiologie, die auch vom Ministerpräsidenten Althaus mitgetragen wird, zum provokanten Thema: Darwin versus Moses?
Im Vortrag wird der Charakter naturwissenschaftlicher Theorien geklärt und auf dieser Basis werden die zentralen Argumente von Evolutionstheorie und Kreationismus geprüft. Schließlich wird das Verhältnis von Schöpfungsglauben und Naturwissenschaft erörtert.
Der Vortrag wird eingeleitet durch ein fiktives Gespräch, das so hätte niemals stattfinden können, einem Gespräch zwischen dem schwedischen Naturwissenschaftler Carl von Linne und dem Begründer der Evolutionsbiologie Charles Darwin. Schüler der 12. Jahrgangsstufe schlüpfen in die Figuren der berühmten Forscher.
Eine Diskussion ist bei der Brisanz des Themas sicher spannend. Denn: Das nebeneinander Stehenlassen, die friedliche Koexistenz von religiöser und wissenschaftlicher Lehre setzt Dominanzverzicht von beiden Seiten voraus. Der Quantenphysiker John Polkinghorne schreibt in seinem Buch: An Gott glauben im Zeitalter der Naturwissenschaften: Religion hat keinen Zugang zum absoluten Beweis ihres Glaubens, aber die Wissenschaft bei sorgfältiger Analyse auch nicht. Herzlich willkommen am Donnerstagabend, lädt die Fachschaftsleiterin Eva-Maria Kelle ein.


