Fr, 14:22 Uhr
22.02.2008
Primas organisiert
Radwege im Landkreis Nordhausen sind bekanntermaßen ein Dauerbrenner. Sie sind nicht nur bei den passionierten Radfahrern ein ständiges Thema. Sie rufen auch, gerade wegen der tragischen Ereignisse wie unlängst zwischen Uthleben und Heringen, die Vertreter der Kommunen und der zuständigen Ministerien auf den Plan. Jetzt will Egon Primas etwas organisieren...
Auf Initiative des Landtagsabgeordneten Egon Primas (CDU) traf sich mit ihm eine kompetente Runde von kommunalen und kreislichen Vertretern, gemeinsam mit dem Straßenbauamt Nordthüringen, im Thüringer Ministerium für Bau und Verkehr, um genau zu dieser problematischen Situation nach konkreten Lösungsansätzen zu suchen.
Es war der Abteilungsleiter Verkehr Lutz Irmer, der sich auf Drängen von Egon Primas dieses Problems annahm. So wurden erneut die Problemlagen vom Grundstückserwerb über die anstehenden Kostenfragen bis hin zur Trassenführung analysiert. Auch der Rechtsträgerwechsel im Zusammenhang mit der Umstufung der Landesstraße von Uthleben über Heringen nach Auleben und Görsbach wurde besprochen. Künftig wird diese Verkehrsader in die Hände des Landkreises übergehen.
Dabei sehen wir die Chance, dass die Umstufung der Landesstraßen zu Kreisstraßen nur im instand gesetzten Zustand erfolgt. Wenn sich die Anliegerkommunen und der Landkreis an einen Tisch setzen und sich einigen, kann eine gemeinsam abgestimmte Sanierungsstrategie mit dem Thüringer Ministerium für Bau und Verkehr sowie dem Straßenbauamt Nordthüringen im Wege einer Zweckvereinbarung dazu führen, dass nicht nur die Fahrbahnen saniert werden, sondern auch die entsprechenden Radwege, zum Teil straßenbegleitend, entstehen können. Dabei ist es durchaus legitim, dass die Radwegeführung nicht unmittelbar neben der Straße verläuft, sondern in einer Entfernung bis zu 300 m, so der CDU-Landtagsabgeordnete.
Wenn über die Realisierung solcher Projekte gesprochen wird, muss auch über die Finanzierung diskutiert werden. Dabei ist zu beachten, dass bei den Landesstraßen, die künftig zu Kreisstraßen abgestuft werden, dass das Straßenbauamt Nordthüringen in Leinefelde-Worbis keinerlei finanzielle Möglichkeiten mehr hat. Das heißt, es müssen Fördermöglichkeiten des Freistaates in Anspruch genommen werden. GVfG-Fördermittel können für den Radwegebau beantragt werden. Eine Förderung bis zu 75 % ist dabei möglich.
Als Fazit konnten alle Gesprächsteilnehmer feststellen, dass die Impulse für eine möglichst schnelle Realisierung von Radwegebaumaßnahmen im Bereich der Verwaltungsgemeinschaft Goldene Aue, beim Landkreis Nordhausen und bei den betroffenen Kommunen liegt. Das Thüringer Ministerium für Bau und Verkehr und das Straßenbauamt Nordthüringen haben unbürokratische und schnelle Hilfe zugesagt. Gefragt sind aber allemal zuerst die Akteure vor Ort.
Autor: nnzAuf Initiative des Landtagsabgeordneten Egon Primas (CDU) traf sich mit ihm eine kompetente Runde von kommunalen und kreislichen Vertretern, gemeinsam mit dem Straßenbauamt Nordthüringen, im Thüringer Ministerium für Bau und Verkehr, um genau zu dieser problematischen Situation nach konkreten Lösungsansätzen zu suchen.
Es war der Abteilungsleiter Verkehr Lutz Irmer, der sich auf Drängen von Egon Primas dieses Problems annahm. So wurden erneut die Problemlagen vom Grundstückserwerb über die anstehenden Kostenfragen bis hin zur Trassenführung analysiert. Auch der Rechtsträgerwechsel im Zusammenhang mit der Umstufung der Landesstraße von Uthleben über Heringen nach Auleben und Görsbach wurde besprochen. Künftig wird diese Verkehrsader in die Hände des Landkreises übergehen.
Dabei sehen wir die Chance, dass die Umstufung der Landesstraßen zu Kreisstraßen nur im instand gesetzten Zustand erfolgt. Wenn sich die Anliegerkommunen und der Landkreis an einen Tisch setzen und sich einigen, kann eine gemeinsam abgestimmte Sanierungsstrategie mit dem Thüringer Ministerium für Bau und Verkehr sowie dem Straßenbauamt Nordthüringen im Wege einer Zweckvereinbarung dazu führen, dass nicht nur die Fahrbahnen saniert werden, sondern auch die entsprechenden Radwege, zum Teil straßenbegleitend, entstehen können. Dabei ist es durchaus legitim, dass die Radwegeführung nicht unmittelbar neben der Straße verläuft, sondern in einer Entfernung bis zu 300 m, so der CDU-Landtagsabgeordnete.
Wenn über die Realisierung solcher Projekte gesprochen wird, muss auch über die Finanzierung diskutiert werden. Dabei ist zu beachten, dass bei den Landesstraßen, die künftig zu Kreisstraßen abgestuft werden, dass das Straßenbauamt Nordthüringen in Leinefelde-Worbis keinerlei finanzielle Möglichkeiten mehr hat. Das heißt, es müssen Fördermöglichkeiten des Freistaates in Anspruch genommen werden. GVfG-Fördermittel können für den Radwegebau beantragt werden. Eine Förderung bis zu 75 % ist dabei möglich.
Als Fazit konnten alle Gesprächsteilnehmer feststellen, dass die Impulse für eine möglichst schnelle Realisierung von Radwegebaumaßnahmen im Bereich der Verwaltungsgemeinschaft Goldene Aue, beim Landkreis Nordhausen und bei den betroffenen Kommunen liegt. Das Thüringer Ministerium für Bau und Verkehr und das Straßenbauamt Nordthüringen haben unbürokratische und schnelle Hilfe zugesagt. Gefragt sind aber allemal zuerst die Akteure vor Ort.

