Mi, 18:24 Uhr
06.02.2008
Kleine Schritte
Bleicherode befindet sich im Aufwärtstrend, wenn auch in kleinen Schritten. In der vorigen Woche hatten die Stadträte den Haushalt der Verwaltung für dieses Jahr beschlossen.
Am vergangenen Donnerstag beschloss der Bleicheröder Stadtrat im großen Einvernehmen aller Fraktionen die Haushaltssatzung für das Jahr 2008 sowie den Finanzplan und das Investitionsprogramm bis 2011. Aufgrund der Situation in den vergangenen Jahren ein großer Erfolg, vor allem im Hinblick auf nun mögliche Investitionen, wertet Bürgermeister Frank Rostek (CDU) den Beschluß.
Ein sparsamer und wirtschaftlicher Umgang mit den zur Verfügung stehenden Mitteln unter Beachtung der Vorgaben des Haushaltssicherungskonzeptes habe jedoch nach wie vor oberste Priorität.
Die wesentlichsten Eckpunkte seien an dieser Stelle genannt, wie
- Mittel für die Sanierung des Stadtkerns 60.000 €
- Sanierung des Verwaltungsgebäudes Haus II 150.000 €
- Teilsanierung des Daches der Kindertagesstätte
Bleicheröder Knirpse 5.500 €
- Dach der Kindertagesstätte Schlösschen am Festplatz 47.000 €
- Maßnahme Quartier Weberstraße 75.000 €
- Programm Stadtumbau Ost 84.000 €
- Errichtung Fußgängerüberweg Kirchstraße 16.000 €
- Baumaßnahme Radwege Elende 15.000 €
- Umgestaltung Postplatz 20.000 €
- Erneuerung Straßenbeleuchtung 23.000 €
- Neubau Dorfgemeinschaftshaus Obergebra 300.000 €
- Fortsetzung Baumaßnahmen Alte Kanzlei 330.000 €
(dav. Förderung 310.000 €)
Begonnene Reparaturmaßnahmen an den Gehwegen werden fortgesetzt und für unsere Bürger mit Gehbehinderungen oder Rollstühlen die Straßenborde an besonders stark frequentierten Übergängen abgesenkt. Eine gute und konstruktive Zusammenarbeit besteht hierbei mit dem Behindertenbeirat.
Mitte des vergangenen Jahres erfolgte die Gründung des Eigenbetriebes Bauhof. In einer Übergangsphase bis zum 31.12. dieses Jahres erfolgt eine überwiegende Auftragserteilung durch die Stadtverwaltung an den Bauhof. Hier muss unter Beweis gestellt werden, inwieweit die gewählte neue Organisationsform markwirtschaftlichen Bedingungen standhält. Diese Umsetzungsphase wurde von allen Stadträten in dieser Form gewollt und mitgetragen.
Ein umfangreiches Arbeitsgebiet muss in entsprechender Qualität bewältigt werden.
Anerkennend wurde von allen Stadträten die Umsetzung des Haushaltssicherungskonzeptes aufgenommen, die wesentlichsten Schritte wurden realisiert und werden weiterhin durch die Verwaltung umgesetzt. Die Personalkosten konnten auf 20,36 % der Ausgaben des Verwaltungshaushaltes reduziert werden. Der Durchschnitt vergleichbarer Gemeinden von 5.000 bis 10.000 Einwohnern in Thüringen beträgt ca. 26,9 %. Eine effiziente Aufgabenerfüllung muss dabei natürlich gewährleistet bleiben.
Ein wichtiger Schwerpunkt unserer Arbeit stellt nach wie vor die Vermarktung unserer Gewerbegebiete dar. Vielseitige Kontakte wurden geknüpft, Vermarktungsstrategien entwickelt, die nicht immer den gewünschten Erfolg gebracht haben. Im Chemiepark wird sich im II. Quartal 2008 die Firma IBB GmbH niederlassen, der Kauf des Grundstückes erfolgte bereits im vergangenen Jahr.
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt läuft das Änderungsverfahren zum Bebauungsplan im Gewerbegebiet C Kirchhagenschen Weg. Der B-Plan Nr. 8 war zugeschnitten auf die Errichtung eines Schlachthofes und verzeichnete erhebliche Einschränkungen und Hemmnisse für Betriebe, die ihren Ansiedlungswillen am Standort bekundeten. Mit der Änderung sollen zeitgemäße und wirtschaftsfreundliche Voraussetzungen für Neuansiedlungen geschaffen werden und mit dem Standort in unmittelbarer Nähe der A 38 erfüllen wir diese nach Bestätigung des Satzungsbeschlusses. Ebenfalls wurde in diesem Zusammenhang die Internetpräsentation der Gewerbegebiete in Bleicherode und Obergebra, als unser neuer Ortsteil, attraktiver gestaltet.
Im Jahresrückblick des Jahres 2007 wurde auf die umfangreichen Aktivitäten bereits eingegangen, die wir unter gemeinsamen Anstrengungen aller Mitarbeiter, Bürger, Vereine, Parteien, Einrichtungen und Unternehmen realisieren konnten. Hier seien nochmals genannt, die Umsetzung des Stadtentwicklungskonzeptes, die feierliche Eröffnung des Hauptgebäudes der Alten Kanzlei, die Wiederbelebung der Hauptstraße 39a, Pflegevereinbarungen zur Verschönerung des Stadtbildes u.v.a.m.
Seit 01.12.2007 ist die Stadt größer geworden, die Obergebraer Bürger gehören zu uns als gleichwertige Partner. Sinnvolle Verwaltungsstrukturen, eine bürgernahe Verwaltung und eine vernünftige Nutzung unserer Ressourcen sollen auch zukünftig unser Handeln bestimmen.
Anhand der bereitgestellten Mittel im Vermögenshaushalt ist ersichtlich, wie notwendig und wichtig uns unsere Kindereinrichtungen sind. Durch die haushaltslose Zeit der Jahre 2005 und 2006 mussten größere Investitionen zurückgestellt werden. Für die öffentlichen Spielplätze wurden im vergangenen Jahr 8.410 € für Werterhaltungsmaßnahmen aufgewendet. Jährlich erfolgen Kontrollen durch das Büro für Arbeitssicherheit auf den öffentlichen Anlagen und wöchentliche Sichtkontrollen, Mängel werden umgehend beseitigt. Problematisch stellt sich immer wieder die Zerstörungswut Einzelner heraus, deren Abstellung mit horrenden Mitteln verbunden ist.
Im Jahr 2008 wird weiter an der Realisierung des Konzeptes Abenteuerspielplatz Vogelberg gearbeitet. Bereits im Jahr 2003 war dieses Vorhaben Bestandteil des AGENDA-21-Maßnahmeprogramms, welches vom Stadtrat beschlossen wurde. Zum damaligen Zeitpunkt wurde unser Förderantrag abgelehnt.
Die Fraktionen des Bleicheröder Stadtrates hoffen mit diesem Überblick wichtige Eckpunkte und Vorhaben des Haushaltes benannt zu haben. Konstruktive Vorschläge, Informationen und Hinweise sind jederzeit gern gesehen. Sie kommen bedauerlicherweise nur eher selten vor!
Autor: nnzAm vergangenen Donnerstag beschloss der Bleicheröder Stadtrat im großen Einvernehmen aller Fraktionen die Haushaltssatzung für das Jahr 2008 sowie den Finanzplan und das Investitionsprogramm bis 2011. Aufgrund der Situation in den vergangenen Jahren ein großer Erfolg, vor allem im Hinblick auf nun mögliche Investitionen, wertet Bürgermeister Frank Rostek (CDU) den Beschluß.
Ein sparsamer und wirtschaftlicher Umgang mit den zur Verfügung stehenden Mitteln unter Beachtung der Vorgaben des Haushaltssicherungskonzeptes habe jedoch nach wie vor oberste Priorität.
Die wesentlichsten Eckpunkte seien an dieser Stelle genannt, wie
- Mittel für die Sanierung des Stadtkerns 60.000 €
- Sanierung des Verwaltungsgebäudes Haus II 150.000 €
- Teilsanierung des Daches der Kindertagesstätte
Bleicheröder Knirpse 5.500 €
- Dach der Kindertagesstätte Schlösschen am Festplatz 47.000 €
- Maßnahme Quartier Weberstraße 75.000 €
- Programm Stadtumbau Ost 84.000 €
- Errichtung Fußgängerüberweg Kirchstraße 16.000 €
- Baumaßnahme Radwege Elende 15.000 €
- Umgestaltung Postplatz 20.000 €
- Erneuerung Straßenbeleuchtung 23.000 €
- Neubau Dorfgemeinschaftshaus Obergebra 300.000 €
- Fortsetzung Baumaßnahmen Alte Kanzlei 330.000 €
(dav. Förderung 310.000 €)
Begonnene Reparaturmaßnahmen an den Gehwegen werden fortgesetzt und für unsere Bürger mit Gehbehinderungen oder Rollstühlen die Straßenborde an besonders stark frequentierten Übergängen abgesenkt. Eine gute und konstruktive Zusammenarbeit besteht hierbei mit dem Behindertenbeirat.
Mitte des vergangenen Jahres erfolgte die Gründung des Eigenbetriebes Bauhof. In einer Übergangsphase bis zum 31.12. dieses Jahres erfolgt eine überwiegende Auftragserteilung durch die Stadtverwaltung an den Bauhof. Hier muss unter Beweis gestellt werden, inwieweit die gewählte neue Organisationsform markwirtschaftlichen Bedingungen standhält. Diese Umsetzungsphase wurde von allen Stadträten in dieser Form gewollt und mitgetragen.
Ein umfangreiches Arbeitsgebiet muss in entsprechender Qualität bewältigt werden.
Anerkennend wurde von allen Stadträten die Umsetzung des Haushaltssicherungskonzeptes aufgenommen, die wesentlichsten Schritte wurden realisiert und werden weiterhin durch die Verwaltung umgesetzt. Die Personalkosten konnten auf 20,36 % der Ausgaben des Verwaltungshaushaltes reduziert werden. Der Durchschnitt vergleichbarer Gemeinden von 5.000 bis 10.000 Einwohnern in Thüringen beträgt ca. 26,9 %. Eine effiziente Aufgabenerfüllung muss dabei natürlich gewährleistet bleiben.
Ein wichtiger Schwerpunkt unserer Arbeit stellt nach wie vor die Vermarktung unserer Gewerbegebiete dar. Vielseitige Kontakte wurden geknüpft, Vermarktungsstrategien entwickelt, die nicht immer den gewünschten Erfolg gebracht haben. Im Chemiepark wird sich im II. Quartal 2008 die Firma IBB GmbH niederlassen, der Kauf des Grundstückes erfolgte bereits im vergangenen Jahr.
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt läuft das Änderungsverfahren zum Bebauungsplan im Gewerbegebiet C Kirchhagenschen Weg. Der B-Plan Nr. 8 war zugeschnitten auf die Errichtung eines Schlachthofes und verzeichnete erhebliche Einschränkungen und Hemmnisse für Betriebe, die ihren Ansiedlungswillen am Standort bekundeten. Mit der Änderung sollen zeitgemäße und wirtschaftsfreundliche Voraussetzungen für Neuansiedlungen geschaffen werden und mit dem Standort in unmittelbarer Nähe der A 38 erfüllen wir diese nach Bestätigung des Satzungsbeschlusses. Ebenfalls wurde in diesem Zusammenhang die Internetpräsentation der Gewerbegebiete in Bleicherode und Obergebra, als unser neuer Ortsteil, attraktiver gestaltet.
Im Jahresrückblick des Jahres 2007 wurde auf die umfangreichen Aktivitäten bereits eingegangen, die wir unter gemeinsamen Anstrengungen aller Mitarbeiter, Bürger, Vereine, Parteien, Einrichtungen und Unternehmen realisieren konnten. Hier seien nochmals genannt, die Umsetzung des Stadtentwicklungskonzeptes, die feierliche Eröffnung des Hauptgebäudes der Alten Kanzlei, die Wiederbelebung der Hauptstraße 39a, Pflegevereinbarungen zur Verschönerung des Stadtbildes u.v.a.m.
Seit 01.12.2007 ist die Stadt größer geworden, die Obergebraer Bürger gehören zu uns als gleichwertige Partner. Sinnvolle Verwaltungsstrukturen, eine bürgernahe Verwaltung und eine vernünftige Nutzung unserer Ressourcen sollen auch zukünftig unser Handeln bestimmen.
Anhand der bereitgestellten Mittel im Vermögenshaushalt ist ersichtlich, wie notwendig und wichtig uns unsere Kindereinrichtungen sind. Durch die haushaltslose Zeit der Jahre 2005 und 2006 mussten größere Investitionen zurückgestellt werden. Für die öffentlichen Spielplätze wurden im vergangenen Jahr 8.410 € für Werterhaltungsmaßnahmen aufgewendet. Jährlich erfolgen Kontrollen durch das Büro für Arbeitssicherheit auf den öffentlichen Anlagen und wöchentliche Sichtkontrollen, Mängel werden umgehend beseitigt. Problematisch stellt sich immer wieder die Zerstörungswut Einzelner heraus, deren Abstellung mit horrenden Mitteln verbunden ist.
Im Jahr 2008 wird weiter an der Realisierung des Konzeptes Abenteuerspielplatz Vogelberg gearbeitet. Bereits im Jahr 2003 war dieses Vorhaben Bestandteil des AGENDA-21-Maßnahmeprogramms, welches vom Stadtrat beschlossen wurde. Zum damaligen Zeitpunkt wurde unser Förderantrag abgelehnt.
Die Fraktionen des Bleicheröder Stadtrates hoffen mit diesem Überblick wichtige Eckpunkte und Vorhaben des Haushaltes benannt zu haben. Konstruktive Vorschläge, Informationen und Hinweise sind jederzeit gern gesehen. Sie kommen bedauerlicherweise nur eher selten vor!


