Di, 12:58 Uhr
05.02.2008
Maßgeschneidert
Seit Juli des vergangenen Jahres gibt es im Landkreis Nordhausen eine Kompetenzagentur. Diese Agentur – beim Horizont e.V. angelegt – wird gemeinsam von der Europäischen Union, dem Bundesfamilienministerium, der Arbeitsagentur sowie der Arbeitsgemeinschaft des Landkreises Nordhausen (ARGE) unterstützt. Um was sich die Mitarbeiter kümmern, das hat die nnz erfahren...
Durch rechtzeitiges Reagieren des neunköpfigen Teams der Kompetenzagentur sollen mögliche Problemfälle in der Schule und in der Ausbildung rechtzeitig erkannt werden. Gemeinsam mit den Lehrern an den Regelschulen und Förderzentren des Landkreises Nordhausen sollen verhaltensauffällige Schülerinnen und Schüler individuell betreut werden. Das Ziel dieses Angebotes ist eindeutig definiert: Gemeinsam zum Schulabschluß. Der gleiche Ansatz findet sich im Bereich der Ausbildung wieder. Hier wird mit den Jugendlichen gearbeitet, bei denen sich die Gefahr eines Abbruchs der Ausbildung andeutet. Im vergangenen Monat wurden in der Kompetenzagentur 51 Jugendliche unter 25 Jahren intensiv betreut, zu Beginn dieser Maßnahme waren es 21.
In erster Linie sollen in der gemeinsamen Arbeit sowohl die Probleme der beruflichen Integration gelöst sowie die sozialen Hemmnisse, die eine solche Integration erschweren und verhindern, erkannt werden. Erst dann kann mit den jungen Menschen zielgerichtet gearbeitet werden.
Diese Arbeit beinhaltet von der Unterstützung bei Bewerbungen über die gemeinsame Erarbeitung von individuellen Lösungen zur Integration bis hin zur Arbeit mit den Eltern sowie der Präventionsarbeit das gesamte Spektrum der sozialen Betreuungsmöglichkeiten.
Die Arbeit ist nicht einfach, so dass Erfolge wesentlich schwerer in der Waagschale zählen als es die nüchternen Statistiken zeigen. Von den bislang betreuten Jugendlichen konnte fast ein Viertel in eine betriebliche Ausbildung oder in eine Erwerbstätigkeit vermittelt werden. Nur zwei versagten oder verwehrten sich einer weiteren Betreuung.
Autor: nnzDurch rechtzeitiges Reagieren des neunköpfigen Teams der Kompetenzagentur sollen mögliche Problemfälle in der Schule und in der Ausbildung rechtzeitig erkannt werden. Gemeinsam mit den Lehrern an den Regelschulen und Förderzentren des Landkreises Nordhausen sollen verhaltensauffällige Schülerinnen und Schüler individuell betreut werden. Das Ziel dieses Angebotes ist eindeutig definiert: Gemeinsam zum Schulabschluß. Der gleiche Ansatz findet sich im Bereich der Ausbildung wieder. Hier wird mit den Jugendlichen gearbeitet, bei denen sich die Gefahr eines Abbruchs der Ausbildung andeutet. Im vergangenen Monat wurden in der Kompetenzagentur 51 Jugendliche unter 25 Jahren intensiv betreut, zu Beginn dieser Maßnahme waren es 21.
In erster Linie sollen in der gemeinsamen Arbeit sowohl die Probleme der beruflichen Integration gelöst sowie die sozialen Hemmnisse, die eine solche Integration erschweren und verhindern, erkannt werden. Erst dann kann mit den jungen Menschen zielgerichtet gearbeitet werden.
Diese Arbeit beinhaltet von der Unterstützung bei Bewerbungen über die gemeinsame Erarbeitung von individuellen Lösungen zur Integration bis hin zur Arbeit mit den Eltern sowie der Präventionsarbeit das gesamte Spektrum der sozialen Betreuungsmöglichkeiten.
Die Arbeit ist nicht einfach, so dass Erfolge wesentlich schwerer in der Waagschale zählen als es die nüchternen Statistiken zeigen. Von den bislang betreuten Jugendlichen konnte fast ein Viertel in eine betriebliche Ausbildung oder in eine Erwerbstätigkeit vermittelt werden. Nur zwei versagten oder verwehrten sich einer weiteren Betreuung.


