Fr, 13:53 Uhr
18.01.2008
Abfall, Straßen und Radwege
In die Diskussion zu den Radwegen im Landkreis Nordhausen hat sich jetzt auch Landrat Joachim Claus (CDU) eingeschaltet. Warum erst jetzt und was der Kommunalpolitiker noch mitteilen wollte, das erfahren nnz-Leser schon heute...
Im Landkreis Nordhausen gibt es ein Radwegekonzept, das vom Kreistag beschlossen wurde. Nur: es lässt sich nicht so leicht umsetzen. Zum einen fehle es an Geld, zum anderen hemmen Grundstücksfragen die Planungen, so der Landrat. In die Diskussion, die nach den tödlichen Unfällen plötzlich auf der Tagesordnung stand, habe sich Claus aus moralischer Rücksichtnahme nicht einmischen wollen.
Für einen eventuellen Radweg von Uthleben nach Heringen wolle er sich schon einsetzen, jedoch gebe es vom Land Thüringen keinerlei Fördermittel. Also müsse man andere Quellen erschließen und hier sei die gesamte Region gefragt. So könnten Kommunen andere Fördertöpfe anzapfen als der Landkreis.
Joachim Claus stellte auch die Frage, warum neue Radwege immer entlang vorhandener Straßen gebaut werden müssen. Alte Wegeverbindungen zu sanieren, sei doch auch vernünftig. Und warum sich der Görsbacher Bürgermeister Siegfried Junker jetzt aufrege, verstehe er überhaupt nicht.
Neues auf den Straßen
Auch zum Straßenbau im Landkreis äußerte sich Joachim Claus. Bei den Bundesstraßen würde die Ortsdurchfahrt Niedersachswerfen der B4 und hier insbesondere die Kreuzung nach Appenrode auf Vordermann gebracht. Auch auf der B 81 von Netzkater bis zur Landesgrenze soll sich was tun. Weitere Sanierungsvorhaben des Nordthüringer Straßenbauamtes seien die Kreuzung am Rüxleber Zoll in Kleinfurra sowie die Deckensanierung der Straße zwischen Ellrich und Sülzhayn.
Sicher zur Schule
Im März beginnen Verkehrszählungen im Bereich der Grundschule Nohra und der Regelschule Wolkramshausen. Nach deren Auswertung soll über die Installierung von Fußgängerampeln entschieden werden. Im Herbst hingegen soll mit der Ausschilderung für touristische Ziele im Landkreis Nordhausen begonnen werden.
Haushalt und Abfall
Joachim Claus geht davon aus, dass zur nächsten Kreistagssitzung am 19. Februar der Haushalt der Verwaltung beschlossen werden kann. Veränderungen wird es vermutlich bei der Höhe der Kreisumlage geben. Statt, wie bisher vorgeschlagen, 1,9 Millionen Euro mehr von den Kommunen zu holen, sollen es etwa 600.000 Euro weniger sein. Die Summe von 1,2 Millionen Euro entspräche der Erhöhung der Steuermesskraftzahl. Der Landrat hofft dann auf eine Beschlussfähigkeit des Zahlenwerkes.
Und noch eine Zielstellung hat Claus ausgegeben. Er will den gesamten Abfallwirtschaftsbereich in eine kostendeckende Struktur bringen. Dazu gelte es neue Verträge zu schließen und das Defizit des Deponiegebührenhaushaltes innerhalb von zwei Jahren zu bereinigen. Das alles soll keinen Einfluss auf die Höhe der Abfallgebühren der Bürger haben.
Autor: nnzIm Landkreis Nordhausen gibt es ein Radwegekonzept, das vom Kreistag beschlossen wurde. Nur: es lässt sich nicht so leicht umsetzen. Zum einen fehle es an Geld, zum anderen hemmen Grundstücksfragen die Planungen, so der Landrat. In die Diskussion, die nach den tödlichen Unfällen plötzlich auf der Tagesordnung stand, habe sich Claus aus moralischer Rücksichtnahme nicht einmischen wollen.
Für einen eventuellen Radweg von Uthleben nach Heringen wolle er sich schon einsetzen, jedoch gebe es vom Land Thüringen keinerlei Fördermittel. Also müsse man andere Quellen erschließen und hier sei die gesamte Region gefragt. So könnten Kommunen andere Fördertöpfe anzapfen als der Landkreis.
Joachim Claus stellte auch die Frage, warum neue Radwege immer entlang vorhandener Straßen gebaut werden müssen. Alte Wegeverbindungen zu sanieren, sei doch auch vernünftig. Und warum sich der Görsbacher Bürgermeister Siegfried Junker jetzt aufrege, verstehe er überhaupt nicht.
Neues auf den Straßen
Auch zum Straßenbau im Landkreis äußerte sich Joachim Claus. Bei den Bundesstraßen würde die Ortsdurchfahrt Niedersachswerfen der B4 und hier insbesondere die Kreuzung nach Appenrode auf Vordermann gebracht. Auch auf der B 81 von Netzkater bis zur Landesgrenze soll sich was tun. Weitere Sanierungsvorhaben des Nordthüringer Straßenbauamtes seien die Kreuzung am Rüxleber Zoll in Kleinfurra sowie die Deckensanierung der Straße zwischen Ellrich und Sülzhayn.
Sicher zur Schule
Im März beginnen Verkehrszählungen im Bereich der Grundschule Nohra und der Regelschule Wolkramshausen. Nach deren Auswertung soll über die Installierung von Fußgängerampeln entschieden werden. Im Herbst hingegen soll mit der Ausschilderung für touristische Ziele im Landkreis Nordhausen begonnen werden.
Haushalt und Abfall
Joachim Claus geht davon aus, dass zur nächsten Kreistagssitzung am 19. Februar der Haushalt der Verwaltung beschlossen werden kann. Veränderungen wird es vermutlich bei der Höhe der Kreisumlage geben. Statt, wie bisher vorgeschlagen, 1,9 Millionen Euro mehr von den Kommunen zu holen, sollen es etwa 600.000 Euro weniger sein. Die Summe von 1,2 Millionen Euro entspräche der Erhöhung der Steuermesskraftzahl. Der Landrat hofft dann auf eine Beschlussfähigkeit des Zahlenwerkes.
Und noch eine Zielstellung hat Claus ausgegeben. Er will den gesamten Abfallwirtschaftsbereich in eine kostendeckende Struktur bringen. Dazu gelte es neue Verträge zu schließen und das Defizit des Deponiegebührenhaushaltes innerhalb von zwei Jahren zu bereinigen. Das alles soll keinen Einfluss auf die Höhe der Abfallgebühren der Bürger haben.

