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Mo, 16:36 Uhr
31.12.2007

Faustisches bei Wacker 2007

Bereits im vergangenen Jahr bescherte Klaus Verkouter den Lesern der nnz – insbesondere jedoch der Wacker-Fußballgemeinde – eine Begegnung mit einem Vertreter der deutschen Klassik. Heute wird das Treffen fortgesetzt.


Meine Zweifel werden immer größer, ob der gute Goethe bei seinem Ritt in den Harz wirklich direkt nach Ilfeld reiste und um Nordhausen einen Bogen machte oder nicht doch am Kuhberg Station machte. Viele Textstellen im „Faust“ lassen die Vermutung aufkommen, dass er bei den Anhängern und Fußballern von Wacker Nordhausen weilte, ohne sie jedoch direkt zu benennen. Aber urteilen Sie selbst:

„Ich fühle Mut, mich in die Welt zu wagen, der Erde Weh, der Erde Glück zu tragen.“
(Wunsch von Klaus, Braun, Brack nach ihrem Abgang im letzten Sommer)

„Nur rastlos betätigt sich der Mann.“
(Verantwortlicher für die Suche guter Spieler)

„O dass dem Menschen nichts Vollkommnes wird, empfind ich nun.“
(verzweifelter Präsident Detlef Zeitler nach dem 1:4 gegen Schmölln)

„Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust.“
(Vizepräsident Olaf Schulze auf die Frage nach seinem Lieblingsverein – Lok oder Wacker?)

„An Hoffnung reich, im Glauben fest mit Tränen, Seufzern, Händeringen.“
(Jahresende bei der Wackergemeinde)

„Zwar sind sie das Beste nicht gewöhnt, allein sie haben schrecklich viel gelesen.“
(Internetnutzer und Zeitungsleser nach den letzten Spielen)

„Was Du ererbt von Deinen Vätern hast, erwirb es, um es zu besitzen.“
(Tipp eines Wacker-Oldies an den Nachwuchs)

„O es beliebt dem Herrn zu scherzen.“
(freundlicher Ruf an den Schiedsrichter nach vermeintlicher Fehlentscheidung)

„Werd ich beruhigt je mich auf ein Faulbett legen, so sei es gleich um mich getan!“
(die Trainingseinstellung fast aller Wackeren)

„Das Wunder ist des Glaubens liebstes Kind.“
(Wackerfans über die Zukunft der Ersten)

„Mein Freund, die Leiden der Vergangenheit sind uns ein Buch mit sieben Siegeln.“
(Erinnerung von Trainer Fuhrmann an die Zeit der Zweiten in der Kreisklasse)

„Nach Golde drängt, am Golde hängt doch alles.“
(Wunschträume des Schatzmeisters Bernd Fritschler)

„Nicht darf ich dir zu gleichen mich vermessen.“
(demütige Erzrivalen über Wacker)

„Welch tiefes Summen, welch ein heller Ton…Darf eine solche Menschenstimme hier, wo Geisterfülle mich umgab, ertönen?“
(Stadionsprecher Heinz Jödecke)

„Vermesse dich, die Pforten aufzureißen, vor denen jeder gern vorüberschleicht.“
(Ordner an die Fans vor Spielbeginn im Albert-Kuntz-Sportpark)

„Ha! Welche Wonne fließt in diesem Blick auf einmal mir durch alle meine Sinnen!“
(Anhänger beim Betreten des Albert-Kuntz-Sportparks)

„Marktschreier sind’s gewiss, ich wette!“
(Meinung eines Gastes über den so genannten Fanblock)

„Es wird mir der Versuch nicht glücken.“
(böse Vorahnung von Stephan Hoffmann vor dem Strafstoß gegen Erfurt)

„Das sollt Ihr mir nicht zweimal sagen!“
(Manfred Willing war bei Bedarf einst sofort bereit, in der zweiten Mannschaft auszuhelfen)

„Grau, teurer Freund, ist alle Theorie.“
(verzweifelte Einsicht von Trainer Venth nach der notwendigen Abkehr von der Viererkette)

„Ihr habt mich weidlich schwitzen machen.“
(Sandra Arm nach ihrer Sendung im OKN und dem Liveticker)

„Viel Irrtum und ein Fünkchen Wahrheit.“
(bösartige und einseitige Spielkommentare über Wacker)
Autor: nnz

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