Mi, 11:19 Uhr
10.04.2002
Wie weiter mit Rettungswache?
Nordhausen/Mühlhausen (nnz). In Mühlhausen tagte gestern der Rettungsdienstzweckverband Nordthüringen. Dabei ging es auch um die Zukunft der Rettungswache in Sollstedt...
Die DRK-Rettungswache in Sollstedt im Landkreis Nordhausen sollte nach den Vorstellungen des Verbandes wegrationalisiert werden. Die Einsätze sollten vielmehr von der Rettungswache im Eichsfeldischen Deuna übernommen werden. Dazu hätte die Einsatzzeit der Deuna-Wache erhöht werden müssen. Dieses Ansinnen erzeugte im Landkreis Nordhausen gehörigen Aufruhr. Sowohl die Verantwortlichen im Landkreis als auch die Menschen der Region um Sollstedt warnten vor einer Schließung.
In Mühlhausen also wurde das Thema gestern nicht behandelt, es wurde von der Tagesordnung genommen. Ob es in dieser Hinsicht (Schließung) überhaupt noch einmal behandelt wird, kann vielleicht jetzt schon ausgeschlossen werden. So habe eine offizielle Befahrung der Gemeinden um Sollstedt ergeben, dass die geforderten Rettungszeiten von Deuna aus nicht eingehalten werden können, teilt der erste Beigeordnete der Kreisverwaltung Nordhausen, Matthias Jendricke (SPD), der nnz mit. Jendricke nahm gestern gemeinsam mit Landrat Joachim Claus (CDU) an der Sitzung in Mühlhausen teil.
Der jetzige Status Quo werde eventuell bis zur Fertigstellung der Autobahn A 38 aufrecht erhalten. Aus der neuen Trasse ließen sich Veränderungen ermitteln, auf die hinsichtlich der Rettungszeiten und Fahrtrouten reagiert werden müsse. Nicht auszuschließen sei, so Jendricke, dass auch im Eichsfeld über einen neuen Standort (Breitenworbis) nachgedacht werden müsse. Für die jetzt eingeschlagene Entwicklung sehe der Landkreis Nordhausen innerhalb des Nordthüringer Verbandes Unterstützung aus Richtung des Unstrut-Hainich-Kreises und des Kyffhäuserkreises.
Autor: nnzDie DRK-Rettungswache in Sollstedt im Landkreis Nordhausen sollte nach den Vorstellungen des Verbandes wegrationalisiert werden. Die Einsätze sollten vielmehr von der Rettungswache im Eichsfeldischen Deuna übernommen werden. Dazu hätte die Einsatzzeit der Deuna-Wache erhöht werden müssen. Dieses Ansinnen erzeugte im Landkreis Nordhausen gehörigen Aufruhr. Sowohl die Verantwortlichen im Landkreis als auch die Menschen der Region um Sollstedt warnten vor einer Schließung.
In Mühlhausen also wurde das Thema gestern nicht behandelt, es wurde von der Tagesordnung genommen. Ob es in dieser Hinsicht (Schließung) überhaupt noch einmal behandelt wird, kann vielleicht jetzt schon ausgeschlossen werden. So habe eine offizielle Befahrung der Gemeinden um Sollstedt ergeben, dass die geforderten Rettungszeiten von Deuna aus nicht eingehalten werden können, teilt der erste Beigeordnete der Kreisverwaltung Nordhausen, Matthias Jendricke (SPD), der nnz mit. Jendricke nahm gestern gemeinsam mit Landrat Joachim Claus (CDU) an der Sitzung in Mühlhausen teil.
Der jetzige Status Quo werde eventuell bis zur Fertigstellung der Autobahn A 38 aufrecht erhalten. Aus der neuen Trasse ließen sich Veränderungen ermitteln, auf die hinsichtlich der Rettungszeiten und Fahrtrouten reagiert werden müsse. Nicht auszuschließen sei, so Jendricke, dass auch im Eichsfeld über einen neuen Standort (Breitenworbis) nachgedacht werden müsse. Für die jetzt eingeschlagene Entwicklung sehe der Landkreis Nordhausen innerhalb des Nordthüringer Verbandes Unterstützung aus Richtung des Unstrut-Hainich-Kreises und des Kyffhäuserkreises.

