So, 16:03 Uhr
23.12.2007
Mit Kantersieg auf Platz 2
Einen gelungenen Start ins weihnachtliche Wochenende bescherten sich die NSV Handballer am Samstag. Im Nachholspiel bezwangen sie den abstiegsbedrohten SV Haineck Nazza klar und holten sich im Verfolgerfeld der Landesliga den begehrten 2. Platz. Ein Bericht in Ihrer nnz von Frank Ollech.
Es war eine Begegnung, auf die sich alle gefreut haben. Mit einem Sieg über Nazza wollte der NSV seinen Anspruch als Verfolger des Ligaprimus SG Erfurt/Bad Langensalza II unterstreichen. Nur Torhüter Karsten Scholz konnte sich nicht so richtig freuen. Seine Verletzung vom letzten Samstag gegen Artern stellte sich als langwierig heraus. Neben Christoph Liebau der zweite längere Ausfall. Für ihn kam Dennis Odebrecht zu seinem ersten Einsatz als Schlussmann der Ersten.
Ansonsten hieß es - alle Mann an Deck. Das sah es bei den abstiegsbedrohten SV Haineck schon ganz anders aus. Förmlich vom Verletzungspech heimgesucht, hieß es bei ihnen -Kopf runter und durch-. So versuchte das Aufgebot der letzten Nazzaer zu retten was zu retten ist.
Doch sie konnten auf dem Parkett nur einmal ein Achtungszeichen setzten, den Treffer zum 1:1. Danach gingen sie mit fliegenden Fahnen unter. Es entwickelte sich ein Spiel, David gegen Goliath. Nach 12 Minuten markierte David Meitzner, mit seinem bis dahin 4 Treffer, das 14:2. Die Entscheidung war längst gefallen und eine andere Frage drängte sich auf. Wie viele Treffer kann der torgefährlichste Angriff der Liga in diesem Spiel erzielen. Einsam zogen die Nordhäuser auf und davon ohne sich dabei sonderlich verausgaben zu müssen.
Die Gäste, vollkommen überfordert, konnten einem schon Leid tun, angesichts der drückenden Überlegenheit der Platzherren. So wurden Szenen der Gäste vom Nordhäuser Publikum ebenfalls mit Beifall belohnt. Der Halbzeitstand von 23:8 spricht Bände über den Klassenunterschied an diesem Tag. Nach der Halbzeitpause rollte der Nordhausen Express etwas langsamer. Dabei wurde jeder Gästetreffer von den 15 mitgereisten Nazzaern umjubelt, auch die 340 Nordhäuser zollten dem Underdog Respekt. Vielleicht war es dieser der den NSV bewog seine Angriffe im weiteren Spielverlauf scharenweise zu vergeben. Auch Gästetorhüter Udo Paulke wusste zu gefallen und stand fortan im Mittelpunkt des Geschehens. Am Ende aber doch ein klarer 43:17 Sieg für den Favoriten aus Nordhausen.
Die Nordhäuser Ballspielhalle hatte wieder einmal etwas Neues erlebt. Einen Gegner, der von der ersten bis zur letzten Spielminute auf verlorenen Posten stand und trotzdem tapfer bis zum Schlusssignal kämpfte. Neben den Spielern verdienten sich die Fans von Nazza das Prädikat Klasse. Auch wenn es derzeit auf dem Parkett etwas klemmt, auf den Rängen sind sie Ligaspitze.
Eine mannschaftliche Beurteilung der NSV- Leistung fällt angesichts des Leistungsunterschiedes eher schwer. Sie versuchten ihre stärken, den Tempohandball mit schnellen Konterangriffen, konsequent umzusetzen. Auch das spielerische Element kam mit sehenswerten Ballstafetten nicht zu kurz. Und auch Neuling Dennis Odebrecht fügte sich gut ins Spiel und sagte nach der Begegnung. ...Einfach nur toll diese Atmosphäre, auch wenn der Gegner uns nicht sonderlich forderte.
Egal wie das Fazit aussieht. Eins muss man den Nordhäusern zu gestehen, sie meldeten sich im Kampf um die Podiumsplätze eindrucksvoll zurück und verbringen die Jahreswende verdient auf Tabellenplatz 2.
Das war eines von zwei Geschenken die sich der NSV in diesem Jahr selbst machen wollte. Nach der Pflicht kommt die Kür und die heißt am 28. Dezember ab 18:30 Uhr die Belgische Nationalmannschaft. Ein Highlight gerade richtig zum Jahresausklang der auch danach im großen Festzelt gefeierte wird. Die Fans sind herzlich eingeladen.
Sören Ahlert/ Dennis Odebrecht/ Stefan Fuhrmann 8/ Marco Bialkowski 5/ Christian Gehr 1/ Michael Spieß 4/ Sebastian Kreutz 3/ Christian Flötling 1/ Holger Kühne 1/ Marco Holznagel 4/ Tino Beßin 4/ Marcel Effenberger 5/ David Meitzner 7
Autor: nnzEs war eine Begegnung, auf die sich alle gefreut haben. Mit einem Sieg über Nazza wollte der NSV seinen Anspruch als Verfolger des Ligaprimus SG Erfurt/Bad Langensalza II unterstreichen. Nur Torhüter Karsten Scholz konnte sich nicht so richtig freuen. Seine Verletzung vom letzten Samstag gegen Artern stellte sich als langwierig heraus. Neben Christoph Liebau der zweite längere Ausfall. Für ihn kam Dennis Odebrecht zu seinem ersten Einsatz als Schlussmann der Ersten.
Ansonsten hieß es - alle Mann an Deck. Das sah es bei den abstiegsbedrohten SV Haineck schon ganz anders aus. Förmlich vom Verletzungspech heimgesucht, hieß es bei ihnen -Kopf runter und durch-. So versuchte das Aufgebot der letzten Nazzaer zu retten was zu retten ist.
Doch sie konnten auf dem Parkett nur einmal ein Achtungszeichen setzten, den Treffer zum 1:1. Danach gingen sie mit fliegenden Fahnen unter. Es entwickelte sich ein Spiel, David gegen Goliath. Nach 12 Minuten markierte David Meitzner, mit seinem bis dahin 4 Treffer, das 14:2. Die Entscheidung war längst gefallen und eine andere Frage drängte sich auf. Wie viele Treffer kann der torgefährlichste Angriff der Liga in diesem Spiel erzielen. Einsam zogen die Nordhäuser auf und davon ohne sich dabei sonderlich verausgaben zu müssen.
Die Gäste, vollkommen überfordert, konnten einem schon Leid tun, angesichts der drückenden Überlegenheit der Platzherren. So wurden Szenen der Gäste vom Nordhäuser Publikum ebenfalls mit Beifall belohnt. Der Halbzeitstand von 23:8 spricht Bände über den Klassenunterschied an diesem Tag. Nach der Halbzeitpause rollte der Nordhausen Express etwas langsamer. Dabei wurde jeder Gästetreffer von den 15 mitgereisten Nazzaern umjubelt, auch die 340 Nordhäuser zollten dem Underdog Respekt. Vielleicht war es dieser der den NSV bewog seine Angriffe im weiteren Spielverlauf scharenweise zu vergeben. Auch Gästetorhüter Udo Paulke wusste zu gefallen und stand fortan im Mittelpunkt des Geschehens. Am Ende aber doch ein klarer 43:17 Sieg für den Favoriten aus Nordhausen.
Die Nordhäuser Ballspielhalle hatte wieder einmal etwas Neues erlebt. Einen Gegner, der von der ersten bis zur letzten Spielminute auf verlorenen Posten stand und trotzdem tapfer bis zum Schlusssignal kämpfte. Neben den Spielern verdienten sich die Fans von Nazza das Prädikat Klasse. Auch wenn es derzeit auf dem Parkett etwas klemmt, auf den Rängen sind sie Ligaspitze.
Eine mannschaftliche Beurteilung der NSV- Leistung fällt angesichts des Leistungsunterschiedes eher schwer. Sie versuchten ihre stärken, den Tempohandball mit schnellen Konterangriffen, konsequent umzusetzen. Auch das spielerische Element kam mit sehenswerten Ballstafetten nicht zu kurz. Und auch Neuling Dennis Odebrecht fügte sich gut ins Spiel und sagte nach der Begegnung. ...Einfach nur toll diese Atmosphäre, auch wenn der Gegner uns nicht sonderlich forderte.
Egal wie das Fazit aussieht. Eins muss man den Nordhäusern zu gestehen, sie meldeten sich im Kampf um die Podiumsplätze eindrucksvoll zurück und verbringen die Jahreswende verdient auf Tabellenplatz 2.
Das war eines von zwei Geschenken die sich der NSV in diesem Jahr selbst machen wollte. Nach der Pflicht kommt die Kür und die heißt am 28. Dezember ab 18:30 Uhr die Belgische Nationalmannschaft. Ein Highlight gerade richtig zum Jahresausklang der auch danach im großen Festzelt gefeierte wird. Die Fans sind herzlich eingeladen.
Sören Ahlert/ Dennis Odebrecht/ Stefan Fuhrmann 8/ Marco Bialkowski 5/ Christian Gehr 1/ Michael Spieß 4/ Sebastian Kreutz 3/ Christian Flötling 1/ Holger Kühne 1/ Marco Holznagel 4/ Tino Beßin 4/ Marcel Effenberger 5/ David Meitzner 7




