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Di, 14:21 Uhr
09.04.2002

Weniger Geld für Sportstätten

Nordhausen (nnz). Das Geld, das Thüringer Kommunen für Sportstätten ausgeben, wird immer weniger. Im Jahr 1999 waren es noch 81 Millionen Euro...


Die Thüringer Kommunen gaben im Jahr 2000 insgesamt 73 Millionen Euro für ihre eigenen Sportstätten aus. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 30 Euro je Einwohner. Im Jahr zuvor waren es 81 Millionen Euro (33 Euro je Einwohner). 25 Prozent der Ausgaben wurden allein von den Städten Erfurt, Suhl und Oberhof aufgebracht. Oberhof leistete mit fast 3 Millionen Euro, gemessen am Gesamthaushalt der kleinen Stadt mit weniger als 2.000 Einwohnern, einen hohen Beitrag.

Mit 37 Millionen Euro wurde die Hälfte des Geldes für Baumaßnahmen an den Sportstätten bereitgestellt. Weitere 13 Millionen Euro wurden für das Personal und 11 Millionen Euro für die Bewirtschaftung und Unterhaltung der Grundstücke und baulichen Anlagen benötigt. Während die Personalausgaben und die Bewirtschaftungs- und Unterhaltungskosten gegenüber dem Jahr 1999 auf gleichem Niveau blieben, mussten bei den Baumaßnahmen Abstriche gemacht werden. 90 Prozent der gesamten Ausgabenreduzierung entfielen auf Baumaßnahmen.

Die Einnahmen gingen gegenüber 1999 um 4 Millionen Euro auf 30 Millionen Euro zurück, die Zuweisungen für Investitionen vom Land sanken um mehr als 2 Millionen Euro auf 12 Millionen Euro.
Autor: nnz

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