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Mo, 13:02 Uhr
01.04.2002

nnz-News-Ticker am Mittag

Nordhausen (nnz). Die Meldungen des Tages aus Thüringen, Deutschland und der Welt für Sie zusammengefasst. Ein nnz-Service mit freundlicher Unterstützung der LandesWelle Thüringen.


Rottweiler verletzte Hundehalter
Ein 48 Jahre alter Mann ist am Sonntag in Nohra (Landkreis Weimarer Land) von seinem Rottweiler angegriffen und schwer verletzt worden. Nach Polizeiangaben fiel der Hund seinen Besitzer aus noch ungeklärter Ursache an und biss ihm in Arme und Beine. Der Mann wurde schwer verletzt in Krankenhaus gebracht. Auch die 48-jährige Begleiterin des Mannes wurde von dem Tier gebissen, als sie es schließlich in einen Schuppen sperren konnte. Sie wurde leicht an den Händen verletzt.


Schönes Wetter bis Wochenmitte
Bei Temperaturen bis 19 Grad Celsius klingt das Osterfest in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen aus. „Besser kann man es sich nicht wünschen“, sagte Reinhard Kohlmann vom Deutschen Wetterdienst am Montag in Leipzig. Das trockene Wetter setzt sich noch bis Wochenmitte fort. In den Nächten erwarten die Meteorologen allerdings stellenweise noch Bodenfrost. „Obwohl die Natur dem langjährigen Mittel zwei bis drei Wochen voraus ist, sollte man empfindliche Pflanzen nachts abdecken.“


Kleine Urabstimmung im Wachgewerbe
Die Gewerkschaft ver.di will die Arbeitgeber vor den nächsten Tarifverhandlungen im Thüringer Wachgewerbe mit einer «kleinen Urabstimmung» über einen Streik unter Druck setzen. „Ob es eine arbeitskampffreie Tarifverhandlung bleibt, haben die Arbeitgeberverbände in der Hand“, sagte ver.di-Fachbereichsleiter Angelo Lucifero am Montag in Erfurt. Die Gewerkschaft fordert höhere Stundenlöhne und mehr Zuschläge. Die nächsten Verhandlungen stehen am Freitag an. Die zweite Runde war im März ohne Ergebnis verlaufen


Salut für die Königinmutter
In Großbritannien hat das offizielle Programm zur Trauer um die am Samstag gestorbene Königinmutter begonnen. An zwölf Orten im Königreich und in Gibraltar bereiteten Soldaten einen Kanonen-Salut von jeweils 41 Schuss vor, der am Mittag abgefeuert werden soll. Zugleich begann ein vier Stunden dauerndes „gedämpftes Läuten“ der zwölf Glocken der St. Paul's Cathedral in London. Die britische Königsfamilie hatte sich gestern zu einer Andacht am Sarg in der Kapelle auf dem Gelände von Schloss Windsor zusammengefunden.


Palästinenser lynchen acht mutmaßliche Kollaborateure
Vermummte Palästinenser haben in der Stadt Tulkarem acht mutmaßliche Kollaborateure mit Israel gelyncht. Nach palästinensischen Angaben drangen die Männer in ein Gefängnis ein, das Polizisten zuvor aus Furcht vor israelischen Angriffen verlassen hatten. Unterdessen weitete Israel seine Militäroffensive im Westjordanland aus. In Ramallah belagern die Soldaten weiter Palästinenserpräsidenten Jassir Arafat in dessen Hauptquartier. Vertreter der EU, der UN, der USA und Russlands wollen sich heute um ein persönliches Treffen mit Arafat bemühen.


Einige hundert Menschen bei Ostermarsch in Frankfurt am Main
Unter dem Motto „Gemeinsam gegen Krieg und Terror“ sind heute die Ostermärsche der Friedensbewegung fortgesetzt worden. In Frankfurt am Main zogen einige hundert Demonstranten in einem Sternmarsch in Richtung Innenstadt. Die Organisatoren sprachen von einer Verdoppelung der Teilnehmerzahl im Vergleich zum Vorjahr. Mit der Aktion soll gegen Terrorismus und die deutsche Beteiligung am Anti-Terror-Krieg der USA protestiert werden.


Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Reformern und Kommunisten
Bei der Stimmenauszählung nach der ukrainischen Parlamentswahl ergibt sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen oppositionellen Reformern und Kommunisten. Das Parteienbündnis des reformorientierten Ex-Regierungschefs Viktor Juschtschenko kam auf rund 21 Prozent der Zweitstimmen, die Kommunisten erhielten rund 20 Prozent. Das teilte die zentrale Wahlkommission in Kiew nach Auszählung von 40 Prozent der Stimmzettel mit.


Nach Unwetter auf Teneriffa weiter kein Strom in Santa Cruz
Nach dem schwersten Unwetter auf der Kanaren- Insel Teneriffa seit 30 Jahren ist die Hauptstadt Santa Cruz weiter ohne Strom und Telefon. Die rund 170 000 Einwohner sind auf dem Landweg von der Außenwelt abgeschnitten, weil die Zufahrtsstraßen wegen Überschwemmungen und Erdrutschen nicht passierbar sind. Bei dem Unwetter wurden mindestens fünf Menschen getötet und 30 verletzt. Es gibt keinen Hinweis darauf, dass auch deutsche Urlauber unter den Opfern sein könnten.


Feuer in französischer und belgischer Synagoge
Nach verschiedenen Anschlägen gegen jüdische Einrichtungen in mehreren Städten Frankreichs haben Vertreter der jüdischen Gemeinde vor einer Zunahme antisemitischer Gewaltakte gewarnt. Zuletzt wurde in der Nacht eine Synagoge in der südfranzösischen Stadt Marseille durch ein Feuer vollständig zerstört. Die Polizei hat sich noch nicht über die Brandursache geäußert. Auch in Brüssel brannte eine Synagoge. Unbekannte warfen in der Nacht Molotow-Cocktails in das Gotteshaus.


Israel weitet Militäroffensive aus
Israel hat seine Militäroffensive im Westjordanland ausgeweitet. Starke Verbände rückten mit Panzern in die Stadt Kalkilia ein. Acht Soldaten wurden verletzt, als bei Hausdurchsuchungen ein Sprengsatz explodierte. Israelische Truppen drangen auch in Gebiete um die Städte Tulkarem und Bethlehem ein. In Ramallah hielten die Soldaten weiter die Belagerung des Palästinenserpräsidenten Jassir Arafat in dessen Hauptquartier aufrecht. Vertreter der EU, der UN, der USA und Russlands wollen sich heute um ein persönliches Treffen mit Arafat bemühen.


Türkei willigt in Führung der Schutztruppe ein
Die Türkei hat „grundsätzlich“ eingewilligt, die Führung der internationalen Schutztruppe in Afghanistan von Großbritannien zu übernehmen. Das teilte der türkische Generalstab in Ankara mit. Eine Delegation unter Führung eines Brigadegenerals werde übermorgen nach Kabul fliegen, um die Lage vor Ort zu erkunden und Vorbereitungen zu treffen. Ankara hatte lange zähe Verhandlungen mit den USA und Großbritannien geführt. Dabei war es allem um finanzielle und logistische Unterstützung seitens der NATO-Partner gegangen.


„Vierergruppe“ mit EU und USA will sich in Jerusalem treffen
Vertreter der EU, USA, Russlands und der Vereinten Nationen wollen sich nach EU-Angaben heute in Jerusalem treffen. Ziel der EU sei es dabei, einen „direkten Kontakt“ mit dem in Ramallah eingeschlossenen Palästinenserpräsidenten Jassir Arafat herzustellen, sagte die Sprecherin des EU-Sicherheitsbeauftragten, Javier Solana. An dem Treffen soll auch der US-Sondergesandte Anthony Zinni teilnehmen. Solana habe in der Angelegenheit bereits mit dem US- Außenminister Colin Powell gesprochen, hieß es weiter.

Mehr Infos gibt es bei LWT
Autor: nnz

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