Sa, 08:50 Uhr
30.03.2002
nnz-Rückspiegel: 30. März 2001
Nordhausen (nnz). Können Sie sich noch erinnern, was vor einem Jahr im Landkreis Nordhausen los war? Die nnz hat im Archiv gesucht und folgende Meldungen gefunden. Heute:
Kreishaushalt, Tourismus und Schwindel
Kreishaushalt soll am Dienstag beschlossen werden
In der kommenden Woche soll der Haushalt der Nordhäuser Kreisverwaltung beschlossen werden. So sieht es jedenfalls die Tagesordnung jener Sitzung vor. Wenn es der Willen der drei Kreistagsfraktionen ist, dann kann der Haushalt am Dienstag beschlossen werden, meinte heute Landrat Joachim Claus (CDU), der sich kurz zuvor noch mit einigen CDU-Fraktionären beraten hatte. Die Verwaltung werde auf jeden Fall bemüht sein, einen ausgeglichenen Entwurf am Montag dem Finanzausschuß und einen Tag später dem Rest des Kreistages vorzulegen. Joachim Claus geht davon aus, daß in diesen Entwurf auch die zum ersten Ansatz zusätzlich bereitgestellten Gelder für die Jugendarbeit (300.000 Mark) eingearbeitet seien. Auch die Kreisumlage betrage nicht mehr als 30 Millionen Mark. Knackpunkt dieses Umlageansatzes ist jedoch die Stadt Nordhausen...ausführlich im nnz-Archiv
Landrat Claus: Im Tourismus ist der Wurm drin!
Ein bezahlbarer Tourismusverband auf Kreisebene ist gewünscht und wird benötigt für die Koordinierung und Abstimmung aller touristisch relevanten Probleme. So lautete die These, die Landrat Joachim Claus (CDU) gestern aufstellte. Anlaß für diese Formulierung war ein Treffen mit tourismusinteressierten Vertretern aus dem Landkreis Nordhausen gestern im Landratsamt. Fest steht für den Landrat, daß in der Tourismusarbeit seines Hoheitsgebietes gegenwärtig der Wurm drin ist. Die Träger dieser Arbeit sind verstritten, der Verband in seiner jetzigen Form wird nicht akzeptiert und die unterschiedlichen Interessen verhindern eine gemeinsame Arbeit. Für Joachim Claus sei die Auflösung des Verbandes keine Lösung, vielmehr sollten die bestehende Satzung und die Beitragsordnung verändert werden. Die verschiedenen Regionen (Goldene Aue, Südharz, Nordhausen u.a.) könnten sich gezielt selbst vermarkten und unter einem Dach ihre Aktivitäten koordinieren. Die weitere Rolle des Tourismus-Informationszentrum im Harzquerbahnhof müsse gestärkt werden. Hierzu soll es in Zukunft Gespräche mit der Stadt Nordhausen geben, die auf dem neugestalteten Bahnhofsvorplatz eine Mobilitätszentrale etablieren will...ausführlich im nnz-Archiv
Arbeitskreis dankt Abgeordneten für ihr Engagement
Wie nnz bereits in der vergangenen Woche berichtete, wird sich im abgeschlossenen Raumordnungsverfahren zum Kuhberg gegen die Umweltverträglichkeit des Gipsabbaus ausgesprochen. Diese Entscheidung wird jetzt auch vom Arbeitskreis Gipskarst-Südharz begrüßt. Mit dieser Entscheidung durch das Landesverwaltungsamt Weimar (LVA) sei ein wichtiges Signal gegeben, so der Arbeitskreis. Die Weimarer Behörde habe sich letztlich auch nicht den über 2.000 Unterschriften verschließen können, die in der Südharz-Region in den zurückliegenden Monaten gesammelt wurden. Die Signalwirkung des Raumordnungsverfahrens könne auch auf andere Gebiete des Südharzes greifen, die von einem weiteren Rohstoffabbau bedroht seien. Der Arbeitskreis dankt an dieser Stelle ausdrücklich dem Engagement der Landtagsabgeordneten der Region, die sich parteiübergreifend für die Belange des Naturschutzes in diesem äußerst sensiblen Raum eingesetzt hätten...ausführlich im nnz-Archiv
Über 100.000 Mark inzwischen erschwindelt
Bundesweit entwickelte sich im vergangenen Jahr eine Serie von Betrugsstraftaten, in denen sich die Betrüger telefonisch bei älteren Menschen meldeten und als nahe Verwandte ausgaben. Ihr einziges Ziel bestand darin, die Opfer um Bargeld zu erleichtern. Seit einigen Monaten ist diese Masche auch nach Nordthüringen übergeschwappt. Die Masche der Betrüger ist stets die gleiche. Die angeblichen nahen Verwandten befanden sich in einer Notlage und benötigten dringend Geld, zum Beispiel für den Kauf eines Computers oder eines Autos. Die Geschädigten, die nicht über die nötige Bargeldmenge im Haus verfügten, wurden zur Bank geschickt. Auf dem Weg zur Bank und zurück zur Wohnung wurden sie beobachtet, ob sie mit einer dritten Person Kontakt aufgenommen hatten...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnzKreishaushalt, Tourismus und Schwindel
Kreishaushalt soll am Dienstag beschlossen werden
In der kommenden Woche soll der Haushalt der Nordhäuser Kreisverwaltung beschlossen werden. So sieht es jedenfalls die Tagesordnung jener Sitzung vor. Wenn es der Willen der drei Kreistagsfraktionen ist, dann kann der Haushalt am Dienstag beschlossen werden, meinte heute Landrat Joachim Claus (CDU), der sich kurz zuvor noch mit einigen CDU-Fraktionären beraten hatte. Die Verwaltung werde auf jeden Fall bemüht sein, einen ausgeglichenen Entwurf am Montag dem Finanzausschuß und einen Tag später dem Rest des Kreistages vorzulegen. Joachim Claus geht davon aus, daß in diesen Entwurf auch die zum ersten Ansatz zusätzlich bereitgestellten Gelder für die Jugendarbeit (300.000 Mark) eingearbeitet seien. Auch die Kreisumlage betrage nicht mehr als 30 Millionen Mark. Knackpunkt dieses Umlageansatzes ist jedoch die Stadt Nordhausen...ausführlich im nnz-Archiv
Landrat Claus: Im Tourismus ist der Wurm drin!
Ein bezahlbarer Tourismusverband auf Kreisebene ist gewünscht und wird benötigt für die Koordinierung und Abstimmung aller touristisch relevanten Probleme. So lautete die These, die Landrat Joachim Claus (CDU) gestern aufstellte. Anlaß für diese Formulierung war ein Treffen mit tourismusinteressierten Vertretern aus dem Landkreis Nordhausen gestern im Landratsamt. Fest steht für den Landrat, daß in der Tourismusarbeit seines Hoheitsgebietes gegenwärtig der Wurm drin ist. Die Träger dieser Arbeit sind verstritten, der Verband in seiner jetzigen Form wird nicht akzeptiert und die unterschiedlichen Interessen verhindern eine gemeinsame Arbeit. Für Joachim Claus sei die Auflösung des Verbandes keine Lösung, vielmehr sollten die bestehende Satzung und die Beitragsordnung verändert werden. Die verschiedenen Regionen (Goldene Aue, Südharz, Nordhausen u.a.) könnten sich gezielt selbst vermarkten und unter einem Dach ihre Aktivitäten koordinieren. Die weitere Rolle des Tourismus-Informationszentrum im Harzquerbahnhof müsse gestärkt werden. Hierzu soll es in Zukunft Gespräche mit der Stadt Nordhausen geben, die auf dem neugestalteten Bahnhofsvorplatz eine Mobilitätszentrale etablieren will...ausführlich im nnz-Archiv
Arbeitskreis dankt Abgeordneten für ihr Engagement
Wie nnz bereits in der vergangenen Woche berichtete, wird sich im abgeschlossenen Raumordnungsverfahren zum Kuhberg gegen die Umweltverträglichkeit des Gipsabbaus ausgesprochen. Diese Entscheidung wird jetzt auch vom Arbeitskreis Gipskarst-Südharz begrüßt. Mit dieser Entscheidung durch das Landesverwaltungsamt Weimar (LVA) sei ein wichtiges Signal gegeben, so der Arbeitskreis. Die Weimarer Behörde habe sich letztlich auch nicht den über 2.000 Unterschriften verschließen können, die in der Südharz-Region in den zurückliegenden Monaten gesammelt wurden. Die Signalwirkung des Raumordnungsverfahrens könne auch auf andere Gebiete des Südharzes greifen, die von einem weiteren Rohstoffabbau bedroht seien. Der Arbeitskreis dankt an dieser Stelle ausdrücklich dem Engagement der Landtagsabgeordneten der Region, die sich parteiübergreifend für die Belange des Naturschutzes in diesem äußerst sensiblen Raum eingesetzt hätten...ausführlich im nnz-Archiv
Über 100.000 Mark inzwischen erschwindelt
Bundesweit entwickelte sich im vergangenen Jahr eine Serie von Betrugsstraftaten, in denen sich die Betrüger telefonisch bei älteren Menschen meldeten und als nahe Verwandte ausgaben. Ihr einziges Ziel bestand darin, die Opfer um Bargeld zu erleichtern. Seit einigen Monaten ist diese Masche auch nach Nordthüringen übergeschwappt. Die Masche der Betrüger ist stets die gleiche. Die angeblichen nahen Verwandten befanden sich in einer Notlage und benötigten dringend Geld, zum Beispiel für den Kauf eines Computers oder eines Autos. Die Geschädigten, die nicht über die nötige Bargeldmenge im Haus verfügten, wurden zur Bank geschickt. Auf dem Weg zur Bank und zurück zur Wohnung wurden sie beobachtet, ob sie mit einer dritten Person Kontakt aufgenommen hatten...ausführlich im nnz-Archiv

