Fr, 08:39 Uhr
29.03.2002
Nordhausen - Reiseziel der Literaten
Nordhausen (nnz). Als ein besonders apartes Osterei erschien das Büchlein "Deutsche Literaturlandschaften - Reiseziele aus der Welt der Literatur". Seit zehn Jahren führt diese Literaturreihe zu Schauplätzen, an denen Dichterinnen und Dichter geboren wurden, lebten, ihre Werke verfassten. In der neuesten Ausgabe wird auch Nordhausen erwähnt.
Der Leser lernt Landschaften, Wälder, Flüsse, Denkmäler, Geburts- und Wohnhäuser oder Grabstätten der Dichter und Denker kennen. Mehr als 80 deutsche Orte und Landkreise stellen "ihre" berühmten Persönlichkeiten vor. Neben verträumten Dörfern und Kleinstädten stehen die Metropolen. So kann sich der Besitzer dieses Büchleins im Urlaub oder auf einen Kurztripp auf die Spuren berühmter Dichter und Schriftsteller begeben.
Auch die Region rund um den Harz ist vertreten mit Halberstadt, Blankenburg, Heiligenstadt, Allstedt und Nordhausen. Unter "Nordhausen, Landkreis Nordhausen, Thüringen" steht der Text unter dem Titel "Heimat Rudolf Hagelstanges und Sarah Kirschs". Als literarische Bezugspunkte werden die Stadtbibliothek "Rudolf Hagelstange" benannt und die "Dichterstätte Sarah Kirsch". Auch auf Sehenswürdigkeiten in der Stadt und im Landkreis wird hingewiesen.
Im ersten Teil des Textes wird Hagelstange vorgestellt. Dann wird auf Friedrich August Wolf und Hainrode verwiesen, wo demnächst eine Gedenkstätte für den großen Altertumsforscher und Freund Goethes und Wilhelm von Humboldts eingerichtet werden soll. Auleben findet mit seinem Schloss und dem darin befindlichen Humboldtzimmer und der Humboldtbibliothek Erwähnung.
Als farbige Abbildung wird das Geburtshaus Sarah Kirschs in Limlingerode gezeigt, das Ende November/Anfang Dezember 2002 rekonstruiert sein soll und als Kunst- und Kulturstätte seine Pforten öffnen wird. Wie sehr der kleine Band aus Norddeutschland, der neben Buchhandel und Fremdenverkehrseinrichtungen gleichzeitig über die Goethe-Institute und die Deutschen Zentralen für Tourismus in aller Welt verbreitet wird, auch im Ausland Beachtung findet, zeigt die Geschichte eines japanischen Professors aus Osaka. Dieser machte sich, angeregt durch die Lektüre einer Ausgabe der "Deutschen Literaturlandschaften", von Japan aus auf den Weg nach Brakel in Westfalen, um einmal in seinem Leben die Schauplätze der von ihm geliebten Droste-Novelle "Die Judenbuche" zu sehen. Für die "Literaturlandschaften" ein Beweis dafür, wie sehr die Literatur noch immer als "die" Visitenkarte Deutschlands gilt.
Die Ausgabe 2002/2003 kostet € 6,00 und kann über den Buchhandel (ISBN 3-926304-07-3) bezogen werden.
Autor: nnzDer Leser lernt Landschaften, Wälder, Flüsse, Denkmäler, Geburts- und Wohnhäuser oder Grabstätten der Dichter und Denker kennen. Mehr als 80 deutsche Orte und Landkreise stellen "ihre" berühmten Persönlichkeiten vor. Neben verträumten Dörfern und Kleinstädten stehen die Metropolen. So kann sich der Besitzer dieses Büchleins im Urlaub oder auf einen Kurztripp auf die Spuren berühmter Dichter und Schriftsteller begeben.
Auch die Region rund um den Harz ist vertreten mit Halberstadt, Blankenburg, Heiligenstadt, Allstedt und Nordhausen. Unter "Nordhausen, Landkreis Nordhausen, Thüringen" steht der Text unter dem Titel "Heimat Rudolf Hagelstanges und Sarah Kirschs". Als literarische Bezugspunkte werden die Stadtbibliothek "Rudolf Hagelstange" benannt und die "Dichterstätte Sarah Kirsch". Auch auf Sehenswürdigkeiten in der Stadt und im Landkreis wird hingewiesen.
Im ersten Teil des Textes wird Hagelstange vorgestellt. Dann wird auf Friedrich August Wolf und Hainrode verwiesen, wo demnächst eine Gedenkstätte für den großen Altertumsforscher und Freund Goethes und Wilhelm von Humboldts eingerichtet werden soll. Auleben findet mit seinem Schloss und dem darin befindlichen Humboldtzimmer und der Humboldtbibliothek Erwähnung.
Als farbige Abbildung wird das Geburtshaus Sarah Kirschs in Limlingerode gezeigt, das Ende November/Anfang Dezember 2002 rekonstruiert sein soll und als Kunst- und Kulturstätte seine Pforten öffnen wird. Wie sehr der kleine Band aus Norddeutschland, der neben Buchhandel und Fremdenverkehrseinrichtungen gleichzeitig über die Goethe-Institute und die Deutschen Zentralen für Tourismus in aller Welt verbreitet wird, auch im Ausland Beachtung findet, zeigt die Geschichte eines japanischen Professors aus Osaka. Dieser machte sich, angeregt durch die Lektüre einer Ausgabe der "Deutschen Literaturlandschaften", von Japan aus auf den Weg nach Brakel in Westfalen, um einmal in seinem Leben die Schauplätze der von ihm geliebten Droste-Novelle "Die Judenbuche" zu sehen. Für die "Literaturlandschaften" ein Beweis dafür, wie sehr die Literatur noch immer als "die" Visitenkarte Deutschlands gilt.
Die Ausgabe 2002/2003 kostet € 6,00 und kann über den Buchhandel (ISBN 3-926304-07-3) bezogen werden.

