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Mi, 18:54 Uhr
15.11.2000

Bürgerinitiative aus Goldener Aue besuchte Nordhäuser Stadtratssitzung

Nordhausen (nnz). Ein Dutzend Bürger aus der Goldenen Aue hatten sich schon lange vor der Stadtratssitzung vor dem Seniorenbegegnungszentrum in der Stolberger Straße versammelt. Als die ersten Stadträte eintrafen, wurde flugs ein Transparent entrollt. Auf der Rückseite einer Holztapetenbahn wurden die Nordhäuser aufgefordert, sich nicht für den geplanten Industriestandort in der Goldenen Aue einzusetzen.
Die Abgeordneten machten wenig Gebrauch, mit den Urbacher oder Windehäusern ins Gespräch zu kommen. Der Nordhäuser Standpunkt ist eigentlich klar, die Fraktionen haben sich für den Fortgang der Planungen ausgesprochen. Die Bürgerfragestunde war dann aber doch das Podium für den Sprecher der BI, Klaus-Dieter Korb. Er stellte zwar keine Frage, sondern forderte die Stadtratsfraktionen auf, endlich den Dialog aufzunehmen und vorhandene Mißverständnisse abzubauen. Die sprach Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) dann in ihrem Statement auch an. Das Planungsgebiet sei - wie mehrfach falsch behauptet - kein Landschaftsschutzgebiet. Ein Gutachten des Staatlichen Umweltamtes Sondershausen besage, dass es sich bei dem Boden um minderwertiges Ackerland handele. Außerdem sei der Boden durch jahrzehntelange intensive Landwirtschaft in Mitleidenschaft gezogen, so Rinke. Der Regionale Raumordnungplan (RROP), in dem die künftige Entwicklung dieser Region festgeschrieben sei, war einst von der Thüringer Landesregierung beschlossen worden. Und genau auf dieser Grundlage wurden die Planungen begonnen.
Wichtigstes Ergebnis in diesem Teil der Stadtratssitzung war die Vereinbarung eines Gespräches am 4. Dezember im BIC Nordthüringen. Erst werden sich die Mitglieder des Planungsverbandes mit der Bürgerinitiative treffen, bevor die Stadt- und Gemeinderäte der Kommunen des Verbandes dann hinter verschlossenen Türe tagen. Siehe nnz weiter unten.
Autor: psg

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