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Do, 15:09 Uhr
28.03.2002

15.000 Blumen in Nordhäuser Erde

Nordhausen (nnz). Blumen sind bis morgen im gesamten Stadtgebiet in der Erde. Die letzten Pflanzen - 5.000 Stiefmütterchen und Vergissmeinnicht - werden heute rund um die „Südharzgalerie“ in den Boden gesetzt.


Tupfer 13 Mitarbeiter der Grünanlagenpflege vom städtischen Amt für Umwelt und Grünordnung sind seit Montag zum Pflanzen überall in Nordhausen unterwegs. „Auf den Wiesen sind die Schneeglöckchen und Krokusse am Verblühen - jetzt ist die Zeit für Primeln, Stiefmütterchen, Vergissmeinnicht, Tausendschön, Tulpen und Narzissen. Wir möchten damit einen Hauch von Frühling in die Stadt bringen - und wünschen den Nordhäusern viel Freude an und mit den Blumen!“, sagte Heike Münch, Chefin der „Pflanztruppe“, zu der auch Azubis der Stadt Nordhausen, Zivildienstleistende und Praktikanten gehören.

Sämtliche Pflanzkübel in Nordhausen, die Promenade, den Meyenburg-Garten, den Lutherplatz und den Platz für den Bauernmarkt an der Blasii-Kirche schmücken jetzt Farbtupfer. Im Rosengarten haben die Fachleute die Rosen „abgehäufelt“ - von den Erdhaufen befreit, die die Blumen im Winter schützen sollen. Pflanzen trotz eventueller Nachtfröste? Heike Münch: „Das ist auch unser Tipp an die Hobby-Gärtner: Die gepflanzten Blumen mit viel Wasser übergiessen. So überstehen sie die kalten Nächte.“ Die Kosten der Pflanzaktion: Rund 4.000 Euro.
Autor: nnz

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