Mi, 13:01 Uhr
27.03.2002
BIP ging im vergangenen Jahr zurück
Nordhausen (nnz). Das Bruttoinlandsprodukt Thüringens verringerte sich im Jahr 2001 gegenüber dem Jahr zuvor real um 0,3 Prozent. Die Entwicklung in den Wirtschaftsbereichen verlief in Thüringen im Jahr 2001 uneinheitlich. Mehr dazu in Ihrer nnz.
Das Bruttoinlandsprodukt Thüringens, d.h. der Wert der in Thüringen produzierten Güter und der in Thüringen erbrachten Dienstleistungen erreichte im Jahr 2001 einen Wert von 39,9 Milliarden Euro. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik lag es damit nominal um 1,5 Prozent über dem Ergebnis des Jahres 2000. Unter Ausschaltung der Preisveränderungen ergab sich für das Bruttoinlandsprodukt Thüringens ein Rückgang von real 0,3 Prozent. In den neuen Bundesländern (ohne Berlin) verringerte sich das Bruttoinlandsprodukt real um 0,1 Prozent. Im früheren Bundesgebiet (ohne Berlin) erhöhte sich das Bruttoinlandsprodukt real um 0,7 Prozent.
Die Entwicklung in den Wirtschaftsbereichen verlief in Thüringen auch im Jahr 2001 uneinheitlich. Das Verarbeitende Gewerbe (+ 3,8 Prozent), der Bereich Finanzierung, Vermietung und Unternehmensdienstleister (+ 2,0 Prozent) und der Bereich Handel, Gastgewerbe und Verkehr (+ 1,9 Prozent) verzeichneten Zuwächse bei der Bruttowertschöpfung. Das langjährige Wachstum in diesen Bereichen schwächte sich im Jahr 2001 ab und erreichte im Verarbeitenden Gewerbe und im Bereich Finanzierung, Vermietung und Unternehmensdienstleister den niedrigsten Wert seit 1992. Der Zuwachs der Bruttowertschöpfung im Bereich Land- und Forstwirtschaft, Fischerei (+ 5,6 Prozent) hat gesamtwirtschaftlich ein geringes Gewicht. Der seit 1995 anhaltende Rückgang der Bruttowertschöpfung im Baugewerbe hielt auch im Jahr 2001 unverändert an (- 9,2 Prozent). Die fiskalisch erwünschten Konsolidierungsbemühungen der öffentlichen Hand führten im Jahr 2001 im Bereich der öffentlichen und privaten Dienstleister zu einem Rückgang der Bruttowertschöpfung um 1,6 Prozent.
Diese Daten zur Wirtschaftsentwicklung im Jahr 2001 wurden vom Arbeitskreis Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder, Mitglieder sind die Statistischen Ämter aller Bundesländer, auf der Grundlage kurzfristig verfügbarer Wirtschaftsdaten für das gesamte Jahr 2001 berechnet.
An der gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung waren im Jahre 2001 in Thüringen 1 056 300 Erwerbstätige beteiligt. Das waren 20 200 Personen bzw. 1,9 Prozent weniger als im Jahr 2000. Das Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigen erhöhte sich in Thüringen real um 1,6 Prozent, in den neuen Bundesländern (ohne Berlin) um 1,9 Prozent und im früheren Bundesgebiet (ohne Berlin) um 0,1 Prozent.
Die Wirtschaftsleistung, das Bruttoinlandsprodukt in jeweiligen Preisen je Erwerbstätigen, betrug im Jahr 2001 in Thüringen 37,8 Tausend Euro und erreichte 71,0 Prozent des deutschen Durchschnittswertes von 53,2 Tausend Euro.
Autor: nnzDas Bruttoinlandsprodukt Thüringens, d.h. der Wert der in Thüringen produzierten Güter und der in Thüringen erbrachten Dienstleistungen erreichte im Jahr 2001 einen Wert von 39,9 Milliarden Euro. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik lag es damit nominal um 1,5 Prozent über dem Ergebnis des Jahres 2000. Unter Ausschaltung der Preisveränderungen ergab sich für das Bruttoinlandsprodukt Thüringens ein Rückgang von real 0,3 Prozent. In den neuen Bundesländern (ohne Berlin) verringerte sich das Bruttoinlandsprodukt real um 0,1 Prozent. Im früheren Bundesgebiet (ohne Berlin) erhöhte sich das Bruttoinlandsprodukt real um 0,7 Prozent.
Die Entwicklung in den Wirtschaftsbereichen verlief in Thüringen auch im Jahr 2001 uneinheitlich. Das Verarbeitende Gewerbe (+ 3,8 Prozent), der Bereich Finanzierung, Vermietung und Unternehmensdienstleister (+ 2,0 Prozent) und der Bereich Handel, Gastgewerbe und Verkehr (+ 1,9 Prozent) verzeichneten Zuwächse bei der Bruttowertschöpfung. Das langjährige Wachstum in diesen Bereichen schwächte sich im Jahr 2001 ab und erreichte im Verarbeitenden Gewerbe und im Bereich Finanzierung, Vermietung und Unternehmensdienstleister den niedrigsten Wert seit 1992. Der Zuwachs der Bruttowertschöpfung im Bereich Land- und Forstwirtschaft, Fischerei (+ 5,6 Prozent) hat gesamtwirtschaftlich ein geringes Gewicht. Der seit 1995 anhaltende Rückgang der Bruttowertschöpfung im Baugewerbe hielt auch im Jahr 2001 unverändert an (- 9,2 Prozent). Die fiskalisch erwünschten Konsolidierungsbemühungen der öffentlichen Hand führten im Jahr 2001 im Bereich der öffentlichen und privaten Dienstleister zu einem Rückgang der Bruttowertschöpfung um 1,6 Prozent.
Diese Daten zur Wirtschaftsentwicklung im Jahr 2001 wurden vom Arbeitskreis Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder, Mitglieder sind die Statistischen Ämter aller Bundesländer, auf der Grundlage kurzfristig verfügbarer Wirtschaftsdaten für das gesamte Jahr 2001 berechnet.
An der gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung waren im Jahre 2001 in Thüringen 1 056 300 Erwerbstätige beteiligt. Das waren 20 200 Personen bzw. 1,9 Prozent weniger als im Jahr 2000. Das Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigen erhöhte sich in Thüringen real um 1,6 Prozent, in den neuen Bundesländern (ohne Berlin) um 1,9 Prozent und im früheren Bundesgebiet (ohne Berlin) um 0,1 Prozent.
Die Wirtschaftsleistung, das Bruttoinlandsprodukt in jeweiligen Preisen je Erwerbstätigen, betrug im Jahr 2001 in Thüringen 37,8 Tausend Euro und erreichte 71,0 Prozent des deutschen Durchschnittswertes von 53,2 Tausend Euro.


