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Di, 16:47 Uhr
26.03.2002

Exposition mit Nebenwirkungen

Nordhausen (nnz). Die Internationale Anne-Frank-Ausstellung in Nordhausen ist Geschichte. Heute wurde im Rathaus Bilanz gezogen.


Zwischen dem 19. Februar und dem 24. März wurden 2.157 Besucher gezählt. Besonders bemerkenswert ist die Tatsache, dass 125 Gruppen durch die Ausstellung geführt wurden, an manchen Tagen waren es bis zu neun Gruppen. Das bedeutete für die 25 jugendlichen Ausstellungsbegleiter jede Menge Arbeit. „Uns hat dieser Job aber sehr viel Spaß gemacht und hat uns sehr viel gegeben“, beschreibt Christin Hausmann vom Herder-Gymnasium die zurückliegenden Wochen.

Neben den Ausführungen beim Rundgang wurden den Besuchern ein Video oder auch Thesenspiele angeboten. Das Interesse der jugendlichen Besucher war letztlich sehr differenziert zu betrachten. Da wurde sehr viel gefragt, man spürte auch, wie das Thema in den Schulen im Unterricht vorbereitet wurde. Negativ zu bemerken ist, dass Termine nach 14 Uhr von den Schulklassen nicht angenommen wurden, hier hatte vermutlich die Freizeit eindeutig Vorrang.

Die jungen Ausstellungshelfer erhalten nun als Dankeschön eine gemeinsame Fahrt in das Amsterdamer Anne-Frank-Zentrum. Gleichzeitig sollen aus der zu Ende gegangenen Ausstellung weitere Projekte geboren werden. Jugendliche können und werden sich in bestehende Projekte wie „Jugend für Dora“ einbringen, ein Jugendparlament soll (endlich!) ins Leben gerufen werden. Ein Dank gilt auch allen beteiligten Behörden und Institutionen für deren Unterstützung in Vorbereitung und Durchführung der Ausstellung.
Autor: nnz

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