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Fr, 09:06 Uhr
23.11.2007

„Vielfalt tut gut“

Die Stadt Nordhausen hat sich erfolgreich mit einem „Lokalen Aktionsplan“ am Bundesprogramm „Vielfalt tut gut. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie – gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus“ beteiligt. Jetzt gibt es die Auftaktveranstaltung...


Zur Auftaktveranstaltung lädt jetzt Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) am Mittwoch (28. November), um 13:30 Uhr, in die Aula des Nordhäuser Gymnasiums „Wilhelm von Humboldt“ ein. Auch Thüringens Sozialminister Dr. Klaus Zeh (CDU) wird daran teilnehmen.

Die Stadt Nordhausen wurde als einer der 10 Standorte in Thüringen von Bund und Land für dieses Förderprogramm ausgewählt. Der Lokale Aktionsplan kann mit maximal 100.000 Euro pro Jahr und pro Standort gefördert werden. Es ist vorgesehen, den Aktionsplan über drei Jahre fortzuschreiben.

Der Lokale Aktionsplan soll vorrangig Jugendliche in strukturschwachen Regionen und Kommunen, MigrantInnen, Eltern, ErzieherInnen, LehrerInnen aber auch Kirchen und Parteien ansprechen und die soziale Integration, das interkulturelle Lernen und antirassistische Bildung, das interreligiöses Lernen, die kulturelle und geschichtliche Identität und die Arbeit mit rechtsextremistisch gefährdeten Jugendlichen fördern.

Zur Umsetzung des Lokalen Aktionsplanes hat sich ein Begleitausschuss, der vom Stadtrat in seiner Sitzung im Juni 2007 legitimiert wurde, gebildet. Der Begleitausschuss besitzt eine zentrale Funktion zur Steuerung des Lokalen Aktionsplans und entscheidet auf der Basis des Lokalen Aktionsplans und der Programmleitlinien, welche Einzelprojekte gefördert werden sollen und damit darüber, welche Fördermittel in welcher Höhe an wen vergeben werden.

Darüber hinaus begleitet er die Umsetzung des Lokalen Aktionsplans und trifft Entscheidungen hinsichtlich der Fortschreibung mit. Aus diesen Gründen ist die Transparenz nach innen und außen über die Mitglieder, die Ziele und Vorgehensweise äußerst wichtig. Neun Projekt wurden vom Begleitausschuss bewilligt. Alle Maßnahmen sollen vorrangig präventiv-pädagogisch wirken, der Bewusstseinsbildung dienen und nachhaltig wirken.
Autor: nnz

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