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So, 09:50 Uhr
24.03.2002

Erfolgsgeschichte setzte sich fort

Nordhausen (nnz). Der siebte Nordhäuser Frühlingsball ist Geschichte. Auch in diesem Jahr erwies er sich als ein gesellschaftliches Bonbon erster Güte. nnz hat für Sie Ball-Atmosphäre geschnuppert.


Schon mit Beginn der Festivität im Autohaus Peter hätte das „Organisationskleeblatt“ (Werbegemeinschaft, Altstadtinitiative, Kreishandwerkerschaft und IHK) zufrieden sein können. Ein Blick in die große Halle des Autohauses genügte, um sich davon zu überzeugen, dass dieses Ereignis von den „Ballsüchtigen“ der Region angenommen wurde.

Im Namen der Organisatoren freute sich der Leiter des regionalen Service-Center der IHK, Udo Rockmann, über das große Interesse. Letztlich ermögliche dieser Ball auch die Unterstützung einer sozialen Einrichtung. Rockmann erinnerte, dass vom Erlös der sechsten Auflage in diesem Jahr 1.000 Euro an den Förderverein der Blasiikirche übergeben werden konnte. Udo Rockmann sprach darüber hinaus dem Team des Autohauses Peter das Dankeschön für die Vorbereitung und Durchführung des Ball aus.

Mit Blick auf die meteorologische Lage mahnte Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) an, den Frühling an diesem Abend herbeitanzen zu müssen. Ein Wunsch, der sich mit dem heutigen Blick aus dem Fenster nicht ganz erfüllen sollte. Ihr Wunsch nach einem gemütlichen Abend und einer durchtanzten Nacht ging dafür in Erfüllung. Die Grußworte von Landrat Joachim Claus (CDU) waren - wie gewohnt - kurz und knapp, zu knapp wie einige Anwesende kritisch bemerkten. Jedenfalls: Der Morgen graute bereits, als die letzten Gäste die Räume in der Halleschen Straße verließen.

Im Mittelpunkt des Eröffnungs-Prozederes stand hingegen ein Mann aus dem „fernen“ Erfurt. Helmut Raßfeld - der scheidende Geschäftsführer der LandesWelle Thüringen. Ihm dankte Udo Rockmann namens der Organisatoren für die langjährige mediale Unterstützung der Nordthüringer Region. „Landesweit und doch ganz nah“, diese immer noch aktuelle Motto des privaten Rundfunksenders hatte Raßfeld in den zurückliegenden Jahren sowohl personell als auch inhaltlich mit seiner Mannschaft umgesetzt. Dem passionierten Motorsportler überreichte Autohaus-Chef Helmut Peter ein Modell eines silbernen Pflitzers. Kenner der Szene wissen zudem, dass die „beiden Helmuts“ seit Jahren mehr als eine geschäftliche Beziehung verbindet.

Zum Abend selbst sei zu sagen, dass die Ballstunden von den Gästen nicht nur zum Tanzen genutzt wurden. Viele Gespräche wurden geführt, vielleicht der eine oder andere geschäftliche Kontakt geknüpft. Die Musik von „Markus und Band“ war etwas anders, dennoch exzellent. Es müssen nicht immer die knallharten Gitarrenriffs sein. Professionelle Stimmen, ein „Pianomann vom Feinsten“ und das Saxophon brachten die Tänzerinnen und Tänzer „in Fahrt“. Ein kaltes und warmes Büffet sowie reichlich Getränke - vorwiegend aus ostdeutschen Landen - gaben dem siebenten Nordhäuser Frühlingsball sein unverwechselbares Ambiente.
Autor: nnz

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