Fr, 20:10 Uhr
22.03.2002
Keine Verlängerung der Intendanz
Nordhausen (nnz). Das Nordhäuser Theater wird ab 2004 mit einer neuen Leitung auskommen müssen. Heute kündigte Intendantin Dr. Monika Pirklbauer an, für eine Vertragsverlängerung nicht zur Verfügung zu stehen.
Die Österreicherin kündigte bereits vor Wochen in einem nnz-Interview an, dass sie Ihre Zukunft in Nordhausen von den Entscheidungen der großen Häuser in Weimar und Erfut abhängig machen würde (siehe nnz-Archiv). Die Entscheidung gegen eine Fusion der Theater in Weimar und Erfurt wird sich negativ vor allem auf die kleinen Häuser in Thüringen auswirken. Bleibt alles wie es ist, kann ab 2004 in Nordhausen und Sondershausen nicht mehr auf demselben künstlerischen Niveau gearbeitet werden. Noch weniger Mittel führen zur vollständigen Selbstausbeutung der Mitarbeiter, sagte Pirklbauer heute.
Unter den sich abzeichnenden Bedingungen sei es für die Intendantin des Theaters in Nordhausen und des Loh-Orchesters nicht vorstellbar, ihre 1999 begonnenen Intendanz über das Jahr 2004 hinaus fortzusetzen, heißt es in einer kurzen Pressenmitteilung des Theaters.
Autor: nnzDie Österreicherin kündigte bereits vor Wochen in einem nnz-Interview an, dass sie Ihre Zukunft in Nordhausen von den Entscheidungen der großen Häuser in Weimar und Erfut abhängig machen würde (siehe nnz-Archiv). Die Entscheidung gegen eine Fusion der Theater in Weimar und Erfurt wird sich negativ vor allem auf die kleinen Häuser in Thüringen auswirken. Bleibt alles wie es ist, kann ab 2004 in Nordhausen und Sondershausen nicht mehr auf demselben künstlerischen Niveau gearbeitet werden. Noch weniger Mittel führen zur vollständigen Selbstausbeutung der Mitarbeiter, sagte Pirklbauer heute.
Unter den sich abzeichnenden Bedingungen sei es für die Intendantin des Theaters in Nordhausen und des Loh-Orchesters nicht vorstellbar, ihre 1999 begonnenen Intendanz über das Jahr 2004 hinaus fortzusetzen, heißt es in einer kurzen Pressenmitteilung des Theaters.


