Di, 11:31 Uhr
20.11.2007
Netz in Planung
Die Nordhäuser Stadträte müssen sich in diesen Tagen nicht nur mit dem künftigen Haushalt ihrer Verwaltung, sondern auch mit der Entwicklung der Schulen beschäftigen. Da ist eigentlich alles in Sack und Tüten, bis auf eine Ausnahme...
Bis 2020 sollen keine staatlichen Schulen in Nordhausen geschlossen werden. Das ist die Kernaussage im Entwurf der Schulnetzplanung. Es gibt allerdings einen klitzekleinen Unsicherheitsfaktor – die Grundschule in Petersdorf, die im Zuge der Eingemeindung nun vom Landkreis an die Stadt abgegeben wird. Bis zum Jahr 2013 soll im neuen Ortsteil erst einmal alles so bleiben. Dann muß diskutiert werden. Wie entwickeln sich die Geburten, wie sieht es in den Dörfern aus, die nicht zur Kreisstadt gehören? Was beabsichtigt der Landkreis zu tun? Entsprechende Verhandlungen soll es zeitnah mit dem Schulverwaltungsamt der Kreisverwaltung geben, berichtete Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) gestern im Finanzausschuss.
Dass die Schulnetzplanung künftig auch in das Integrative Stadtentwicklungskonzept (ISEK) mit einfließt, das sei beschlossene Sache. Auch deshalb wäre Zeitraum der schulischen Entwicklung bis 2020 vernünftig. Das Land Thüringen würde die Prognose eher bis 2025 sehen, schließlich können Fördermittel für die Sanierung einer Schule schlecht ausgereicht werden, wenn diese fünf Jahre später aufgegeben werde.
Neu im jetzigen Entwurf der Schulnetzplanung ist, daß die Grundschulen in freier Trägerschaft integriert wurden. Schließlich sollen die Schülerzahlen berücksichtigt werden, wenn auch die Kommune keinen Einfluß auf bauliche Entwicklungen hat. Hinsichtlich der Entwicklung des Kinderhospiz am Standort Krimderode meinte Barbara Rinke, daß die Evangelische Grundschule sich nun dort entfalten könne. Man müsse noch bis Anfang Dezember warten, ehe die Stiftung Kinderhospiz eine entgültige Entscheidung zu einem neuen Standort bekanntgibt.
Autor: nnzBis 2020 sollen keine staatlichen Schulen in Nordhausen geschlossen werden. Das ist die Kernaussage im Entwurf der Schulnetzplanung. Es gibt allerdings einen klitzekleinen Unsicherheitsfaktor – die Grundschule in Petersdorf, die im Zuge der Eingemeindung nun vom Landkreis an die Stadt abgegeben wird. Bis zum Jahr 2013 soll im neuen Ortsteil erst einmal alles so bleiben. Dann muß diskutiert werden. Wie entwickeln sich die Geburten, wie sieht es in den Dörfern aus, die nicht zur Kreisstadt gehören? Was beabsichtigt der Landkreis zu tun? Entsprechende Verhandlungen soll es zeitnah mit dem Schulverwaltungsamt der Kreisverwaltung geben, berichtete Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) gestern im Finanzausschuss.
Dass die Schulnetzplanung künftig auch in das Integrative Stadtentwicklungskonzept (ISEK) mit einfließt, das sei beschlossene Sache. Auch deshalb wäre Zeitraum der schulischen Entwicklung bis 2020 vernünftig. Das Land Thüringen würde die Prognose eher bis 2025 sehen, schließlich können Fördermittel für die Sanierung einer Schule schlecht ausgereicht werden, wenn diese fünf Jahre später aufgegeben werde.
Neu im jetzigen Entwurf der Schulnetzplanung ist, daß die Grundschulen in freier Trägerschaft integriert wurden. Schließlich sollen die Schülerzahlen berücksichtigt werden, wenn auch die Kommune keinen Einfluß auf bauliche Entwicklungen hat. Hinsichtlich der Entwicklung des Kinderhospiz am Standort Krimderode meinte Barbara Rinke, daß die Evangelische Grundschule sich nun dort entfalten könne. Man müsse noch bis Anfang Dezember warten, ehe die Stiftung Kinderhospiz eine entgültige Entscheidung zu einem neuen Standort bekanntgibt.

