Mi, 14:14 Uhr
15.11.2000
Restabfallbehandlung an zwei Standorten - Planung schließt Verbrennung mit ein
Mühlhausen/Nordhausen (nnz) Im Interview der nnz vom 1.11.2000 mit Dagmar Becker sprach die nnz die Planungen für eine Müllverbrennungsanlage (MVA) in Nordthüringen an. Vom Geschäftsführer des Zweckverbandes Abfallwirtschaft Nordthüringen, Dieter Sachse, erhielt die nnz jetzt folgende Stellungnahme:
"Für den Zweckverband Abfallwirtschaft Nordthüringen (ZAN) ist klarzustellen, dass zurzeit die Prüfung der Raumverträglichkeit von Restabfallbehandlungsanlagen an den Standorten Nentzelsrode und Menteroda durch das Landesverwaltungsamt Weimar vorgenommen wird. Darüber sind alle involvierten Beteiligten, also auch die Verbandsräe der vier im ZAN zusammengeschlossenen Landkreise, bestens informiert. Insofern ist die Sachlage eindeutig: Der ZAN betreibt aktuell kein Genehmigungsverfahren zur Errichtung einer Müllverbrennungsanlage (MVA). Richtig ist, dass auch der Kreistag des Landkreises Nordhausen einstimmig das technikoffene Abfallwirtschaftskonzept des ZAN 1998 bestätigt hat, was auch die Möglichkeit einer thermischen Lösung einschließt. Die in Vorbereitung befindliche Erarbeitung der Ausschreibung berfasst es dem Wettbewerb der Marktteilnehmer, eine genehmigungsfähige, umweltgerechte und wirtschaftliche Lösung der Verbandsaufgabe Restabfallbehandlung auf den Tisch zu legen.
Maßgeblich ist für den ZAN, langfristig Entsorgungssicherheit und niedrige Kosten für die Bürger in Nordthüringen zu erreichen. Es ist unseriös, dem ZAN einseitig das Vorantreiben einer MVA zu unterstellen. Im Gegenteil, der ZAN wünscht einen möglichst großen Teilnehmerkreis in der Ausschreibung, wobei jeder Wettbewerber seine Chance wahrnehmen möge. Der Ausgang der Ausschreibung ist offen."
Autor: psg"Für den Zweckverband Abfallwirtschaft Nordthüringen (ZAN) ist klarzustellen, dass zurzeit die Prüfung der Raumverträglichkeit von Restabfallbehandlungsanlagen an den Standorten Nentzelsrode und Menteroda durch das Landesverwaltungsamt Weimar vorgenommen wird. Darüber sind alle involvierten Beteiligten, also auch die Verbandsräe der vier im ZAN zusammengeschlossenen Landkreise, bestens informiert. Insofern ist die Sachlage eindeutig: Der ZAN betreibt aktuell kein Genehmigungsverfahren zur Errichtung einer Müllverbrennungsanlage (MVA). Richtig ist, dass auch der Kreistag des Landkreises Nordhausen einstimmig das technikoffene Abfallwirtschaftskonzept des ZAN 1998 bestätigt hat, was auch die Möglichkeit einer thermischen Lösung einschließt. Die in Vorbereitung befindliche Erarbeitung der Ausschreibung berfasst es dem Wettbewerb der Marktteilnehmer, eine genehmigungsfähige, umweltgerechte und wirtschaftliche Lösung der Verbandsaufgabe Restabfallbehandlung auf den Tisch zu legen.
Maßgeblich ist für den ZAN, langfristig Entsorgungssicherheit und niedrige Kosten für die Bürger in Nordthüringen zu erreichen. Es ist unseriös, dem ZAN einseitig das Vorantreiben einer MVA zu unterstellen. Im Gegenteil, der ZAN wünscht einen möglichst großen Teilnehmerkreis in der Ausschreibung, wobei jeder Wettbewerber seine Chance wahrnehmen möge. Der Ausgang der Ausschreibung ist offen."


