So, 18:29 Uhr
17.03.2002
Salza und Wacker mit Niederlagen
Nordhausen (nnz). Nach sechs Siegen in Folge kam für den Landesklasse-Vertreter FSG Salza die Ernüchterung. 0:5 kamen die Böhm-Schützlinge auf eigenem Platz gegen den Tabellenführer Heiligenstadt unter die Räder. Ohne die gesperrten Spangenberg (Gelb/Rot) und Schiminitzki (Rot) mußte sich Salza der Überlegenheit der Gäste aus dem Eichsfeld beugen.
Zwar hatten die Platzbesitzer bereits in der ersten Minute eine Großchance, die allerdings vergeben wurde. Danach kamen die Heiligenstädter Elf besser ins Spiel, ihre schnellen Angriffsspitzen sorgten ständig für Gefahr und die Salzaer Verteidigung hatte große Mühe, dem Druck der Gäste stand zu halten. Abstimmungsfehler schlichen sich ein, von denen der Gegner profitierte. Die Eichsfelder nutzten die sich bietenden Räume und kamen zu zwei Treffer.
Beim Stand von 0:2 wurden die Seiten gewechselt. Die Salzaer besannen sich auf ihre Tugenden und warfen noch einmal alles nach vorn. Fast schien es, als wäre dieser Sturmlauf von Erfolg gekrönt. In der 76. Minute erzielten sie den Anschlusstreffer. Doch der Unparteiische erkannte das Tor wegen Abseitsstellung nicht an, sehr zum Unmut der etwa 160 zahlenden Zuschauer. Im Gegenzug erhöhten die Gäste auf 3:0. Die Böhm-Truppe ließ sich jedoch nicht entmutigen. Sie suchten weiterhin ihr Heil im Angriff. Die Heiligenstädter verlegten sich ganz aufs Kontern und kamen noch zwei weiteren Treffern. Am kommenden Sonnabend muss Salza in Ilmenau antreten. Silvio Böhm hat bis dahin Zeit, seine Männer moralisch wieder aufzurichten. Außerdem hofft der Coach auf den Einsatz von Burghardt, Nette und Spangenberg.
Für den Landesliga-Vertreter Wacker 90 Nordhausen galt es bei Rot Weiß Erfurt II, an die zuletzt guten Leistungen im Heimspiel gegen Erfurt-Nord anzuknüpfen. Der Ausfall von Kulbacki (Rote Karte) sollte mit Frank Ludwig kompensiert werden. Die Rot Weißen setzten drei Spieler aus dem Regionalligateam ein und machten damit klar, dass sie unbedingt den Platz als Sieger verlassen wollten.
Die von Dirk Fuhrmann betreute Mannschaft war offensichtlich mit den Gedanken noch in der Kabine, als der Ball zum ersten Mal im Wacker-Gehäuse einschlug. Gespielt waren gerade zwei Minuten. Voraus gegangen war ein grober Abwehrfehler der Hintermannschaft. Der Gastgeber spielte auch in der Folgezeit drangvoll nach vorn, Lenszewski im Nordhäuser Tor musste all sein Können aufbieten, um die Mannschaft vor einem weiteren Treffer zu bewahren. Nach sieben Minuten hatte Wichmann die erste große Chance für den Tabellenletzten. Aber sein Kopfball strich knapp am Tor vorbei. Damit erschöpften sich die Möglichkeiten der Nordhäuser in den ersten 45 Minuten. Einen schweren Verlust musste die ohnehin schon arg gebeutelte Wackeren in der 20. Minute hinnehmen. Jens Ludwig schied mit einer Zerrung aus, für ihn kam Mook ins Spiel.
Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild. Eine gute Möglichkeit in der 55. Minute vergab Pistorius in aussichtsreicher Position. Dafür erzielten die Erfurter zehn Minuten später das 2:0, in der 80. Minute den 3:0-Endstand. Am kommenden Sonnabend ( 23.03.) um 14 Uhr ist der 1. Suhler SV zu Gast im Albert-Kuntz-Sportpark. Vielleicht gelingt Wacker dann der erste Heimsieg der Saison.
Wacker spielte mit Lenszewski, Elle, Puc, Nebelung, J. Lundwig (ab 20. Mook), Dornhofer (ab 65. Wenzel), Pistorius, Prokosch, F. Ludwig, Pohl, Wichmann.
Autor: rhZwar hatten die Platzbesitzer bereits in der ersten Minute eine Großchance, die allerdings vergeben wurde. Danach kamen die Heiligenstädter Elf besser ins Spiel, ihre schnellen Angriffsspitzen sorgten ständig für Gefahr und die Salzaer Verteidigung hatte große Mühe, dem Druck der Gäste stand zu halten. Abstimmungsfehler schlichen sich ein, von denen der Gegner profitierte. Die Eichsfelder nutzten die sich bietenden Räume und kamen zu zwei Treffer.
Beim Stand von 0:2 wurden die Seiten gewechselt. Die Salzaer besannen sich auf ihre Tugenden und warfen noch einmal alles nach vorn. Fast schien es, als wäre dieser Sturmlauf von Erfolg gekrönt. In der 76. Minute erzielten sie den Anschlusstreffer. Doch der Unparteiische erkannte das Tor wegen Abseitsstellung nicht an, sehr zum Unmut der etwa 160 zahlenden Zuschauer. Im Gegenzug erhöhten die Gäste auf 3:0. Die Böhm-Truppe ließ sich jedoch nicht entmutigen. Sie suchten weiterhin ihr Heil im Angriff. Die Heiligenstädter verlegten sich ganz aufs Kontern und kamen noch zwei weiteren Treffern. Am kommenden Sonnabend muss Salza in Ilmenau antreten. Silvio Böhm hat bis dahin Zeit, seine Männer moralisch wieder aufzurichten. Außerdem hofft der Coach auf den Einsatz von Burghardt, Nette und Spangenberg.
Für den Landesliga-Vertreter Wacker 90 Nordhausen galt es bei Rot Weiß Erfurt II, an die zuletzt guten Leistungen im Heimspiel gegen Erfurt-Nord anzuknüpfen. Der Ausfall von Kulbacki (Rote Karte) sollte mit Frank Ludwig kompensiert werden. Die Rot Weißen setzten drei Spieler aus dem Regionalligateam ein und machten damit klar, dass sie unbedingt den Platz als Sieger verlassen wollten.
Die von Dirk Fuhrmann betreute Mannschaft war offensichtlich mit den Gedanken noch in der Kabine, als der Ball zum ersten Mal im Wacker-Gehäuse einschlug. Gespielt waren gerade zwei Minuten. Voraus gegangen war ein grober Abwehrfehler der Hintermannschaft. Der Gastgeber spielte auch in der Folgezeit drangvoll nach vorn, Lenszewski im Nordhäuser Tor musste all sein Können aufbieten, um die Mannschaft vor einem weiteren Treffer zu bewahren. Nach sieben Minuten hatte Wichmann die erste große Chance für den Tabellenletzten. Aber sein Kopfball strich knapp am Tor vorbei. Damit erschöpften sich die Möglichkeiten der Nordhäuser in den ersten 45 Minuten. Einen schweren Verlust musste die ohnehin schon arg gebeutelte Wackeren in der 20. Minute hinnehmen. Jens Ludwig schied mit einer Zerrung aus, für ihn kam Mook ins Spiel.
Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild. Eine gute Möglichkeit in der 55. Minute vergab Pistorius in aussichtsreicher Position. Dafür erzielten die Erfurter zehn Minuten später das 2:0, in der 80. Minute den 3:0-Endstand. Am kommenden Sonnabend ( 23.03.) um 14 Uhr ist der 1. Suhler SV zu Gast im Albert-Kuntz-Sportpark. Vielleicht gelingt Wacker dann der erste Heimsieg der Saison.
Wacker spielte mit Lenszewski, Elle, Puc, Nebelung, J. Lundwig (ab 20. Mook), Dornhofer (ab 65. Wenzel), Pistorius, Prokosch, F. Ludwig, Pohl, Wichmann.


