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Sa, 17:07 Uhr
16.03.2002

Initiative erwartet klare Aussagen

Nordhausen (nnz). In der kommenden Woche wird der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn für Niedersachsen und Bremen nach Walkenried kommen. Hier soll er die Pläne der Deutschen Bahn für die Strecke Nordhausen-Nordtheim erläutern.


Die Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“ begrüßt diese Veranstaltung, zu der auch Vertreter der anliegenden Kommunen, Umwelt- und Verkehrsverbände eingeladen wurden und sieht den Erklärungen Meyers mit großem Interesse entgegen. Versuche der Deutschen Bahn, die Verwirrung um die Bauarbeiten und den Schienenersatzverkehr der Presse oder der Initiative anzulasten, weist "Höchste Eisenbahn" allerdings mit Nachdruck zurück. Das diffuse und für die Reisenden absolut unzulängliche Bild, welches die Bahn derzeit im Südharz abgibt, ist einzig und allein auf die offensichtlich fehlende Abstimmung ihrer eigenen Instanzen zurückzuführen.

Von vier verschiedenen Stellen liegen inzwischen vier unterschiedliche Aussagen zum Baufortgang im Südharz vor. Einmal wird noch im Frühjahr gebaut, einmal ist man bis September fertig, einmal beginnt man im Oktober und einmal weiss man überhaupt noch nicht, wann man beginnt. Derweil rollen über 20 km Busse, die 10-15 Minuten mehr Fahrzeit benötigen, in denen oft drangvolle Enge herrscht, bei denen Anschlüsse aufgegeben werden, keine Stationsansagen erfolgen und verwirrte Fahrgäste obendrein weder Auskünfte noch Fahrscheine erhalten. Güterzüge müssen lange Umwege fahren. "Höchste Eisenbahn" erwartet noch in diesem Jahr signifikante Fortschritte zwischen Woffleben und Ellrich - die Senkstelle bei Cleysingen macht hier nur 500 Meter der zu sanierenden 4 km Strecke aus! - und eine Minimierung des Busverkehrs auf die unbedingt nötigen Zeiträume. Dies und nichts anderes sollte das Ergebnis der
Veranstaltung am 18. März sein!

Das Engagement der Südharzer Politiker hat sehr stark zugenommen. "Höchste Eisenbahn" freut sich hierüber und hofft, dass diese vielfältigen Bemühungen auch Erfolge zeigen. Am 23. März wird die Initiative auf ihrem Scharzfelder Treffen unter anderem die Aussagen vom 18. März bewerten und über weitere Schritte beraten.
Autor: nnz

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