Mi, 13:49 Uhr
07.11.2007
nnz-Forum: Unverständlich
Nordhausen (nnz). Die nnz-Berichterstattung über die unterschiedliche Internetnutzung in kommunalen Verwaltungen sorgt sogar im entfernten München für Unverständnis...
Als gebürtiger Nordhäuser und seit mehreren Jahren in einer bayerischen Kommune beschäftigter Beamter habe ich den Artikel der nnz mit Interesse und in Bezug auf die Auffassung der Pressestelle des Nordhäuser Rathauses durchaus mit Unverständnis gelesen.
Aus der Erfahrung meiner Tätigkeit bei einer Gemeinde, bei der alle mit PC ausgestatteten Mitarbeiter auch einen weitestgehenden Internetzugang haben, ist es nicht nachvollziehbar, weshalb ein Sachbearbeiter, der z.B. umfangreiche Informationen zur Vorbereitung tragfähiger Entscheidungen in politischen Gremien der Stadt zusammentragen und verarbeiten muss, nicht auf solche aus dem Netz zugreifen darf, zumal diese dort schnell, kompakt und (fast) kostenlos erhältlich sind.
Dienstlich benötigtes Informationsmaterial ausschließlich aus dem privaten Internetanschluss daheim beziehen zu können, kann nicht Basis für ein fundiertes Arbeiten in einer öffentlichen Behörde sein und ist nach heutigem Standard - siehe Landratsamt - absolut unzeitgemäß.
Es ist den zuständigen Entscheidungsträgern im Nordhäuser Rathaus nur zu wünschen, dass sie ihr offenbar vorhandenes Misstrauen gegenüber den eigenen Mitarbeitern hinter den dienstlich begründeten Zugang auf umfassende Information zurückstellen.
K. Schwarzkopf, München
Autor: nnzAls gebürtiger Nordhäuser und seit mehreren Jahren in einer bayerischen Kommune beschäftigter Beamter habe ich den Artikel der nnz mit Interesse und in Bezug auf die Auffassung der Pressestelle des Nordhäuser Rathauses durchaus mit Unverständnis gelesen.
Aus der Erfahrung meiner Tätigkeit bei einer Gemeinde, bei der alle mit PC ausgestatteten Mitarbeiter auch einen weitestgehenden Internetzugang haben, ist es nicht nachvollziehbar, weshalb ein Sachbearbeiter, der z.B. umfangreiche Informationen zur Vorbereitung tragfähiger Entscheidungen in politischen Gremien der Stadt zusammentragen und verarbeiten muss, nicht auf solche aus dem Netz zugreifen darf, zumal diese dort schnell, kompakt und (fast) kostenlos erhältlich sind.
Dienstlich benötigtes Informationsmaterial ausschließlich aus dem privaten Internetanschluss daheim beziehen zu können, kann nicht Basis für ein fundiertes Arbeiten in einer öffentlichen Behörde sein und ist nach heutigem Standard - siehe Landratsamt - absolut unzeitgemäß.
Es ist den zuständigen Entscheidungsträgern im Nordhäuser Rathaus nur zu wünschen, dass sie ihr offenbar vorhandenes Misstrauen gegenüber den eigenen Mitarbeitern hinter den dienstlich begründeten Zugang auf umfassende Information zurückstellen.
K. Schwarzkopf, München
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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