Mi, 07:42 Uhr
07.11.2007
Nordhäuser SV setzt Siegesserie fort
Nordhausen (nnz). Auch nach dem 5. Saisonspiel bleibt der NSV ungeschlagen und behält somit die Tabellenführung in der Bezirksliga. Nach zuletzt 3 Spielen gegen direkte Aufstiegskonkurrenten aus Eisenach, Gotha und Arnstadt erwartete den NSV am 5. Spieltag eine eher leichte Aufgabe...
Doch unterschätzen wollte man die Mannschaft aus Neudietendorf nicht, welche bis dahin nur ein Spiel verloren hatte. Das Spielgeschehen verfolgten wiederum etwa 200 Zuschauer, denen mittlerweile ohne Bedenken das Adjektiv treu zu gesprochen werden kann.
Diese bekamen zwei unterschiedliche Spielmentalitäten zu sehen. Das Nordhäuser Team versuchte durch eine gute Defensive Ballverluste zu erzwingen und in daraus resultierenden Schnellangriffen erfolgreich zu sein. Phasenweise funktionierte diese Taktik gut, da sie wie zugeschnitten auf die schnellen Spieler der Südharzer Mannschaft ist, teilweise wussten sie ihre Athletik aber auch nicht auszunutzen. Die Neudietendorfer hatten ebenfalls ein zu ihrem Team passendes Spielkonzept. Sie versuchten ihre großen Männer korbnah anzuspielen und dann einfache Punkte zu erzielen. Nach dem eröffnenden Viertel schien die erste Strategie vielversprechender zu sein, da Nordhausen mit 18 : 8 in Führung lag.
Im zweiten Spielabschnitt bestätigte sich diese Vermutung. Besonders Erik Sacher, Jonas Besseler und Alexander Heiser waren ihren Gegenspielern einen Schritt voraus und brachten die Heimmannschaft zur Halbzeit mit 44 zu 14 in Führung. Eine Bemerkung wert ist das seltene Ereignis, dass Alexander Heiser einmal vier Freiwürfe direkt hintereinander werfen durfte. Dieses war das Resultat einen normalen Wurffouls und zusätzlichen zwei Freiwürfen als Entschädigung für ein technisches Foul vom Neudietendorfer Trainer.
Zur Halbzeit konnte eigentlich keiner der Trainer mit seinem Team richtig zufrieden sein. Beide Mannschaften schafften es scheinbar nicht die Forderungen ihrer Trainer eins zu eins auf dem Spielfeld umzusetzen. Auch wenn das Ergebnis ein wenig verleitet über die Fehler der Heimmannschaft hinwegzusehen. In die dritten zehn Minuten starteten die Mannschaften also topmotiviert und mit aufgefrischten Anweisungen. Diese wurden jedoch nur von der Auswärtsmannschaft auffällig besser umgesetzt. Auf diese Weise konnte Lok Neudietendorf dieses Viertel ausgeglichen gestalten, so dass nach dreiviertel der gespielten Zeit der Stand 66: 35 auf der Anzeigetafel erschien.
Vor Beginn des Schlussviertels war das Spiel schon entschieden und ließ daher an Spannung vermissen. Erfreulicher Weise waren die Zuschauer trotzdem gut gelaunt und stimmten weiter Fangesänge an. Das Heimteam zeigte sich dadurch motiviert und setzte noch einmal alles daran den Vorsprung zu vergrößern. Dieser Einsatz wurde mit weiteren 12 Punkten Abstand belohnt und das Spiel endete 86 zu 43 für Nordhausen.
Am Samstag (10.011.) treten die Nordhäuser Basketballer die Reise zum TSV Bad Salzungen an, gegen die ebenfalls zwei Punkte erspielt werden sollen.
Punkteübersicht:
NSV: Erik Sacher (18) , Jonas Besseler (17) , Alexander Heiser (17) , Florian Hammes (12) , Thomas Riemekasten (10) , Oliver Hörstmann (4) , Paul Bröse (3) , Hendrik Bitzmann (2) , André Rummel (2) , Robert Gehrke (0) , Martin Langenhahn (0) , Johannes von Loen (0)
Autor: nnzDoch unterschätzen wollte man die Mannschaft aus Neudietendorf nicht, welche bis dahin nur ein Spiel verloren hatte. Das Spielgeschehen verfolgten wiederum etwa 200 Zuschauer, denen mittlerweile ohne Bedenken das Adjektiv treu zu gesprochen werden kann.
Diese bekamen zwei unterschiedliche Spielmentalitäten zu sehen. Das Nordhäuser Team versuchte durch eine gute Defensive Ballverluste zu erzwingen und in daraus resultierenden Schnellangriffen erfolgreich zu sein. Phasenweise funktionierte diese Taktik gut, da sie wie zugeschnitten auf die schnellen Spieler der Südharzer Mannschaft ist, teilweise wussten sie ihre Athletik aber auch nicht auszunutzen. Die Neudietendorfer hatten ebenfalls ein zu ihrem Team passendes Spielkonzept. Sie versuchten ihre großen Männer korbnah anzuspielen und dann einfache Punkte zu erzielen. Nach dem eröffnenden Viertel schien die erste Strategie vielversprechender zu sein, da Nordhausen mit 18 : 8 in Führung lag.
Im zweiten Spielabschnitt bestätigte sich diese Vermutung. Besonders Erik Sacher, Jonas Besseler und Alexander Heiser waren ihren Gegenspielern einen Schritt voraus und brachten die Heimmannschaft zur Halbzeit mit 44 zu 14 in Führung. Eine Bemerkung wert ist das seltene Ereignis, dass Alexander Heiser einmal vier Freiwürfe direkt hintereinander werfen durfte. Dieses war das Resultat einen normalen Wurffouls und zusätzlichen zwei Freiwürfen als Entschädigung für ein technisches Foul vom Neudietendorfer Trainer.
Zur Halbzeit konnte eigentlich keiner der Trainer mit seinem Team richtig zufrieden sein. Beide Mannschaften schafften es scheinbar nicht die Forderungen ihrer Trainer eins zu eins auf dem Spielfeld umzusetzen. Auch wenn das Ergebnis ein wenig verleitet über die Fehler der Heimmannschaft hinwegzusehen. In die dritten zehn Minuten starteten die Mannschaften also topmotiviert und mit aufgefrischten Anweisungen. Diese wurden jedoch nur von der Auswärtsmannschaft auffällig besser umgesetzt. Auf diese Weise konnte Lok Neudietendorf dieses Viertel ausgeglichen gestalten, so dass nach dreiviertel der gespielten Zeit der Stand 66: 35 auf der Anzeigetafel erschien.
Vor Beginn des Schlussviertels war das Spiel schon entschieden und ließ daher an Spannung vermissen. Erfreulicher Weise waren die Zuschauer trotzdem gut gelaunt und stimmten weiter Fangesänge an. Das Heimteam zeigte sich dadurch motiviert und setzte noch einmal alles daran den Vorsprung zu vergrößern. Dieser Einsatz wurde mit weiteren 12 Punkten Abstand belohnt und das Spiel endete 86 zu 43 für Nordhausen.
Am Samstag (10.011.) treten die Nordhäuser Basketballer die Reise zum TSV Bad Salzungen an, gegen die ebenfalls zwei Punkte erspielt werden sollen.
Punkteübersicht:
NSV: Erik Sacher (18) , Jonas Besseler (17) , Alexander Heiser (17) , Florian Hammes (12) , Thomas Riemekasten (10) , Oliver Hörstmann (4) , Paul Bröse (3) , Hendrik Bitzmann (2) , André Rummel (2) , Robert Gehrke (0) , Martin Langenhahn (0) , Johannes von Loen (0)


