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So, 19:40 Uhr
04.11.2007

Einbruch nach der Halbzeit

Nordhausen (nnz). Es war ein wichtiges Spiel für die Männer des NSV gegen die SG Schnellmannshausen. Mit einem Sieg wollten sie sich eine gute Ausgangsposition für das kommende Heimspiel gegen den Tabellenzweiten Wutha Farnroda schaffen, um sich in der oberen Tabellenhälfte festsetzen zu können.


Hoch motiviert trat der NSV die Reise zum Auswärtsspiel an. Doch so leicht wie sie es sich dachten wurde es nicht. Im Gegenteil, es kam für sie knüppeldick.

Der Anfang gestaltete sich schon sehr zäh, ein Spielfluss kam nicht wirklich auf. So verwunderte es keinen das nach der 2:1 Führung des NSV die Platzherren das Zepter übernahmen und aus ihrer ersatzgeschwächten Mannschaft das äußerste rausholten. Bis auf 3 Treffer wuchs ihr Vorsprung beim 5:8 bzw. 6:9 an. In der 27. Spielminute dann wieder ein schwerer Rückschlag für die ohnehin schon vom Verletzungspech verfolgten Nordhäuer. Kreisläufer David Meitzner zog sich eine ca. 4 bis 5 cm Platzwunde über dem linken Auge zu. Ein Schock der wieder einmal zum ungünstigsten Zeitpunkt die Mannschaft ereilte. Mit Kampf und Krampf erzielten sie mit Hilfe eines Strafwurfes dennoch vor der Halbzeitpause die Führung zum 12:11.

Nach der Pausenansprache gab es nur einen kurzen Schlagabtausch bis zum 13:13. Die Gastgeber, erst mit zwei Punkten in der Tabelle auf Rang 8, verschärften die ohnehin schon harte Gangart und beeindruckten damit auf dem Parkett. Folge, fünf Treffer in Folge zum 13:18 ließ die Siegesambitionen des NSV schon in der 42. Spielminute auf fast Null sinken.

Für die Hausherren eine glänzende Ausgangsposition für den weiteren Spielverlauf. Die Südharzer, wollten sie den Spieß noch umdrehen, mussten ihre Aktionen schnell abschließen und die Abwehr ein paar Bälle abfangen. Zwar kämpften sie um den Anschluss aber nur halbherzig. So war der Vorsprung der SG nicht zu gefährden und diese siegten am Ende verdient mit 26:22.

Eine Nullnummer die nicht hätte sein müssen. Die Ausgangsposition war gut, da mit Sebastian Kreutz wieder eine Verstärkung im Rückraum aus dem Krankenlager zurückkehrte. Doch diesmal war von der ersten bis zur letzten Spielminute der Wurm drin. Der in den letzten Spielen stabilste Mannschaftsteil, der Angriff, versagte kläglich. Indiz dafür, 4 vergebene Strafwürfe und 32 technische Fehler über die Spielzeit. Auch der Kanonier vom Dienst, Stefan Fuhrmann hat mit seiner Schulterverletzung noch Ladehemmungen. Aber daran lag es in erster Linie nicht. Das Spiel wurde in den Köpfen verloren.

Der NSV nahm das von Kampf geprägte Spiel der SG nicht an und verlor sich so im Niemandsland. Besonders zu Beginn der zweiten Halbzeit, wo die Entscheidung erzwungen wurde, war keiner in der Lage das eigene Spiel zu ordnen und an sich zu reißen. Auch die Aktivposten, die Torhüter, erwischten einen schwarzen Sonnabend. Über die rechte Abwehrseite kommend, erzielten die Gastgeber allein 10 Treffer. Während Sören Ahlert gar nicht ins Spiel fand zeigte Karsten Scholz Normalform.

Am Ende reichte der gastgebenden SG ein Zwischenspurt in der zweiten Halbzeit um den NSV zu bezwingen. Die Niederlage selbst haut keinen um, nur die Art und Weise lässt die Zuschauer ein wenig ins Grübeln kommen. Am nächsten Wochenende muss eine andere Mannschaft auflaufen um gegen den wieder stark aufspielenden SV Petkus Wutha Farnroda bestehen zu können.


Karsten Scholz/ Sören Ahlert/ Michael Spieß 2/ Marco Bialkowski 1/ Christian Gehr 1/ Marcel Effenberger 3/ Sebastian Kreutz 3/ Christian Flötling 3/ Holger Kühne/ Marco Holznagel/ David Meitzner 3/ Stefan Fuhrmann 4/ Christoph Liebau 2

Zeitstrafen: NSV 4 SG Schnellmannshausen 4
Strafwürfe: NSV 6/2 SG Schnellmannshausen 5/1

Zuschauer: 200

Schiedsrichter: Volker Leinhos / Volker Sondermann
Autor: nnz

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