Mi, 13:20 Uhr
13.03.2002
Strategien für die Finkenburg und mehr
Nordhausen (nnz). Am vergangenen Samstag fand in Leinefelde der Kreishandwerkertag Nordthüringen statt. Da wurde über Finanzen und Strategien beraten. nnz hat sich informiert.
Beide Kreishandwerkerschaften schreiben schwarze Zahlen, mit dieser freudigen Botschaft kam heute der Hauptgeschäftsführer der Nordthüringer Handwerkerschaft zur Redaktion der nnz. Dr. Bernhard Senft berichtete weiter, daß im vergangenen Jahr in der Kreishandwerkerschaft Nordhausen 56 Innungsbetriebe in die Handwerkerschaft aufgenommen wurden. Das macht eine Mitgliederzahl von 380. Das Ziel der mittelfristigen Arbeit beziffert Senft auf 500. Klar ist ihm, daß sich dahinter noch ein gutes Stück Arbeit verbirgt.
Mittlerweile befindet sich die Finkenburg in handwerklichen Besitz, 125.000 Euro haben die Nordthüringer Handwerker an die Stadt Nordhausenn bezahlt. Weitere 150.000 Mark sollen in den kommenden Jahren in die Sanierung des Hauses investiert werden. Sie sinid wichtig, um letztlich mit einer neuen Finkenburg auch eine über 100jährige Handwerkergeschichte zu dokumentieren.
Das Sorgenkind Nummer 1 ist nach wie vor das Baugewerbe. Nicht nur in Nordthüringen, sondern in den gesamten neuen Bundesländern. Momentan seien rund 60 Prozent der Bauarbeiter arbeittslos, in den alten Bundesländern sind es 37 Prozent. Aus diesem Grund haben die Handwerker in Nordthüringen kein Verständnis für das künftige Tariftreuergesetz. Auch das wurde in Leinefelde zum Ausdruck gebracht.
Autor: nnzBeide Kreishandwerkerschaften schreiben schwarze Zahlen, mit dieser freudigen Botschaft kam heute der Hauptgeschäftsführer der Nordthüringer Handwerkerschaft zur Redaktion der nnz. Dr. Bernhard Senft berichtete weiter, daß im vergangenen Jahr in der Kreishandwerkerschaft Nordhausen 56 Innungsbetriebe in die Handwerkerschaft aufgenommen wurden. Das macht eine Mitgliederzahl von 380. Das Ziel der mittelfristigen Arbeit beziffert Senft auf 500. Klar ist ihm, daß sich dahinter noch ein gutes Stück Arbeit verbirgt.
Mittlerweile befindet sich die Finkenburg in handwerklichen Besitz, 125.000 Euro haben die Nordthüringer Handwerker an die Stadt Nordhausenn bezahlt. Weitere 150.000 Mark sollen in den kommenden Jahren in die Sanierung des Hauses investiert werden. Sie sinid wichtig, um letztlich mit einer neuen Finkenburg auch eine über 100jährige Handwerkergeschichte zu dokumentieren.
Das Sorgenkind Nummer 1 ist nach wie vor das Baugewerbe. Nicht nur in Nordthüringen, sondern in den gesamten neuen Bundesländern. Momentan seien rund 60 Prozent der Bauarbeiter arbeittslos, in den alten Bundesländern sind es 37 Prozent. Aus diesem Grund haben die Handwerker in Nordthüringen kein Verständnis für das künftige Tariftreuergesetz. Auch das wurde in Leinefelde zum Ausdruck gebracht.

