Fr, 12:52 Uhr
02.11.2007
Sicherer Gumpebach
Nordhausen (nnz). Im Jahr 2006 war entlang der Gumpe schon allerhand passiert, siehe dazu auch im nnz-Archiv. Jetzt werden die Arbeiten fortgesetzt...
Kerstin Windisch zeigt auf das neue Trennungsbauwerk zwischen Gumpe und Mühlgraben, davor der neue Schlammfang und im Hintergrund der alte Querungsbau und die Parkallee.
Nachdem im vorigen Jahr als Schwerpunkt der Hochwasserschutzkonzeption des Gewässerunterhaltungsverbandes Harzvorland der Bau des Hochwasserschutzbeckens östlich des Rüdigsdorfer Weges abgeschlossen wurde, berichtet jetzt Kerstin Windisch vom Gewässerunterhaltungsverband über die Fortsetzung der Arbeiten am Gumpebach in zwei weiteren Abschnitten des zweiten Bauabschnittes.
Derzeit sei der Rüdigsdorfer Weg voraussichtlich noch 2 Wochen gesperrt, sagt sie. Hier werde die Regenwasserkanalisation aus dem Wohngebiet Nordhausen–Nord an das Regenrückhaltebecken angeschlossen. Die Verlegung des Regenwasserkanals beginne am Auslauf in das Becken im Bereich des Gumpebaches, verläuft über ein privates Grundstück und schließt oberhalb des Grundstücks an den vorhandenen Kanal an.
Weitere Arbeiten am Gumpebach haben bereits Anfang Oktober begonnen, so Windisch. Das marode Querungsbauwerk zwischen Gumpe und Mühlgraben im Bereich der Parkallee wurde bereits zu einem modernen Trennungsbau erneuert und dient jetzt nicht nur dem Hochwasserschutz, sondern ebenfalls einer Minimierung des Wartungs- und Unterhaltungsaufwandes. Das Ziel der Stadt Nordhausen, bei Bedarf den alten Verlauf des Mühlgrabens jederzeit wieder herstellen zu können, habe man bei diesem Bau ebenfalls berücksichtigt, erklärt sie.
Darüber hinaus sollen im weiteren Baufortschritt Durchlässe im Weg an der Gumpe erneuert und die begonnenen Arbeiten im Bereich des Schlammfanges beendet werden. Im Bereich des Tiergeheges, wo der Gumpebach in den Bach im Stadtpark mündet, sollen außerdem zwei Bachübergänge aus Holz- und Metallkonstruktion ersetzt werden. Derzeit wird der Bach durch die seitliche Befestigung mit Rasengittersteinen geprägt. Durch die Umsetzung der Hochwasserschutzkonzeption könne jetzt auf diese Sohlenbefestigung verzichtet werden, und der Bachlauf habe nun sein natürliches Erscheinungsbild wieder, erklärt Frau Windisch. Um Überschwemmungen bei starkem Regen oder hohem Wasserstand des Baches zu vermeiden, werde zusätzlich am Bach ein Notüberlauf in den Gondelteich vorgesehen.
Am Mühlgraben befindet sich im Bereich der Kleingartenanlage/ Gumpestraße und unterhalb des Parks Hohenrode ein kleines Schützwehr, das die Kleingärtner zum Anstauen von Wasser zur Bewässerung ihrer Gärten nutzen. Auch dieses werde im Zuge des Bauabschnittes erneuert. Der Mühlgraben quert die Parkallee ebenfalls wie der Gumpebach und fließt in den Stadtpark. Diese Querung wird geöffnet und in die Rohre ein Schlammfang eingebaut, da sich in der Vergangenheit bei starkem Regen oft die Durchlässe zu setzten, so auch im Januar 2005, als die Parkallee wegen Überflutung gesperrt werden musste.
Alle Arbeiten sollen noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Der Freistaat Thüringen fördert dieses Vorhaben mit 70 Prozent aus Mitteln der Europäischen Union.
Autor: nnzKerstin Windisch zeigt auf das neue Trennungsbauwerk zwischen Gumpe und Mühlgraben, davor der neue Schlammfang und im Hintergrund der alte Querungsbau und die Parkallee.
Nachdem im vorigen Jahr als Schwerpunkt der Hochwasserschutzkonzeption des Gewässerunterhaltungsverbandes Harzvorland der Bau des Hochwasserschutzbeckens östlich des Rüdigsdorfer Weges abgeschlossen wurde, berichtet jetzt Kerstin Windisch vom Gewässerunterhaltungsverband über die Fortsetzung der Arbeiten am Gumpebach in zwei weiteren Abschnitten des zweiten Bauabschnittes.
Derzeit sei der Rüdigsdorfer Weg voraussichtlich noch 2 Wochen gesperrt, sagt sie. Hier werde die Regenwasserkanalisation aus dem Wohngebiet Nordhausen–Nord an das Regenrückhaltebecken angeschlossen. Die Verlegung des Regenwasserkanals beginne am Auslauf in das Becken im Bereich des Gumpebaches, verläuft über ein privates Grundstück und schließt oberhalb des Grundstücks an den vorhandenen Kanal an.
Weitere Arbeiten am Gumpebach haben bereits Anfang Oktober begonnen, so Windisch. Das marode Querungsbauwerk zwischen Gumpe und Mühlgraben im Bereich der Parkallee wurde bereits zu einem modernen Trennungsbau erneuert und dient jetzt nicht nur dem Hochwasserschutz, sondern ebenfalls einer Minimierung des Wartungs- und Unterhaltungsaufwandes. Das Ziel der Stadt Nordhausen, bei Bedarf den alten Verlauf des Mühlgrabens jederzeit wieder herstellen zu können, habe man bei diesem Bau ebenfalls berücksichtigt, erklärt sie.
Darüber hinaus sollen im weiteren Baufortschritt Durchlässe im Weg an der Gumpe erneuert und die begonnenen Arbeiten im Bereich des Schlammfanges beendet werden. Im Bereich des Tiergeheges, wo der Gumpebach in den Bach im Stadtpark mündet, sollen außerdem zwei Bachübergänge aus Holz- und Metallkonstruktion ersetzt werden. Derzeit wird der Bach durch die seitliche Befestigung mit Rasengittersteinen geprägt. Durch die Umsetzung der Hochwasserschutzkonzeption könne jetzt auf diese Sohlenbefestigung verzichtet werden, und der Bachlauf habe nun sein natürliches Erscheinungsbild wieder, erklärt Frau Windisch. Um Überschwemmungen bei starkem Regen oder hohem Wasserstand des Baches zu vermeiden, werde zusätzlich am Bach ein Notüberlauf in den Gondelteich vorgesehen.
Am Mühlgraben befindet sich im Bereich der Kleingartenanlage/ Gumpestraße und unterhalb des Parks Hohenrode ein kleines Schützwehr, das die Kleingärtner zum Anstauen von Wasser zur Bewässerung ihrer Gärten nutzen. Auch dieses werde im Zuge des Bauabschnittes erneuert. Der Mühlgraben quert die Parkallee ebenfalls wie der Gumpebach und fließt in den Stadtpark. Diese Querung wird geöffnet und in die Rohre ein Schlammfang eingebaut, da sich in der Vergangenheit bei starkem Regen oft die Durchlässe zu setzten, so auch im Januar 2005, als die Parkallee wegen Überflutung gesperrt werden musste.
Alle Arbeiten sollen noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Der Freistaat Thüringen fördert dieses Vorhaben mit 70 Prozent aus Mitteln der Europäischen Union.



