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Di, 14:59 Uhr
23.10.2007

Schachtbauer sind gefragt

Nordhausen (nnz). Die weltweit angezogene Konjunktur sowie die weitere Verknappung der vorhandenen Rohstoffe haben deren Preise in den vergangenen Jahren deutlich ansteigen lassen. Das führte unter anderem zu Überlegungen, den Kalibergbau in Roßleben wieder zu aktivieren. Ein Nordhäuser Unternehmen ist mit dabei...


Blindschachtbefahrungsanlage im Bergwerk Brefeld (Foto: SBN) Blindschachtbefahrungsanlage im Bergwerk Brefeld (Foto: SBN) Mehrere Interessenten werden sich an einen in Kürze beginnenden Bieterverfahren beteiligen. Einer davon hat bereits bei der SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH nachgefragt, ob das traditionsreiche Unternehmen die Planung der neuen Schächte übernehmen könnte.

Dass die Anfrage nach Nordhausen kam, das hat seinen Grund. In den Zeiten vor der politischen Wende waren die Nordhäuser Schachtbauer die anerkannten Spezialisten für den Untertagebau. Sie betreuten alle vorhandenen Kalibergwerke und waren von Beginn an federführend an der Erschließung der Kalilagerstätte Zielitz beteiligt.

Obwohl dieses originäre Geschäftfeld der Nordhäuser Schachtbauer nach der Wende fast völlig wegbrach, wurden die Erfahrungen und die Kompetenzen im Untertagebergbau erhalten. Aus heutiger Sicht eine überaus richtige unternehmerische Entscheidung. In der SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH spricht man von den „schlummernden Erfahrungen“, die seit einiger Zeit verstärkt zum Leben erweckt werden.

Bleicherode (Foto: SBN) Bleicherode (Foto: SBN)

Und diese Erfahrungen sprechen für eine Beteiligung der SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH an der Neubelebung des Kalibergbaus nahe Roßleben. Das Nordhäuser Unternehmen kennt die bis kurz nach der Wende genutzten Abbaufelder und technischen Anlagen wie kein anderes. Hinzu kommt die Tatsache, daß die Nordhäuser das komplette notwendige Leistungsspektrum anbieten können. „Die Möglichkeiten der SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH an solch einem Standort wie in Roßleben reichen von der Erschließung, der Sanierung bis hin zur Betreuung und zum Service an Schächten und Strecken. Derart geballte Kompetenz können in Deutschland lediglich zwei weitere Unternehmen anbieten, wobei unser Unternehmen im Bereich des Kalibergbaus gerade durch die Arbeiten im Zielitzer Revier der einzige Anbieter ist, der über technologische und personelle Erfahrungen im kompletten Neuaufschluß einer Kalilagerstätte verfügt“, erläutert Dr. Eberhard Anders, der Leiter des Geschäftsbereichs Untertagebau.

Neben der guten Ausgangsposition der SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH für den Standort Roßleben, ist das Unternehmen auch im Ausland mit seinen Bergbaukompetenzen ein gefragter Partner. Dort ist die SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH an den Planungen für ein neu entstehendes Kalibergwerk bei Wolgograd in Rußland beteiligt.

Die Geschäftsleitung der SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH steht im Bereich Untertagebau den kommenden Anforderungen aufgeschlossen und gewappnet gegenüber, da in den nächsten Jahren vor allem in den neuen Bundesländern weitere bekannte Rohstofflagerstätten auf einen rentablen Abbau hin untersucht werden. Mehr noch: Für diese Aufgaben könnte die Zahl der Fachleute und Spezialisten schrittweise erhöht werden, damit der neu entstehende Markt auch bedient werden kann.

Ein Beispiel für diesen Trend ist die Erkundung der Kupfererz-Lagerstätte bei Spremberg. Auch hier könnte die SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH eine gewichtige Rolle spielen.
Autor: nnz

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