Di, 18:19 Uhr
05.03.2002
Entscheidungen sind gefallen
Nordhausen (nnz). Bei Reemtsma in Nordhausen ist die Entscheidungsphase für die Mitarbeiter abgelaufen. Wie viele Beschäftigte nach Hannover wechseln werden, das hat die nnz erfahren.
Rund 75 Kolleginnen und Kollegen werden in den nächsten Wochen und Monaten ihre Sache packen und Nordhausen in Richtung Hannover-Langenhagen verlassen. Das sagte Reemtsma-Betriebsratschef Harald Messner der nnz. Ursprünglich hatten über 80 Mitarbeiter eine Wechselabsicht bekundet. Die jetzigen Zahlen seien jedoch immer noch als vorläufig zu betrachten, da der Konzern auch Nachzüglern die Möglichkeit eines Wechsels eingeräumt habe.
Die ersten Mitarbeiter werden im April nach Hannover fahren, in den kommenden Monaten werden weitere folgen. Bis zum September soll die Aktion abgeschlossen sein. Für die ersten sechs Monate übernehme der Konzern die Fahrtkosten. Die Wechselwilligen kommen mehr aus der Verwaltung und der Technik als aus der Produktion, so Messner. Mitunter würden ganze Familien Nordhausen verlassen. Hierbei handelt es sich sowohl um Ehepaare, die gemeinsam bei Reemtsma gearbeitet hatten, als auch um Ehepartner, die in dieser Region aufgrund von Arbeitslosigkeit sowieso keine Perspektive sehen und ihrem Partner folgen. Die Aussichten auf einen Job in oder um Hannover herum sind eben besser als in Nordthüringen.
Die Mitarbeiter, die nach der Testphase in Hannover wieder zurück in ihre Heimat kommen wollen, verlieren auf keinen Fall ihre Ansprüche aus dem Sozialplan. Der wurde vor kurzem unterschrieben. Für Harald Messner ist dies trotz aller guten Konditionen immer noch die zweite Lösung. Besser wäre der Erhalt des Standortes in Nordhausen gewesen, betont der Vorsitzende des Betriebsrates gegenüber nnz.
Autor: nnzRund 75 Kolleginnen und Kollegen werden in den nächsten Wochen und Monaten ihre Sache packen und Nordhausen in Richtung Hannover-Langenhagen verlassen. Das sagte Reemtsma-Betriebsratschef Harald Messner der nnz. Ursprünglich hatten über 80 Mitarbeiter eine Wechselabsicht bekundet. Die jetzigen Zahlen seien jedoch immer noch als vorläufig zu betrachten, da der Konzern auch Nachzüglern die Möglichkeit eines Wechsels eingeräumt habe.
Die ersten Mitarbeiter werden im April nach Hannover fahren, in den kommenden Monaten werden weitere folgen. Bis zum September soll die Aktion abgeschlossen sein. Für die ersten sechs Monate übernehme der Konzern die Fahrtkosten. Die Wechselwilligen kommen mehr aus der Verwaltung und der Technik als aus der Produktion, so Messner. Mitunter würden ganze Familien Nordhausen verlassen. Hierbei handelt es sich sowohl um Ehepaare, die gemeinsam bei Reemtsma gearbeitet hatten, als auch um Ehepartner, die in dieser Region aufgrund von Arbeitslosigkeit sowieso keine Perspektive sehen und ihrem Partner folgen. Die Aussichten auf einen Job in oder um Hannover herum sind eben besser als in Nordthüringen.
Die Mitarbeiter, die nach der Testphase in Hannover wieder zurück in ihre Heimat kommen wollen, verlieren auf keinen Fall ihre Ansprüche aus dem Sozialplan. Der wurde vor kurzem unterschrieben. Für Harald Messner ist dies trotz aller guten Konditionen immer noch die zweite Lösung. Besser wäre der Erhalt des Standortes in Nordhausen gewesen, betont der Vorsitzende des Betriebsrates gegenüber nnz.

