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Fr, 18:12 Uhr
12.10.2007

Nur ein Sieg zählt

Nordhausen (nnz). Mit gemischten Gefühlen fahren die Nordhäuser Handballer am 4. Spieltag der Landesliga zum Tabellennachbarn Friedrichroda. Zwar gewannen die Nordhäuser in der letzten Spielserie, doch diesmal stehen die Vorzeichen auf Sturm, meint Frank Ollech in seinem Vorbericht.


Während der Gastgeber, der SV 05 Friedrichrode, am letzten Wochenende überraschend klar mit 40:30 in Gotha gewann, verloren die Südharzer ebenso unerwartet das Spitzenspiel gegen Bad Langensalza klar mit 26:31. Der NSV haderte nach dem Spiel noch lange mit sich und trauerte den vergebenen Chancen hinterher. Die Niederlage, so unerwartet sie kam, traf sie wie ein Blitzschlag. Unter der Woche war deshalb Motivationstraining angesagt. Der angeschlagene Steffan Fuhrmann wurde gar von den Einheiten befreit um seine Schulterverletzung zu kurieren.

Der NSV weis um die Schwere der kommenden Aufgaben. Eine weitere Niederlage würde ein schwerer Rückschlag in der noch jungen Saison bedeuten. Bis jetzt ist noch nicht viel passiert. Die Spiele der Rivalen gegeneinander stehen zum größten Teil an. Auch sie werden sich die Punkte gegenseitig abnehmen. Noch liegen 19. Spieltage vor dem NSV und abgerechnet wird zum Schluss.

Auch die Gastgeber sehen das ebenso. Im letzten Jahr erstmalig in der Landesliga vertreten, spielten sie während des Saisonverlaufs gegen den Abstieg. In dieser Saison gingen sie zwar schon in Goldbach unter, behaupteten sich aber wie bereits erwähnt gegen Gotha. Die Favoritenbürde liegt trotzdem auf den Schultern des NSV. Im Gegensatz zu den Gastgebern wollen sie an der Tabellenspitze mitmischen und sind zum Siegen verdammt. Erst dann können sie auf die restlichen Ergebnisse der Liga schauen, die da nicht minder Interessant sind.

Im Spitzenspiel stehen sich da die noch ungeschlagenen Mannschaften von Wutha Farnroda und der ThSV Eisenach III gegenüber. Ebenfalls spannend die Begegnung des einstigen Ligaprimus SG Schnellmannshausen. Die SG startete von allen Spitzenteams am schlechtesten und ist ebenfalls in Zugzwang. Die Überraschungsmannschaft bisher ist der HV 90 Artern. Diese müssen bei den ebenfalls noch ungeschlagenen Mühlhäusern ran. Im Kellerduell stehen sich Platz 12 Gotha und Platz 11 Nazza gegenüber. Nur der Sieger wird den Anschluß halten können. Die verbindlich leichteste Aufgaben hat der Tabelleführer die SG Erfurt/Bad Langensalza zu bestreiten. Sie spielen vor heimischer Kulisse gegen die vor der Saison hoch gelobten Sömmerdaer, die aber bisher Null Pluspunkte auf ihrem Konto verbuchen konnten.

Ansonsten ist im Handballlager an diesem Wochen etwas Ruhe nach dem stürmischen Beginn eingekehrt. Nur zwei weitere Spiele stehen auf dem Programm.

In der Oberliga muss die B-Jugend nach Gera und die II. Männer nach Bad Langensalza um gegen die SG Erfurt/ Bad Langensalza III zu bestehen. In beiden Spielen sind die Gastgeber Favorit und somit stehen die Chancen für einen Auswärtssieg nicht gut.
Autor: nnz

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