Mo, 08:00 Uhr
04.03.2002
Klare Aussagen gefordert
Ellrich/Walkenried (nnz). Noch immer ist die Situation um den Fortgang der Bauarbeiten auf der Strecke Nordhausen-Northeim höchst verworren. Damit wollen sich die Bahnfreunde im Südharz nicht zufrieden geben.
Von vier verschiedenen Stellen der Deutschen Bahn liegen jetzt vier unterschiedliche Aussagen zum Baufortgang entlang der Südharzstrecke NortheimNordhausen vor. Im schlimmsten Falle wird erst im Spätherbst weitergebaut, der Busverkehr aber bis dahin beibehalten. Das können wir wegen der Unzulänglichkeiten des Schienenersatzverkehrs (SEV) keinesfalls akzeptieren fasst Michael Reinboth, Sprecher der Initiative Höchste Eisenbahn für den Südharz, die gegenwärtige Lage zwischen Northeim und Nordhausen zusammen.
Die Konzernbevollmächtigten Meyer in Hannover und Brehm in Erfurt, Pressesprecherin Kopke, die Zentrale in Berlin - alle nennen andere Gründe und Termine. Derweil fahren Busse und halten den Verkehr mehr schlecht als recht aufrecht. Den von Frau Kopke beschriebenen Vorteil des weniger Umsteigens sehen wir nicht: Von Ellrich nach Erfurt muss man jetzt sogar häufiger Umsteigen. Außerdem gehen Anschlüsse verloren, der Bus braucht 10-15 Minuten länger, die Zustände sind zu bestimmten Tageszeiten wegen der Unflexibilität oft unerträglich, für Fahrräder und Kinderwagen ist mitunter kaum Platz merkt Reinboth zu den von der DB angepriesenen Vorzügen der Busse an. Das ist ein Notbehelf, der so schnell wie möglich wieder weg muss. Und wenn erst im Herbst weiter gebaut wird, müssen ab Ende der Tunnelsanierung bis dahin wieder Züge fahren fordert er.
Letzte Aussage von Herrn Brehm, Konzernbevollmächtigter in Erfurt: Es werde nun doch auch zwischen Ellrich und Woffleben gebaut. Nach Aussagen anderer Stellen der DB etwa gleichen Datums geht genau das nicht, weil die Pläne nicht fertig sind. Wem sollen wir nun glauben - und wer erlöst uns so schnell wie möglich von den 40 Minuten Busfahrt? fragt der Sprecher, der darauf setzt, dass DB-Vertreter beim Frühjahrstreffen der Initiative am 23. März in Scharzfeld klare Aussagen treffen werden.
Autor: nnzVon vier verschiedenen Stellen der Deutschen Bahn liegen jetzt vier unterschiedliche Aussagen zum Baufortgang entlang der Südharzstrecke NortheimNordhausen vor. Im schlimmsten Falle wird erst im Spätherbst weitergebaut, der Busverkehr aber bis dahin beibehalten. Das können wir wegen der Unzulänglichkeiten des Schienenersatzverkehrs (SEV) keinesfalls akzeptieren fasst Michael Reinboth, Sprecher der Initiative Höchste Eisenbahn für den Südharz, die gegenwärtige Lage zwischen Northeim und Nordhausen zusammen.
Die Konzernbevollmächtigten Meyer in Hannover und Brehm in Erfurt, Pressesprecherin Kopke, die Zentrale in Berlin - alle nennen andere Gründe und Termine. Derweil fahren Busse und halten den Verkehr mehr schlecht als recht aufrecht. Den von Frau Kopke beschriebenen Vorteil des weniger Umsteigens sehen wir nicht: Von Ellrich nach Erfurt muss man jetzt sogar häufiger Umsteigen. Außerdem gehen Anschlüsse verloren, der Bus braucht 10-15 Minuten länger, die Zustände sind zu bestimmten Tageszeiten wegen der Unflexibilität oft unerträglich, für Fahrräder und Kinderwagen ist mitunter kaum Platz merkt Reinboth zu den von der DB angepriesenen Vorzügen der Busse an. Das ist ein Notbehelf, der so schnell wie möglich wieder weg muss. Und wenn erst im Herbst weiter gebaut wird, müssen ab Ende der Tunnelsanierung bis dahin wieder Züge fahren fordert er.
Letzte Aussage von Herrn Brehm, Konzernbevollmächtigter in Erfurt: Es werde nun doch auch zwischen Ellrich und Woffleben gebaut. Nach Aussagen anderer Stellen der DB etwa gleichen Datums geht genau das nicht, weil die Pläne nicht fertig sind. Wem sollen wir nun glauben - und wer erlöst uns so schnell wie möglich von den 40 Minuten Busfahrt? fragt der Sprecher, der darauf setzt, dass DB-Vertreter beim Frühjahrstreffen der Initiative am 23. März in Scharzfeld klare Aussagen treffen werden.

