So, 14:57 Uhr
30.09.2007
Eine Woche auf der BUGA
Nordhausen (nnz). sieben Tage lang war der Steinmetz Jan Fehling aus dem Nordhäuser Ortsteil Herreden zu Gast auf der Bundesgartenschau in Ronneburg, um dort BUGA-Besuchern einen Blick hinter seine traditionelle Handwerkskunst zu ermöglichen. Die nnz mit einem Bericht dazu...
Es war ein rundherum tolles Erlebnis – mit diesen Worten bilanziert der Nordthüringer Steinmetz Jan Fehling aus Herreden seinen siebentägigen Besuch auf der Bundesgartenschau in Ronneburg. Dort war er als Fachmann Gast im Pavillon der Landschaftsgärtner, um neugierigen Besuchern einen Blick hinter die Kulissen seiner Handwerkskunst zu ermöglichen und Skulpturen für den eigenen Garten vorzustellen. Das Interesse war groß, obwohl das Wetter alles andere als vorteilhaft war, erzählt Jan Fehling. Doch immer wieder kamen die BUGA-Besucher auf mich zu, um zu erfahren, wie ich zu meinen Ideen gekommen bin und welche Erfahrungen ich selbst bei der Arbeit mit den schweren Natursteinen gemacht habe.
Eine Woche auf der BUGA (Foto: nnz)
Die BUGA war seiner Ansicht nach eine tolle Plattform, um Menschen seine Fertigkeiten mit Schlageisen, Knüpfel und anderen Werkzeugen näher zu bringen. Mitgebracht hatte er deshalb auch zahlreiche Arbeitsproben, die er in seiner Werkstatt hergestellt hat: Bänke, Brunnen, Hocker, Tische, Gartenkerzen oder kleine Accessoires. Skulpturen haben als Gestaltungselemente schon in der Antike viele Gärten bereichert, erzählt Fehling. Deshalb sollten sich Hobbygärtner auch heute immer mal wieder Gedanken machen, wie kleine oder große Skulpturen den Garten bereichern können. Da Natursteine im Garten-Landschaftsbau in den letzten Jahren immer mehr im Trend sind, wollten viele Besucher der Gartenschau natürlich auch viel über dieses Thema wissen.
Der 42jährige Steinmetz hatte sich schon als Jugendlicher keinen anderen Beruf als den des Steinmetzes vorstellen können. Es ist diese Dauerhaftigkeit, die ich an den Natursteinen mag, ich kann sie formen, bearbeiten, neue Dinge aus ihnen herstellen und doch bleiben sie beständig, überdauern Wind und Wetter, schwärmt Fehling. Und es geht auch um Tradition: deshalb ist er besonders stolz, dass er bereits fünf Auszubildenden das harte Handwerk beibringen konnte. Insofern war der BUGA-Besuch auch ein Stück Werbung – für sein Hofatelier in Herreden und seinen traditionellen Beruf.
Autor: nnzEs war ein rundherum tolles Erlebnis – mit diesen Worten bilanziert der Nordthüringer Steinmetz Jan Fehling aus Herreden seinen siebentägigen Besuch auf der Bundesgartenschau in Ronneburg. Dort war er als Fachmann Gast im Pavillon der Landschaftsgärtner, um neugierigen Besuchern einen Blick hinter die Kulissen seiner Handwerkskunst zu ermöglichen und Skulpturen für den eigenen Garten vorzustellen. Das Interesse war groß, obwohl das Wetter alles andere als vorteilhaft war, erzählt Jan Fehling. Doch immer wieder kamen die BUGA-Besucher auf mich zu, um zu erfahren, wie ich zu meinen Ideen gekommen bin und welche Erfahrungen ich selbst bei der Arbeit mit den schweren Natursteinen gemacht habe.
Eine Woche auf der BUGA (Foto: nnz)
Die BUGA war seiner Ansicht nach eine tolle Plattform, um Menschen seine Fertigkeiten mit Schlageisen, Knüpfel und anderen Werkzeugen näher zu bringen. Mitgebracht hatte er deshalb auch zahlreiche Arbeitsproben, die er in seiner Werkstatt hergestellt hat: Bänke, Brunnen, Hocker, Tische, Gartenkerzen oder kleine Accessoires. Skulpturen haben als Gestaltungselemente schon in der Antike viele Gärten bereichert, erzählt Fehling. Deshalb sollten sich Hobbygärtner auch heute immer mal wieder Gedanken machen, wie kleine oder große Skulpturen den Garten bereichern können. Da Natursteine im Garten-Landschaftsbau in den letzten Jahren immer mehr im Trend sind, wollten viele Besucher der Gartenschau natürlich auch viel über dieses Thema wissen. Der 42jährige Steinmetz hatte sich schon als Jugendlicher keinen anderen Beruf als den des Steinmetzes vorstellen können. Es ist diese Dauerhaftigkeit, die ich an den Natursteinen mag, ich kann sie formen, bearbeiten, neue Dinge aus ihnen herstellen und doch bleiben sie beständig, überdauern Wind und Wetter, schwärmt Fehling. Und es geht auch um Tradition: deshalb ist er besonders stolz, dass er bereits fünf Auszubildenden das harte Handwerk beibringen konnte. Insofern war der BUGA-Besuch auch ein Stück Werbung – für sein Hofatelier in Herreden und seinen traditionellen Beruf.


