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Fr, 13:42 Uhr
21.09.2007

Nüchtern und sachbezogen

Nordhausen (nnz). Rund um die Gentechnik drehte sich in dieser Woche ein Vortrag innerhalb einer ganz besonderen Woche. Einzelheiten in Ihrer nnz.


Mit dem Goethezitat: „Die Natur versteht keinen Spaß, sie ist immer wahr, immer ernst, immer streng, sie hat immer recht und die Fehler und Irrtümer sind immer des Menschen “ endete der Vortrag von Monika Karwath zum Thema Agro-Gentechnik im Rahmen der „Fairen Woche“ in Nordhausen.

In einem nüchternen sachbezogenen Vortrag machte Monika Karwath die Zuhörer hellhörig, als sie feststellte „ich fühle mich bedroht“! Millionen Deutschen geht es offensichtlich ebenso, wenn lt. Umfrage 75 % der Deutschen keine gentechnisch veränderten Lebensmittel kaufen möchten.

Im Herbst beschließt der Deutsche Bundestag das neue Gentechnikgesetz, und noch haben Millionen Bürger, auch die Bürger des Südharzes die Chance, die Bundestagsabgeordneten durch direktes Anschreiben darauf aufmerksam zu machen, dass sie die Entwicklung weg von den natürlichen Lebensgrundlagen und hin zur weltweiten Konzernbildung für landwirtschaftliches Saatgut ablehnen.

Die Risiken sind zu hoch: Sie sind nicht kalkulierbar , sie sind nicht kontrollierbar und sie sind nicht rückholbar, so Monika Karwath. Verlierer sind langfristig die Landwirte. Die Gewinner sind und das nur zeitlich begrenzt, die Konzerne. Länder wie die Schweiz, Österreich, Ungarn, Griechenland und Polen lehnen die Gentechnik ab. Deutschland steht noch am Anfang und sollte sich an die Seite der o.g. Länder stellen.

Ein Film mit dem Titel „Leben außer Kontrolle“ von Regisseur Bertram Verhaag schloss sich dem Vortrag von Monika Karwath an und überzeugte in seiner sparsamen Argumentation mehr als drastische Dokumentationen es vermögen. Der Abend muss unbedingt wiederholt werden, damit die Bevölkerung umfassend informiert wird, so das Fazit der Besucher.
Autor: nnz

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