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Do, 17:07 Uhr
13.09.2007

Zu Besuch in der „alten“ Heimat

Nordhausen (nnz). Um eine Woche verlängert bis zum 7. Oktober wird die Ausstellung „Nordhausen und seine Brennereien“ im Museum „Flohburg“ in der Nordhäuser Altstadt. Grund ist die gute Resonanz. Das sagte jetzt Museumsleiter Jürgen Rennebach der nnz.

Zu Gast im Museum (Foto: I. Bergmann) Zu Gast im Museum (Foto: I. Bergmann)

Seit Mitte Mai hätten sich bis heute knapp 3.500 Besucher die Ausstellung angesehen, unter ihnen Schulklassen, Nordhäuser aber auch viele Auswärtige. Auch die Familien Schmidtke aus Pirna und Makarinus aus Berlin zog es heute in die Nordhäuser Altstadt (siehe Foto). „Wir sind hier geboren und aufgewachsen, haben hier im Nordhäuser Rathaus vor 50 beziehungsweise 52 Jahren geheiratet und wollten deshalb noch einmal die Erinnerungen an unsere Kinder- und Jugendjahre auffrischen“, sagten die beiden Schwestern. Diese Ausstellung habe aber auch noch eine andere Erinnerung in ihnen geweckt – auch ihr Großvater Selmar Marhold sei ein Brennereibesitzer in Nordhausen gewesen, deswegen sei es um so schöner, hier die gute alte Nordhäuser Brenntradition in einer Ausstellung zu finden.

Angetan und angenehm überrascht waren beide Familien auch über die vielen Veränderungen in der Stadt, die liebevoll gestalteten Details, Blumenrabatten, Häuser und Straßenzüge. „Weil wir das alte Nordhausen von früher kennen, wissen wir um so mehr zu schätzen, was hier geleistet wurde“, sagten sie.

„Nach dem 7. Oktober werden wir mit dem Aufbau für die neue Ausstellung ‚1080 Jahre Nordhausen – Menschen, Bilder, Dokumentationen’ beginnen, die am 30. Oktober eröffnet werden soll“, sagte Jürgen Rennebach.“ Sie werde sich mit bedeutenden Persönlichkeiten und Ereignissen aus der wechselvollen Geschichte der Stadt befassen. Und so viel sei schon verraten, sagt er, nach allen Persönlichkeiten wurden Nordhäuser Straßen benannt.
Autor: nnz

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