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Sa, 19:32 Uhr
08.09.2007

Regionalplan und Naturpark

Nordhausen (nnz). Im derzeit öffentlich ausliegenden Regionalplan werden unter anderem die Gebiete für Rohstoffabbau und das regionale Verkehrsnetz festgeschrieben. Vielen Bürgern ist gar nicht bekannt wie wichtig diese Regionalpläne sind. Die MIT möchte eine Diskussion zu der Planung anregen.

In der letzten Vorstandssitzung des Kreisvorstandes der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU stand der derzeit öffentlich ausliegende Regionalplan Nordthüringen als Aufgabenschwerpunkt auf der Tagesordnung. Mit den Regionalplänen legen die Regionalen Planungsgemeinschaften Nord-, Mittel-, Südwest- und Ostthüringen – als Träger der Regionalplanung – die räumliche und strukturelle Entwicklung ihrer Planungsregion in Formen von Zielen und Grundsätzen der Raumordnung fest.

Die MIT bedauert das in einer großen Breite der Bevölkerung die Wichtigkeit und Auswirkungen der Regionalpläne nicht bekannt sind. So werden z. B. die Vorrang- und Vorbehaltsgebiete für Windenergie, Rohstoffabbau, das regionale Verkehrsnetz oder Siedlungszäsuren wie für die Gemeinde Ilfeld in den Plänen festgeschrieben. Der MIT-Vorstand hat beschlossen Ergänzungen z. B. bei der Wichtigkeit des Berufsschulstandortes Nordhausen, so wie den Vorbehaltsgebieten für Tourismus und Erholung in der Anhörungsfrist einzubringen. Zusätzlich bittet er auf Grund der Wichtigkeit, alle Verbände, Institutionen und interessierten Bürger, Ihre Anregungen für die Zukunftsgestaltung unserer Region einzubringen.

Informationen zum Thema sind im Internet abzurufen unter: www.regionalplanung.thueringen.de
Im Zusammenhang mit der erneuten aktuellen Diskussion zum Thema Naturpark „Südharz“ regte Neu eine breite Information in der Öffentlichkeit über Vor- und Nachteile sowie der Einbindung der Betroffenen und einer ehrlichen Aussage über die zukünftigen Kosten einer eventuellen Naturparkverwaltung sowie der Kostenträger an.

„Wichtig für Attraktivität unsere Region ist in diesem Zusammenhang darauf hin zu wirken, dass sich der Landkreis in der Außenwirkung nicht als ein zerstrittener Haufen, sondern sich als eine Region versteht in der Naturschutz als eine feste Größe in der Wirtschaft akzeptiert ist und z. B. über gemeinsame praxisnahe Konzepte neue nachhaltige Arbeitsplätze geschaffen werden“.
Auch bei der medienwirksamen Vorstellung von öffentlichen Projekten, wie z. B. Nachhaltigkeitsabkommen, ökologischer Landkreis oder Strategiepapier sollte regelmäßig die breite Akzeptanz in unserer Region sowie die erfolgreiche praktische Umsetzung von den Beteiligten verantwortet werden.

Niels Neu, MIT-Vorstand Nordhausen
Autor: nnz

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