Sa, 19:05 Uhr
08.09.2007
Hoffmann macht Hoffnung
Nordhausen (nnz). Die Thüringenligisten von Wacker 90 empfingen heute Nachmittag den Aufsteiger aus Schlotheim. Ob endlich der erste Sieg eingefahren werden konnte, weiß Ihre nnz.
Um es vorwegzunehmen: Es hat am Ende zu einem 2:1-Sieg für Nordhausen gereicht.
Dem waren allerdings neunzig Minuten Schwerstarbeit vorangegangen. Zur Verletztenliste (Pistorius, N. Steinberg, Schönberger, Dobrzykowsky nicht richtig fit) kam die Sperre von Sören Wenzel aus der letzten Partie und auch Spielmacher Ciesla ging angeschlagen ins Spiel. So stellte sich das Wacker-Team praktisch selbst auf, Trainer Venth brachte Steffen Heise von Beginn an auf der rechten Seite und die Truppe ging von Anfang an forsch zu Werke.
Ein Distanzschuss von Ciesla zischt in der 4. Minute vorbei, in der 10. haben die Zuschauer den Torschrei schon auf den Lippen, aber Lars Pohl passt im Strafraum quer auf Hauke Lattmann, der am leeren Tor vorbeischiebt. In der 14. Minute sprintete der agile Kapitän Pohl in eine Schlotheimer Rückgabe, wird aber dann abgedrängt, in der 15. hält Martin Hirschelmann per Fernschuss drauf, knapp vorbei.
So kam es, wie es schon gegen Schmölln kam, die Gäste gingen in Führung, dieses Mal per Sonntagsschuss in den rechten Winkel des Finsterbusch-Gehäuses. Petr Tuma hatte in der 16.Minute abgezogen.
Dann kam die Zeit des Stephan Hoffmann, der über die linke Seite immer wieder für Druck sorgte. In der 20. Minute rauscht sein schulmäßiger Kopfball am Gästetor vorbei, aber in der 26. hämmert er freistehend nach einer Ecke das Leder in die Maschen. In der 31. hätte er zum Helden werden können, als er eine lange Flanke an der Strafraumgrenze volley aufs Tor jagt. Leider aber darüber hinweg. Mehr Positives gibt es vom ersten Abschnitt nicht zu berichten.
Die zweite Hälfte begann so zerfahren wie die erste aufhörte. Glück für Wacker als sich Elle und Hirschelmann beim Kopfball gegenseitig behindern und der Schlotheimer Reuter so überrascht ist, dass er die Chance kläglich versiebt. Wacker ist bemüht, aber die Präzision fehlt und wohl auch das Selbstvertrauen. Nur Stephan Hoffmann bringt Schwung von der linken Seite, seine Eingabe in der 60. Minute fängt der Gästekeeper gerade noch ab.
Dann passiert lange nichts, Wacker erhöht den Druck, aber es springt nichts Zählbares heraus. Eine der vielen Ecken in der 77. Minute scheint schon von der SSV-Abwehr geklärt zu sein, dann kommt es zu einem Gestocher am linken Pfosten, der Ball springt hoch. Und wer hält den Kopf hin und drückt den Ball zu einem kuriosen 2:1 über die Linie? Genau: Stephan Hoffmann mit seinem bereits 5. Saisontreffer.
Mit viel Applaus wird der fleißige Kämpfer Hauke Lattmann in der 82. Minute vom Publikum verabschiedet, kurz darauf vereitelt Christian Finsterbusch mit einem Reflex den Ausgleich der Gäste und nach weiteren bangen 5 Minuten ist endlich Schluss. Jubel im Nordhäuser Lager, Niedergeschlagenheit bei den Gästen, die an einem Unentschieden nahe dran waren.
Was bleibt sind drei Punkte, wie die errungen wurden, interessiert nächste Woche niemanden mehr. Dann geht es zur zweiten Pokalrunde nach Bad Blankenburg. Eine weitere gute Möglichkeit, sich innerhalb der Mannschaft unter Wettkampfbedingungen zu finden.
Trainerstimmen:
Harald Fritz (SSV Schlotheim 07):
Ein Unentschieden wäre heute verdient gewesen. Die Mannschaft hat Moral bewiesen, aber durch zwei individuelle Fehler wurden wir um den Lohn gebracht. Ich habe meiner jungen Mannschaft vor der Saison gesagt, dass es ganz schwer wird und wir müssen uns nun auf das nächste Spiel gegen Schmölln konzentrieren.
Burkhard Venth (Wacker 90):
Wir standen mächtig unter Druck vor der Partie und ich bin sehr froh über dieses Erfolgserlebnis. Nach zehn Minuten hätten wir führen müssen, dann wäre die Partie anders gelaufen. So wurden wir durch einen Sonntagsschuss aus dem Konzept gebracht. Aufgrund der mehr gewonnenen Zweikämpfe und der besseren Chancen haben wir verdient gewonnen. Alle haben gut gekämpft in unserer personell angespannten Situation. Steffen Heise hat seine Sache sehr gut gemacht.
Autor: oschUm es vorwegzunehmen: Es hat am Ende zu einem 2:1-Sieg für Nordhausen gereicht.
Dem waren allerdings neunzig Minuten Schwerstarbeit vorangegangen. Zur Verletztenliste (Pistorius, N. Steinberg, Schönberger, Dobrzykowsky nicht richtig fit) kam die Sperre von Sören Wenzel aus der letzten Partie und auch Spielmacher Ciesla ging angeschlagen ins Spiel. So stellte sich das Wacker-Team praktisch selbst auf, Trainer Venth brachte Steffen Heise von Beginn an auf der rechten Seite und die Truppe ging von Anfang an forsch zu Werke.
Ein Distanzschuss von Ciesla zischt in der 4. Minute vorbei, in der 10. haben die Zuschauer den Torschrei schon auf den Lippen, aber Lars Pohl passt im Strafraum quer auf Hauke Lattmann, der am leeren Tor vorbeischiebt. In der 14. Minute sprintete der agile Kapitän Pohl in eine Schlotheimer Rückgabe, wird aber dann abgedrängt, in der 15. hält Martin Hirschelmann per Fernschuss drauf, knapp vorbei.
So kam es, wie es schon gegen Schmölln kam, die Gäste gingen in Führung, dieses Mal per Sonntagsschuss in den rechten Winkel des Finsterbusch-Gehäuses. Petr Tuma hatte in der 16.Minute abgezogen.
Dann kam die Zeit des Stephan Hoffmann, der über die linke Seite immer wieder für Druck sorgte. In der 20. Minute rauscht sein schulmäßiger Kopfball am Gästetor vorbei, aber in der 26. hämmert er freistehend nach einer Ecke das Leder in die Maschen. In der 31. hätte er zum Helden werden können, als er eine lange Flanke an der Strafraumgrenze volley aufs Tor jagt. Leider aber darüber hinweg. Mehr Positives gibt es vom ersten Abschnitt nicht zu berichten.
Die zweite Hälfte begann so zerfahren wie die erste aufhörte. Glück für Wacker als sich Elle und Hirschelmann beim Kopfball gegenseitig behindern und der Schlotheimer Reuter so überrascht ist, dass er die Chance kläglich versiebt. Wacker ist bemüht, aber die Präzision fehlt und wohl auch das Selbstvertrauen. Nur Stephan Hoffmann bringt Schwung von der linken Seite, seine Eingabe in der 60. Minute fängt der Gästekeeper gerade noch ab.
Dann passiert lange nichts, Wacker erhöht den Druck, aber es springt nichts Zählbares heraus. Eine der vielen Ecken in der 77. Minute scheint schon von der SSV-Abwehr geklärt zu sein, dann kommt es zu einem Gestocher am linken Pfosten, der Ball springt hoch. Und wer hält den Kopf hin und drückt den Ball zu einem kuriosen 2:1 über die Linie? Genau: Stephan Hoffmann mit seinem bereits 5. Saisontreffer.
Mit viel Applaus wird der fleißige Kämpfer Hauke Lattmann in der 82. Minute vom Publikum verabschiedet, kurz darauf vereitelt Christian Finsterbusch mit einem Reflex den Ausgleich der Gäste und nach weiteren bangen 5 Minuten ist endlich Schluss. Jubel im Nordhäuser Lager, Niedergeschlagenheit bei den Gästen, die an einem Unentschieden nahe dran waren.
Was bleibt sind drei Punkte, wie die errungen wurden, interessiert nächste Woche niemanden mehr. Dann geht es zur zweiten Pokalrunde nach Bad Blankenburg. Eine weitere gute Möglichkeit, sich innerhalb der Mannschaft unter Wettkampfbedingungen zu finden.
Trainerstimmen:
Harald Fritz (SSV Schlotheim 07):
Ein Unentschieden wäre heute verdient gewesen. Die Mannschaft hat Moral bewiesen, aber durch zwei individuelle Fehler wurden wir um den Lohn gebracht. Ich habe meiner jungen Mannschaft vor der Saison gesagt, dass es ganz schwer wird und wir müssen uns nun auf das nächste Spiel gegen Schmölln konzentrieren.
Burkhard Venth (Wacker 90):
Wir standen mächtig unter Druck vor der Partie und ich bin sehr froh über dieses Erfolgserlebnis. Nach zehn Minuten hätten wir führen müssen, dann wäre die Partie anders gelaufen. So wurden wir durch einen Sonntagsschuss aus dem Konzept gebracht. Aufgrund der mehr gewonnenen Zweikämpfe und der besseren Chancen haben wir verdient gewonnen. Alle haben gut gekämpft in unserer personell angespannten Situation. Steffen Heise hat seine Sache sehr gut gemacht.







