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Do, 17:28 Uhr
06.09.2007

Bromfläschchen beendete Unterricht

Bad Langensalza (nnz). Früher Unterrichtsschluß hatten heute Schüler des Salza-Gymnasiums in Bad Langensalza. Einer Lehrerin war eine Flasche mit Chemikalien aus der Hand gefallen. Die schnelle Reaktion der Frau verhinderte schlimmeres.

Für die Schüler des Salza-Gymnasiums in Bad Langensalza endete der Unterricht heute früher und ungewöhnlich. Im Vorbereitungsraum des Chemiekabinetts war es zu einem Bromunfall gekommen.
Einer 51-jährige Chemielehrerin war im Vorbereitungsraum ein Fläschchen Brom aus der Hand gefallen und auf dem Fußboden zerbrochen. Dadurch waren etwa 10 ml Brom freigesetzt worden.
Geistesgegenwärtig deckte die Frau das Brom mit Bindemittel ab, verließ den Raum und verschloss die Tür. Sie veranlasste sofort, das Alarm ausgelöst wurde.

Polizei und Rettungskräfte können der Schule bescheinigen, dass der Notfallplan ausgezeichnet funktionierte und eingehalten wurde. Alle Schüler hatten das Gebäude rasch verlassen. Die Feuerwehr beräumte die Schadensstelle und belüftete das Schulhaus. Es wurde darauf verzichtet, den Unterricht anschließend wieder aufzunehmen. Zwar waren keine Schadstoffe mehr zu messen, aber die Räume rochen noch stark nach Brom. Das hätte bei den Schülern zu Übelkeit und Kopfschmerzen führen können. Die Lehrerin wurde vor Ort von einem Notarzt versorgt. Sie hatte Schleim- und Bindehautreizungen erlitten.
Autor: nnz

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