Mi, 16:07 Uhr
05.09.2007
Gute Bilanz gegen Schlotheim
Nordhausen (nnz). Unsere Hoffnung wurde Wirklichkeit. Erinnern Sie sich an den Vorbericht zum Spiel in Steinach? Dort war zu lesen... KLaus Verkouter wie immer mit dem etwas anderen Vorbericht.
Vielleicht klappt es vor fremder Kulisse im Moment besser und man kann dort befreiter aufspielen. Auf jeden Fall muss der Tabellenplatz bald korrigiert werden. Doch das geht nun einmal nur über Punkte, die mit Sicherheit vom nächsten Gegner nicht verschenkt werden.
Beide Auswärtsspiele waren besser als das Schmöllner Trauerspiel. Der Tabellenplatz wurde korrigiert – und ein Punkt wurde auch geholt. Leider hatten auch die massiven Steinacher Angriffe auf die Schiedsrichter im Vorfeld ihre Wirkung hinterlassen. Sichtlich beeindruckt wurde konsequent gegen Wacker gepfiffen. Wie sagte ein Beobachter des Spiels später? Nur gut, dass der Ausgleich für die Hausherren schon in der 3. Minute der Nachspielzeit fiel. Sonst würde immer noch gespielt.
Die Mehrheit der Unparteiischen leistet Woche für Woche ehrliche ehrenamtliche Arbeit. Das wird sicherlich auch Herr Köhler am kommenden 4. Spieltag tun, wenn der Neuling SSV 07 Schlotheim in Nordhausen antritt. Die Anführungszeichen stehen deshalb, weil die Schlotheimer genauso viel Thüringenliga-Erfahrung haben wie die Einheimischen – es ist jeweils deren vierte Saison. Eine Unterschätzung des Gegners wäre also töricht.
Elle, Pohl und N. Steinberg sowie andere nicht mehr bei Wacker spielende Akteure haben bei den Thüringer Hallenmeisterschaften 2006 mit 1:2 gegen diesen Gegner verloren. Aus der gemeinsamen Thüringenliga-Zeit 2001/2002, an deren Ende der Nordhäuser Abstieg stand, haben bei den beiden Wacker-Siegen (2:1 auswärts; 2:0 zu Hause) außer den drei genannten Hallenspielern noch 87 Minuten Pistorius (zurzeit verletzt), der damalige Verteidiger Mook und für ein paar Minuten Kohlhause Kontakt zum SSV 07 gehabt. Aus dem 5:0-Pokalsieg 2002 kämen dann noch die Erfahrungen von Wenzel hinzu, die er allerdings wegen seiner Gelb-Roten Karte in Steinach nicht nutzen kann. Demnach ist der Kontrahent eine ziemlich unbekannte Größe für Wacker und die Zuschauer. Bekannt sind aber die Spiele der beiden Vereine gegeneinander – seit 1962 dreizehn an der Zahl.
Die weiteren neun ausgetragenen Begegnungen mit Schlotheim (damals unter den Namen Lok, ZSG sowie Sponeta spielend) wurden bis auf ein Unentschieden bei einem Hallenturnier 1996 alle von Wacker/Motor zumeist klar gewonnen, darunter besonders erwähnenswert noch zwei weitere Pokalsiege in Schlotheim (0:8; 1:4). Die restlichen Partien waren jedoch nur Freundschaftsspiele. Als höchstes Ergebnis konnte 1964 ein 11:0-Sieg in dieser Aufstellung registriert werden: O. Eisfeld; Nebelung, G. Hoffmann, Martens; Gabriel, Heine (ab 50. Dufen); Dölle, Hendreich, U. Hoffmann, Seib und Hose.
Trainer Burkhard Venth weiß, dass ein solches Ergebnis im Moment nicht wiederholbar ist. Dessen Vertrauen in seine Männer ist nach wie vor ungebrochen, da die äußerst fleißig trainieren. Herr Venth wünscht sich von den zuletzt unzufriedenen Fans aber auch etwas Geduld für den Einbau von sechs neuen Spielern und die Einführung eines neuen Spielsystems.
Dem Betrachter geben vor allen Dingen die letzten Spielminuten zu denken: Fünf der neun Gegentore fielen nach der 81. Spielminute. Hoffentlich ist am Sonnabend zu diesem Zeitpunkt schon alles klar. In diesem Sinne wünschen wir uns eine bessere Heimvorstellung in einem erfolgreichen Spiel.
Klaus Verkouter
Autor: nnzVielleicht klappt es vor fremder Kulisse im Moment besser und man kann dort befreiter aufspielen. Auf jeden Fall muss der Tabellenplatz bald korrigiert werden. Doch das geht nun einmal nur über Punkte, die mit Sicherheit vom nächsten Gegner nicht verschenkt werden.
Beide Auswärtsspiele waren besser als das Schmöllner Trauerspiel. Der Tabellenplatz wurde korrigiert – und ein Punkt wurde auch geholt. Leider hatten auch die massiven Steinacher Angriffe auf die Schiedsrichter im Vorfeld ihre Wirkung hinterlassen. Sichtlich beeindruckt wurde konsequent gegen Wacker gepfiffen. Wie sagte ein Beobachter des Spiels später? Nur gut, dass der Ausgleich für die Hausherren schon in der 3. Minute der Nachspielzeit fiel. Sonst würde immer noch gespielt.
Die Mehrheit der Unparteiischen leistet Woche für Woche ehrliche ehrenamtliche Arbeit. Das wird sicherlich auch Herr Köhler am kommenden 4. Spieltag tun, wenn der Neuling SSV 07 Schlotheim in Nordhausen antritt. Die Anführungszeichen stehen deshalb, weil die Schlotheimer genauso viel Thüringenliga-Erfahrung haben wie die Einheimischen – es ist jeweils deren vierte Saison. Eine Unterschätzung des Gegners wäre also töricht.
Elle, Pohl und N. Steinberg sowie andere nicht mehr bei Wacker spielende Akteure haben bei den Thüringer Hallenmeisterschaften 2006 mit 1:2 gegen diesen Gegner verloren. Aus der gemeinsamen Thüringenliga-Zeit 2001/2002, an deren Ende der Nordhäuser Abstieg stand, haben bei den beiden Wacker-Siegen (2:1 auswärts; 2:0 zu Hause) außer den drei genannten Hallenspielern noch 87 Minuten Pistorius (zurzeit verletzt), der damalige Verteidiger Mook und für ein paar Minuten Kohlhause Kontakt zum SSV 07 gehabt. Aus dem 5:0-Pokalsieg 2002 kämen dann noch die Erfahrungen von Wenzel hinzu, die er allerdings wegen seiner Gelb-Roten Karte in Steinach nicht nutzen kann. Demnach ist der Kontrahent eine ziemlich unbekannte Größe für Wacker und die Zuschauer. Bekannt sind aber die Spiele der beiden Vereine gegeneinander – seit 1962 dreizehn an der Zahl.
Die weiteren neun ausgetragenen Begegnungen mit Schlotheim (damals unter den Namen Lok, ZSG sowie Sponeta spielend) wurden bis auf ein Unentschieden bei einem Hallenturnier 1996 alle von Wacker/Motor zumeist klar gewonnen, darunter besonders erwähnenswert noch zwei weitere Pokalsiege in Schlotheim (0:8; 1:4). Die restlichen Partien waren jedoch nur Freundschaftsspiele. Als höchstes Ergebnis konnte 1964 ein 11:0-Sieg in dieser Aufstellung registriert werden: O. Eisfeld; Nebelung, G. Hoffmann, Martens; Gabriel, Heine (ab 50. Dufen); Dölle, Hendreich, U. Hoffmann, Seib und Hose.
Trainer Burkhard Venth weiß, dass ein solches Ergebnis im Moment nicht wiederholbar ist. Dessen Vertrauen in seine Männer ist nach wie vor ungebrochen, da die äußerst fleißig trainieren. Herr Venth wünscht sich von den zuletzt unzufriedenen Fans aber auch etwas Geduld für den Einbau von sechs neuen Spielern und die Einführung eines neuen Spielsystems.
Dem Betrachter geben vor allen Dingen die letzten Spielminuten zu denken: Fünf der neun Gegentore fielen nach der 81. Spielminute. Hoffentlich ist am Sonnabend zu diesem Zeitpunkt schon alles klar. In diesem Sinne wünschen wir uns eine bessere Heimvorstellung in einem erfolgreichen Spiel.
Klaus Verkouter

