Mi, 12:32 Uhr
05.09.2007
Tagung zur Pflege
Ilfeld (nnz). In einer alternden Gesellschaft ist Pflege ein zentrales Thema. Wie kann sie organisiert werden? Welche Probleme gibt es und wie lassen sich diese lösen? Das wurde beim Pflegesymposium erörtert.
Unter Schirmherrschaft des Thüringer Ministers für Soziales, Familie und Gesundheit, Dr. Klaus Zeh veranstalteten der Deutsche Pflegeverband und die Neanderklinik Harzwald GmbH in der von beiden getragenen Akademie für Gesundheits- und Pflegeberufe das 2. Thüringer Pflegesymposium. Zu dieser Veranstaltung kamen 100 Pflegefachkräfte aus Thüringen, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Niedersachsen.
Sozialminister Dr. Klaus Zeh stellte in seinem Grußwort u. a. fest: Das Älterwerden unserer Gesellschaft, aber auch der soziale Wandel und veränderte Familienstrukturen werden die Pflege künftig vor neue Herausforderungen stellen.Um sie zu meistern, setzen wir auf die Kooperation aller Beteiligten, seien es ambulante Dienste oder stationäre Pflegeeinrichtungen, Ärztinnen und Ärzte, Krankenhäuser, Pflegekassen, Familienangehörige oder bürgerschaftlich engagierte Menschen
Bürgermeister René Schröter-Appenrodt, Ilfeld, sieht in den Aktivitäten der Veranstalter in den letzten Jahren und bei der stets hohen Teilnehmerzahl eine zukunftsorientierte Qualitätsoffensive.
Ein Schwerpunktthema der Veranstaltung beschäftigt gilt Pflegestandards unter fachlichen und politischen Aspekten. Frau Prof. Dr. Doris Schiemann, Leiterin des Deutschen Netzwerkes für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) aus Osnabrück wird die Chancen zur Verbesserung der Pflegequalität für Patienten und Bewohner sowie für die Pflegefachkräfte durch Umsetzung der bisherigen Pflegestandards aufzeigen.
Qualitätsprüfungen und –auswirkungen für den ambulanten und stationären Bereich in Thüringen wurden Frau Kerstin Höll vom MDK (Medizinischer Dienst der Krankenkassen), Thüringen, anhand von Ergebnissen und daraus resultierenden Konsequenzen vorgestellt.
Unter dem Thema Jeder Fehler zählt hat Herr Rolf Höfert, Geschäftsführer des Deutschen Pflegeverbandes als Experte für Pflegerecht die rechtlichen Aspekte zur Patientensicherheit und der notwendigen Qualitätssicherung durch Risiko-Management erörtert.
Die Sturzproblematik bei Patienten und Bewohnern hat Herr Prof. Dr. Volker Großkopf, Rechtsanwalt aus Köln, unter vorbeugenden sowie strafrechtlichen und zivilrechtlichen Konsequenzen dargestellt.
Das aktuelle Wundmanagement bei chronischen Wunden wurde von Frau Nadine Einbock, Pflegeexpertin Dekubitus und chronische Wunden aus Ilfeld mit vielen Praxistipps vermittelt.
Die Tagungsleitung hatte Martina Röder, Geschäftsführerin und Heimleitung der Neanderklinik Harzwald GmbH und Vorsitzende des Deutschen Pflegeverbandes gemeinsam mit Rolf Höfert, Geschäftsführer des Deutschen Pflegeverbandes.
Autor: nnzUnter Schirmherrschaft des Thüringer Ministers für Soziales, Familie und Gesundheit, Dr. Klaus Zeh veranstalteten der Deutsche Pflegeverband und die Neanderklinik Harzwald GmbH in der von beiden getragenen Akademie für Gesundheits- und Pflegeberufe das 2. Thüringer Pflegesymposium. Zu dieser Veranstaltung kamen 100 Pflegefachkräfte aus Thüringen, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Niedersachsen.
Sozialminister Dr. Klaus Zeh stellte in seinem Grußwort u. a. fest: Das Älterwerden unserer Gesellschaft, aber auch der soziale Wandel und veränderte Familienstrukturen werden die Pflege künftig vor neue Herausforderungen stellen.Um sie zu meistern, setzen wir auf die Kooperation aller Beteiligten, seien es ambulante Dienste oder stationäre Pflegeeinrichtungen, Ärztinnen und Ärzte, Krankenhäuser, Pflegekassen, Familienangehörige oder bürgerschaftlich engagierte Menschen
Bürgermeister René Schröter-Appenrodt, Ilfeld, sieht in den Aktivitäten der Veranstalter in den letzten Jahren und bei der stets hohen Teilnehmerzahl eine zukunftsorientierte Qualitätsoffensive.
Ein Schwerpunktthema der Veranstaltung beschäftigt gilt Pflegestandards unter fachlichen und politischen Aspekten. Frau Prof. Dr. Doris Schiemann, Leiterin des Deutschen Netzwerkes für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) aus Osnabrück wird die Chancen zur Verbesserung der Pflegequalität für Patienten und Bewohner sowie für die Pflegefachkräfte durch Umsetzung der bisherigen Pflegestandards aufzeigen.
Qualitätsprüfungen und –auswirkungen für den ambulanten und stationären Bereich in Thüringen wurden Frau Kerstin Höll vom MDK (Medizinischer Dienst der Krankenkassen), Thüringen, anhand von Ergebnissen und daraus resultierenden Konsequenzen vorgestellt.
Unter dem Thema Jeder Fehler zählt hat Herr Rolf Höfert, Geschäftsführer des Deutschen Pflegeverbandes als Experte für Pflegerecht die rechtlichen Aspekte zur Patientensicherheit und der notwendigen Qualitätssicherung durch Risiko-Management erörtert.
Die Sturzproblematik bei Patienten und Bewohnern hat Herr Prof. Dr. Volker Großkopf, Rechtsanwalt aus Köln, unter vorbeugenden sowie strafrechtlichen und zivilrechtlichen Konsequenzen dargestellt.
Das aktuelle Wundmanagement bei chronischen Wunden wurde von Frau Nadine Einbock, Pflegeexpertin Dekubitus und chronische Wunden aus Ilfeld mit vielen Praxistipps vermittelt.
Die Tagungsleitung hatte Martina Röder, Geschäftsführerin und Heimleitung der Neanderklinik Harzwald GmbH und Vorsitzende des Deutschen Pflegeverbandes gemeinsam mit Rolf Höfert, Geschäftsführer des Deutschen Pflegeverbandes.



