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Sa, 19:18 Uhr
01.09.2007

Zum Gedenken Kränze niedergelegt

Nordhausen (nnz). Heute, am Antikriegstag, gedachten Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD) gemeinsam mit weiteren Vertretern des politischen Lebens und Bürgern der Stadt Nordhausen der Opfer des 2. Weltkrieges mit einer Kranzniederlegung an der Stele vor dem Rathaus...

Der Opfer gedacht (Foto: nnz) Der Opfer gedacht (Foto: nnz)

In seiner Rede mahnte Jendricke, dass derartiges nie wieder geschehen darf – der Krieg sei die schlimmste Geißel der Menschheit, „er ist keine Naturkatastrophe, er ist vermeidbar, wenn die Menschen nur dafür kämpfen. Es sei keinesfalls eine Selbstverständlichkeit in Europa, über 60 Jahre in Frieden zu leben. Dafür solle man dankbar sein aber zugleich solle es auch Mahnung sein, nicht zu vergessen, was heute vor 68 Jahren begonnen habe. „Ich wünsche mir für unser Land, dass die, die Gewalt säen, nie mehr ein Mandat bekommen.“

Der Antikriegstag erinnert an den 1. September 1939, als mit einem feigen Überfall der deutschen Wehrmacht auf das benachbarte Polen der 2. Weltkrieg begann, der Tod und Verderben nicht nur über Nordhausen brachte, sondern einen ganzen Kontinent ins Verderben stürzte.

Heute fand auch die traditionelle "Friedenswache" der LINKEN. in Nordhausen statt. Die LINKE. Nordhausen hatte dabei auf dem Blasiikirchplatz unter anderem Unterschriftenlisten ausgelegt, wo die Bürger mit ihrer Unterschrift die Bundesregierung auffordern konnten, den Bundeswehreinsatz in Afghanistan zu beenden.
Autor: nnz

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