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Di, 16:23 Uhr
28.08.2007

„Heiße Phase“ hat begonnen

Nordhausen (nnz). Die Ausbildungsvermittlung der Nordhäuser Arbeitsagentur tritt in die „heiße Phase“. Alle Kräfte wurden mobilisiert um möglichst für jeden Bewerber noch eine passende Ausbildungsstelle zu vermitteln. Immerhin sind im Nordthüringer Raum noch rund 700 Jungen und Mädchen unversorgt.

Gespräche (Foto: Agentur) Gespräche (Foto: Agentur)
Im Bild von links: Renate Ursin, Vertreterin vom IKL-Bildungszentrum, Barbara Lincke Berufsberaterin, Sophie Henning, Bewerberin um eine Ausbildungsstelle zur Bürokauffrau im gemeinsamen Gespräch

In wenigen Tagen, am 30. August beginnen die meisten Ausbildungen. Aus diesem Anlass veranstalteten die Berufsberater der Agentur für Arbeit in den eigenen Räumen heute eine Ausbildungsbörse. Im Vorfeld wurden nochmals Kontakte zu den Unternehmen der Region hergestellt. Unter anderem verschuf man sich einen aktuellen Überblick über den Besetzungsstand in den Betrieben. Rund 160 Jugendliche waren der Einladung gefolgt.

An der Börse nahmen u.a. Vertreter der IHK, der Kreishandwerkerschaft, der Hotelgruppe „Tackotel“, des Firmenausbildungsverbundes und der Staatlichen Berufsbildenden Schulen teil. Den Jungen und Mädchen wurden die noch freien Ausbildungsplätze vorgestellt. Unter anderem werden momentan noch Ausbildungen zum Automobilkaufmann/-frau, Fleischer, Friseur und im Gastronomiebereich angeboten. Vereinzelt gab es auch Chancen in der IT-Branche und im kaufmännischen Bereich. Über das Sonderprogramm „Zukunftsinitiative Lehrstellen“ stellt der Firmenausbildungsverbund sogar noch kurzfristig Ausbildungsmöglichkeiten zum Industriemechaniker und Fachlageristen sowie in der Gastronomie bereit.

„Das A und O ist die Prüfung von Alternativen und außerdem eine gute Selbstvermarktung“, so Peter Dremel, Teamleiter der Arbeitsagentur. Sein Tipp: Informationen sammeln, schnell orientieren und sich von den Beratungskräften helfen lassen.
Autor: nnz

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