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Do, 15:31 Uhr
23.08.2007

Wacker gegen Bartejs

Nordhausen (nnz). Sechsmal traf Wacker bisher in Punktspielen auf die Ostthüringer aus Schmölln, zweimal in der Landesklasse Ost (zu Hause 0:0, auswärts 0:2-Niederlage – der SV 1913 stieg auf, Nordhausen wurde enttäuschender Fünfter) und viermal in der Thüringenliga. Der etwas andere Vorbericht in der nnz von Klaus Verkouter.


Auch in der höchsten Spielklasse des Freistaates gibt es keine überzeugende Wacker-Bilanz. Neben zwei Unentschieden und einer weiteren 0:2-Niederlage konnte der FSV gegen diesen schwierigen Gegner nur einmal richtig überzeugen. 4:0 lautete der Heimsieg am 1. Mai 2006.

Im vergangenen Spieljahr hat es ein Gegenspieler allein geschafft, alle drei Gegentreffer im Finsterbusch-Gehäuse zu versenken: Petr Bartejs. Am 26. August 2006 erzielte er gegen den zögernden Tormann, der rechnete wohl wie alle Zuschauer mit einer Abseitsentscheidung, das späte 1:1 (88. Minute.). Die nnz war damals sehr enttäuscht und sprach von einem „Grottenkick“ und forderte, dass Chronisten und Mannschaft den 26.August 2006 lieber vergessen sollten.

Im Rückspiel hämmerte Bartejs das Leder gleich zweimal ins Wackernetz. Nordhäuser Abwehrspieler scheinen dem Fünften der Torschützenliste des letzten Spieljahres einfach zu liegen. Trainer Burkhard Venth wird das inzwischen erfahren haben und seine Männer in der Vorbereitung zur Konzentration bis zum Abpfiff „verdonnern“.

Da am 1. Spieltag in Gotha trotz annehmbarer Leistung unter dem Strich null Punkte stehen, werden die Verantwortlichen, da bin ich überzeugt, die richtigen Schlussfolgerungen gezogen haben. Der Wacker-Keeper stand nach den letzten Minuten in Gotha nach ersten Kommentaren wohl in der Kritik. Nun ist Gelegenheit zu zeigen, dass auch erfolgreich gespielt werden kann. Ein weiterer Punktverlust gleich zu Saisonbeginn, auch wenn Schmölln für Nordhausen fast immer ein unbequemer Gegner war, sollte trotzdem nicht Realität werden. Schließlich befinden sich die Ostthüringer selbst im Umbauprozess. Aber deren Torwart und die Abwehr sind routinierte Spieler.

Die Schmöllner Internet-Vereinsseite sieht das so: „Es wird mit Sicherheit eine sehr, sehr schwere Saison, doch so schlimm sehe ich die Situation nicht. Mit Steffen Mehlhorn, Petr Podlesak, Ralf Rieger und Marcel Merkel haben wir erfahrene Leute in der Abwehr stehen. Sicher müssen wir hoffen, dass es keine großen Ausfälle gibt. Das Mittelfeld muss umso mehr laufen, laufen, laufen. Hier können die Jungen ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen. Dennoch wird es für alle ein großer Sprung, welcher zum Teil auch nur über gute Leistungen in der zweiten Mannschaft geschafft werden kann. Dazu gehört auch, ab und an mitfahren und die Bank drücken. Diesen Weg mussten wir ‚Alten’ auch gehen. Ich hoffe, dass alle selbstkritisch genug sind, dieses Verständnis aufbringen und nicht die Lust verlieren.“

Ist es bei Wacker nicht ähnlich? Trotzdem erwarte ich im ersten Heimpunktspiel der Saison eine engagierte, erfolgreiche Nordhäuser Elf – und das ist wieder der 26. August, ein Tag, an dem Wacker noch nie verloren hat.
Klaus Verkouter
Autor: nnz

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