Fr, 13:47 Uhr
22.02.2002
Kandidat trifft Kandidat
Nordhausen (nnz). Das ist nicht etwa das Motto einer neue Talkshow. Vielmehr wollen sich am Montag Bundestagsabgeordneter Manfred Grund (CDU) und Kanzlerkandidat Edmund Stoiber (CSU) in Berlin treffen. Über was die beiden Unionspolitiker sprechen wollen, das weiß die nnz.
Auf Anregung des CDU-Bundestagsabgeordneten Manfred Grund kommt es am Montag in Berlin zu einem Treffen der Sprecher der neuen Bundesländer mit Unionskanzlerkandidat Edmund Stoiber. "Ich begrüße sehr, dass Edmund Stoiber von uns über die Situation in den neuen Bundesländern informiert werden will. Da wird neben blühenden Landschaften auch über Regionen mit Schwierigkeiten zu reden sein, so über Nordthüringen", so Manfred Grund wörtlich.
Grund will deshalb darauf dringen, dass bei einem Regierungswechsel die Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplanes Priorität hat. Und Manfred Grund weiter: "An den zügigen Weiterbau der A38 darf keine Luft. Dazu brauchen wir klare Aussagen zur B4, zur Ortsumgehung von Ilfeld und Niedersachswerfen. Und nicht zu vergessen die Eisenbahnstrecke Nordhausen-Northeim." Das zeitliche Vorziehen dieser Bauinvestitionen und die Einbindung Nordhäuser Betriebe wäre ein zusätzliches positives Signal. "Was die Region leisten kann, haben HABAU aus Heringen und Schachtbau Nordhausen beim Bau der Ortsumgehung Nordhausen gezeigt. Während die SPD sich für die Förderung von "Leuchtturmregionen" wie Leipzig und Jena ausgesprochen hat, wollen wir den infrastrukturschwachen Regionen mehr Aufmerksamkeit geben." Die Bundespolitik sei dem Ziel der Angleichung der Lebensverhältnisse in Gesamtdeutschland verpflichtet. Auch darüber solle am Montag mit Stoiber geredet werden.
Autor: nnzAuf Anregung des CDU-Bundestagsabgeordneten Manfred Grund kommt es am Montag in Berlin zu einem Treffen der Sprecher der neuen Bundesländer mit Unionskanzlerkandidat Edmund Stoiber. "Ich begrüße sehr, dass Edmund Stoiber von uns über die Situation in den neuen Bundesländern informiert werden will. Da wird neben blühenden Landschaften auch über Regionen mit Schwierigkeiten zu reden sein, so über Nordthüringen", so Manfred Grund wörtlich.
Grund will deshalb darauf dringen, dass bei einem Regierungswechsel die Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplanes Priorität hat. Und Manfred Grund weiter: "An den zügigen Weiterbau der A38 darf keine Luft. Dazu brauchen wir klare Aussagen zur B4, zur Ortsumgehung von Ilfeld und Niedersachswerfen. Und nicht zu vergessen die Eisenbahnstrecke Nordhausen-Northeim." Das zeitliche Vorziehen dieser Bauinvestitionen und die Einbindung Nordhäuser Betriebe wäre ein zusätzliches positives Signal. "Was die Region leisten kann, haben HABAU aus Heringen und Schachtbau Nordhausen beim Bau der Ortsumgehung Nordhausen gezeigt. Während die SPD sich für die Förderung von "Leuchtturmregionen" wie Leipzig und Jena ausgesprochen hat, wollen wir den infrastrukturschwachen Regionen mehr Aufmerksamkeit geben." Die Bundespolitik sei dem Ziel der Angleichung der Lebensverhältnisse in Gesamtdeutschland verpflichtet. Auch darüber solle am Montag mit Stoiber geredet werden.


